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| Vegetationsökologie
Tropischer & Subtropischer Klimate / LV-TWK (B.8) |
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| ZM37 | ||
| TU-Berlin > Fakultät VI > Institut für Ökologie > Fachgebiet Ökosystemkunde - Pflanzenökologie | ||
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| Laubabwerfende Tropische Wälder bis Grassavannen | ![]() |
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| Der Miombo-Wald | |||
| Bedeutung des Feuers | |||
| Abb.
rechts: Brachystegia globiflora, ein Charakterbaum der Savannen Afrikas. Dieser Baum des Miombo-Waldes ist einer
der wichtigsten Nektarlieferanten für die Bienenwirtschaft. Photo von Ruperts Honey, S-Afrika |
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| Laubabwerfende Tropische Wälder bis Grassavannen (Beispiel Afrika) | |
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"In Regionen mit einem Wechsel von Trocken- und Regenperioden im Jahreswechsel (Indien, Südostasien, Teile von Afrika, Mittel- und Südamerika) kommt ein artenreicher Waldtyp vor, für den ein Nebeneinander von belaubten und nichtbelaubten Bäumen während der Trockenzeit typisch ist. Die Synchronie des Laubfalls ist nur partiell, die laublose Phase ist meist nur sehr kurz und hängt von den jeweiligen Standortbedingungen ab. Bei vielen Arten ist der Laubfall fakultativ; mehrere Beobachtungen weisen darauf hin, dass regelmässig bewässerte Exemplare ganzjährig grün bleiben, während andere der gleichen Art beim Einsetzen der Trockenperiode ihr Laub verlieren.
Weitere Infos zu "Trockenkahlen Wäldern"
im Übergang zu den offeneren Grasland-Savannenlandschaften" finden Sie unter In Gebieten mit längeren Trockenperioden nimmt der Synchroniegrad zu, so dass schliesslich Waldtypen mit periodisch synchronem Laubfall überwiegen.
"Epiphyten und Lianen sind seltener als im tropischen Regenwald.
Weil der Wald als Ganzes über eine hohe Feuchtigkeitsreserve verfügt, machen sich die Klimaunterschiede in
der Strauch- und Baumschicht nur wenig bemerkbar. Dennoch ergaben Messungen diverser physiologischer Parameter, dass
die Aktivitäten einem Jahresrhythmus unterliegen. Die meisten Bäume blühen gegen Ende der Trockenzeit." |
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| Der Miombo-Wald | |
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Typisch für (Savannen-) Hochebenen
und Steilhänge des südwestlichen Zentralafrika sind In Gesamtafrika nehmen Miombo-Wälder etwa 5 Mio km² ein und versorgen weit mehr als 100 Mio Menschen mit Nahrung, Brennholz, Baumaterial, Medizin und Wasser. Normalerweise stocken Miombo-Wälder auf eher nährstoffarmen und geologisch-pedologisch alten Böden (Ultisols, Alfisols, Oxisols, Vertisols, Entisols).
Diese Wälder sind (sommer-)regengrün und laubabwerfend. Sie besitzen einen dichten - für Savannen typischen - Grasunterwuchs und setzen sich (in der Regel) aus mehreren (nahe verwandten) Gattungen und Arten aus der Familie der Fabaceae (Hülsenfrüchtler - früher Leguminosen genannt) zusammen. Dazu gehören z.B. "Brachystegia (21 Arten), und Isoberlinia (3 Arten). Alle Gattungen gehören zu der Unterfamilie Caesalpinioideae. Charakteristisch für die drei Gattungen sind die pilzförmigen Kronen sowie die Art der Samenverbreitung:
Abb. © 2003 H. Kehl Neben den Bäumen der Brachystegia - Arten gibt es zahlreiche Combretum-Bäume im Miombowald. Dies sind sogenannte Langfadengewächse (vgl. oben!), deren Früchte viele Flügel haben und in gelben, grünen, braunen und violetten Farben vorkommen. Auch Strandmandelgewächse sind durchweg im Wald vertreten" (aus www.africalife.de - von Sabine Sonnenschein, nicht mehr online). Eine "Beurteilung der Nachhaltigkeit integrierter Landnutzungssysteme der Miombo-Waldzone von Zimbabwe anhand von Bioindikatoren" wurde von der Universität-Gesamthochschule Kassel unter Prof. Dr. S. C. Jutzi und Dr. B. Becker durchgeführt.
Weitere wertvolle Hinweise zur Tropenwaldbewirtschaftung bzw.
-erhaltung finden Sie auf dieser |
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| Die Bedeutung des Feuers | |
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Natürliche Feuer (durch Blitzschlag) gehören und gehörten zu den charakteristischen Merkmalen aller Savannenlandschaften. Für die o.g. Miombowälder sind sie "überlebenswichtig".
Viele Savannen-Arten zeigen Prädispositionen im Hinblick
auf durch Feuer begünstigtes Keimungs- und Regenerationsverhalten. Es ist umstritten, ob anthropogen
bedingte Feuer heute überwiegen (es kann kein Zweifel mehr daran bestehen, dass bereits während des Paläolithikums
das bewusst gelegte Feuer wesentlicher "Kultureinfluss" war), zumal wegen der aktuell teilweise dichten Besiedlung
(siehe oben!) notwendigerweise eine intensive Feuerbekämpfung erfolgen muss, oder ob gegenwärtig eine dramatische
Zunahme an Brandflächen in den Savannen (z.B. Afrikas) zu konstatieren ist, wie dies von Von besonderer Bedeutung sind grossflächige Brände, die zur Gewinnung von Holzkohle gelegt werden und weit in die Immerfeuchten Regenwälder hinein reichen.
In dem o.g. Artikel (Nature, 359, 812-815 -
1992) |
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