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Ökozonen (nach SCHULTZ 2000, S.26-27) |
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Ökozonen
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N-Amerika
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Eurasien
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S- und
Mittelamerika
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Afrika
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Australien
(mit Neuseeland)
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Polare/
Subpolare Zone |
In Kanada vom arktischen Archipel bis zum Südende der Hudson Bay (Barren Grounds, Labrador); Norden und Westen
von Alaska. |
Arktische Inseln und Island; etwa 300-500km breite Küstenzone nördlich desPolarkreises in Skandinavien und
Russland (haubptsächlich in Sibirien) |
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Boreale Zone |
Etwa 700 km breiter Gürtel von Alaska bis Neufundland (grösster teil Kanadas südlich der Tundren). |
1000 - 1500 km breiter Gürtel von Skandinavien bis Kamschatka (grösster Teil von Sibirien südlich der
Tundren). |
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Feuchte Mittelbreiten |
Westküste von Oregon bis Kanada sowie der NO der USA (etwa östl. von 95 Grad W u. nördl. von 36 Grad
N) und benachbarte Gebiete von kanada (Montreal). |
W-, Mittel-, und O-Europa bis ca. 1500 km östl. Ural (Nowosibirsk) sowie NO-China (Mandschurei, Beijing [Peking]),
Korea (ausser Süden) und N-Japan. |
Südliches Chile (Westpatagonien, 'Kleiner Süden') |
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SO-Australien (Melbourne) und Tasmanien; Südinsel von Neuseeland. |
 Trockene
Mittelbreiten |
Great Plains von Saskatchewan und Alberta in Kanada bis Texas in den USA (etwa westl. von 95 Grad W) sowie Grosses Becken. |
Teilweise über 2000 km breiter innerkontinentaler Gürtel von der Ukraine bis zur Wüste Gobi und der Mongolei. |
Südliches Argentinien (Ostpatagonien). |
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Neuseeland: kleines Gebiet auf der O-Seite der Südinsel. |
 Winterfeuchte
Subtropen |
Küstennahe Gebiete von Kalifornien. |
Breiter saum am N- und O-Rand vom Mittelmeer, nach O bis in den Iran. |
Mittleres Chile. |
N-Afrika: Küstensäume von Marokko, Algerien und Tunesien; Cyrenaika in Libyen:
S-Afrika: Kapregion. |
SW-Australien (Perth) und SO-Australien (Adelaide). |
 Immerfeuchte
Subtropen
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SO-der USA, etwa bis 36 Grad N und westl. bis zur Langgrassteppe von Texas. |
Mittleres China (südl. 32 Grad N), südl. Hälfte von Japan (nordw. bis etwa 37 Grad N). |
S-Staaten von Brasilien (Sao Paulo, Parana, Sta. Catarina u. Rio Grande do Sul), östl.Pampa von Argentinien und
Uruguay. |
Östl. Teile von S-Afrika: Natal, Transkei, östl. Kapregion |
Küstenzone und Great Dividing Range von O-Australien, etwa zwischen 23 und 37 Grad S, Nordinsel von Neuseeland. |
 Tropisch/
subtropische Trockengebiete |
vgl. S- und Mittelamerika! |
Naher Osten, Pakistan und NW-Indien. |
Mittelamerika: Sonora und Chihuahua Wüste (von N-Mexiko bis in den SW der USA);
S-Amerika: Caatinga in NO-Brasilien, Gran Chaco und Monte in Paraguay und N-Argentinien; Atacama in Chile und Peru. |
N-Afrika: Sahara, Sahel;
E-Afrika: von Somalia bis nach N-Tansania;
S-Afrika: Namib, Kalahari und Karoo;
SW-Madagaskar (Toliara). |
Australien ausser den mehr oder weniger breiten Küstenregionen im Norden, Osten, Süden und Südwesten. |
 Sommerfeuchte
Tropen |
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Östliches und südöstliches Indien, Thailand, Kambodscha, Vietnam und äusserster Süden von China. |
Mittelamerika: grösste Teile von Mexiko;
S-Amerika: Llanos del Orinoco, Campos cerrados (grösste Teile von Brasilien südl. des Amazonasbeckens). |
Sudan Zone (südl. des Sahel); grosse Teile von O- und Zentralafrika (südl. des Kongobeckens); mittleres Madagaskar. |
Nördlichste Teile von Australien (Arhem Land, York Halbinsel). |
 Immerfeuchte
Tropen |
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Grösste Teile von Sri Lanka, Burma, Malaysia, Indonesien, Philippinen und Neuguinea. |
Mittelamerika: von Chiapas (S-Mexiko) bis Panama; die grössten Anteile der Karibischen Inseln.
S-Amerika: Amazonasbecken, Küstenregionen in SO-Brasilien (Rio de Janeiro) |
Guinea Zone (südl. der Sudan-Zone) in W-Afrika; Kongobecken in Zemtralafrika; Ostseite von Madagaskar. |
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Zono-Biome (nach WALTER 1973, S.25/26) |
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Klimazonen
als
Zonobiome
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Typische
Klimadiagramme
Zum Zoomen der weiteren Beispiele bitte Lupen anklicken!
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I.
Äquatoriale Zone |
Etwa zwischen dem 10. Breitengrad N und S mit einem Tageszeitenklima, d.h. die
Tagesschwankungen der Temperatur sind grösser als die Jahresschwankung der Tagesmittel, die das ganze Jahr um 25 - 27 Grad C liegen. Der Jahresniederschlag ist meist hoch, die Regenmaxima
liegen zur Zeit der Tag- und Nachtgleiche; doch gibt es in dieser Zone auch einzelne aride Gebiete.
Beispiel Klimatypus I
Äquatoriales feuchtes Klima in Kolumbien (typisch), Kamerun (trockener) und Australien (Übergangszone zu II) |
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 II.
Tropische Zone |
Nördlich und südlich von I (etwa bis zu 30 Grad N und S) mit bereits merklichem
Jahresgang der Tagesmittel der Temperatur; die Regenmaxima verschieben sich in die Sommermonate und bilden schliesslich ein Maximum zur Zeit des Zenitstandes der Sonne. Wir haben somit eine
Sommerregenzeit und eine Trockenzeit in den kühlen (Winter-) Monaten. Diese wird mit zunehmender Entfernung vom Äquator immer länger, zugleich nehmen die
Jahresniederschläge ab.
Beispiel Klimatypus II
Tropisches Klima mit Sommerregen in Brasilien, Südafrika (schon mit Frösten) und Australien  |
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III.
Subtropische Trockenzone |
Polwärts vom 30. Breitengrad im Bereich der absteigenden Luftmassen, die sich erwärmen
und sehr trocken werden. Die Niederschläge sind sehr gering, die Temperaturen am Tage infolge der starken Einstrahlung sehr hoch; dagegen können sie nachts bei starker Ausstrahlung
in den Wintermonaten sogar unter Null sinken. Es ist die Zone der Wüsten.
Beispiel Klimatypus III
Arides subtropisches Wüstenkliam in Peru (etwas Winterregen), SW-Afrika (selten Sommerregen, oft Nebel) und Arabien (mit Winterregen) |
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IV.
Übergangszone mit Winterregen |
Um den 40. Breitengrad herum, die im Sommer in die Zone des hohen Luftdrucks und der trockenen
Luft fällt, im Winter jedoch bereits zyklonale Regen erhält. Es ist das typische Klima des Mittelmeergebietes ohne kalte Jahreszeit, aber mit gelegentlichen Frosteinbrüchen
und einer langen Sommerdürre.
Beispiel Klimatypus IV
Etesienklima von mediterranem Typus in Chile, Südafrika und Portugal |
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V.-VIII. Gemässigte Zonen |
Mit zyklonalen Regen zu allen Jahreszeiten, die aber mit zunehmender Entfernung vom Ozean
abnehmen. Wir unterscheiden deshalb ein feuchtes ozeanisches Klima und ein trockenes kontinentales, bei dem zugleich die Sommer heisser und insbesondere die Winter
kälter werden.
Es handelt sich im einzelnen im folgende Klimagebiete: |
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V. Warmtemperiertes Klima |
Mit wenig ausgeprägter, meist fehlender Winterkälte, grosser Feuchtigkeit namentlich
im Sommer.
Beispiel Klimatypus V
Warmtemperiertes und feuchtes Klima in Uruguay, Südafrika und Türkei (Rize, Nord-Anatolien mit hohen Niederschlägen) |
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VI.
Typisches gemässigtes Klima |
Wie z.B. in Mitteleuropa, mit einem kalten, aber nicht zu lange anhaltenden Winter oder mit
fast frostfreiem Winter, dann aber sehr kühlem Sommer (extrem ozeanisch).
Beispiel Klimatypus VI
Gemässigtes Klima in Norwegen, Chile (sehr feucht, milde Winter, aber kühle Sommer) und USA (kalte Winter, aber heisse Sommer) |
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VII.
Arides gemässigtes Klima |
Mit
kontinentalem Charakter, starken Temperaturgegensätzen im Sommer
und Winter und geringen Niederschlägen. Es ist das Klima der
temperaten Steppen.
Beispiel Klimatypus VII
Arides gemässigtes Klima in Zentralasien (Steppenlandschaften,
extrem kontinental und Halbwüste bis Wüste als VIIa mit
kalten Wintern, vgl. auch Subzonobiome),
N-Amerika (Prärie), Argentinien (Pampa) sowie sehr kleines Steppengebiet
Neuseelands (ausgeglichener) |
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VIII. Boreales und kaltgemässigtes Klima |
Mit kühlen und feuchten Sommern und kalten Wintern, die über ein halbes Jahr andauern.
Beispiel Klimatypus VIII
Boreales kaltes Klima in Sibirien (extrem kontinental), Zentralrussland und Schweden (ausgeglichener) |
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IX. Arktische Klimazone |
Mit geringen über das gesamte Jahr verteilten Niederschlägen, aber trotzdem infolge
der tiefen Temperaturen mit einem feuchten kurzen Sommer ohne Nächte und sehr langem, kaltem und dunklem Winter.
Beispiel Klimatypus IX
Arktisches Klima im Norden der UdSSR (kontinental), Norwegen (feucht) und Argentinien (maritim) |
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ANMERKUNGEN
und
weitere
HINWEISE: |
Von dieser allgemeinen Zonierung kommen im einzelnen starke Abweichungen vor:
Zunächst ergeben sich asymmetrische Verhältnisse zu beiden Seiten des Äquators. Durch das Überwiegen
der Meeresfläche auf der Südhemisphäre ist das Klima dort allgemein kühler und ausgeglichener, d.h. ozeanischer; die Zone III ist nur wenig ausgeprägt. Da nur S-Amerika
über den 40 Grad S hinausragt, nimmt die gemässigte Zone nur eine kleine Fläche ein, die boreale fehlt ganz und die antarktische ist fast nur durch den vereisten antarktischen
Kontinent vertreten.
Abweichungen bedingen auch die planetaren Winde: Die Passate (NO- und SO-Passate sind ursächlich trockene
Luftmassen), die äquatorwärts wehen, bringen keinen Regen, wenn sie ablandig strömen und nicht auf Gebirge stossen (Steigungsregen); dasselbe gilt von dem Monsun, der in O-Afrika
über Festland weht.
Andererseits bringen Monsune (quasi eine Sonderform der Passatzirkulation als Folge der Verlagerung
der ITC) -, aber auch Passate, die vom warmen Meer her kommen - Regen, wie z.B. der Guinea-Monsun und die Monsunwinde Indiens, Indonesiens und SO-Asiens.
Gebirgszüge stören ebenfalls die Zonierung; sie erhalten
auf der Luvseite durch die Steigungsregen hohe Niederschläge, während sie auf der Leeseite trocken sind, ebenso wie das weite Tiefland im Windschatten.
Durch das Zusammenwirken aller dieser Faktoren und weiterer lokaler Einflüsse erklärt sich die Niederschlagsverteilung auf der
Erde und damit die Ausbildung klimatisch bedingter ökologischer Zonen. Vgl. Sie die Abbildungen zu den Biomen und Zono-Ökotonen unten! (aus Walter 1985, Legende vgl. oben!)
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Ecological
zone breakdown used in Forest Resources Assessment (FRA) 2000 of FAO |
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Anmerkung:
Die folgende Ökologische Zonierung
durch FAO und WCMC ist von besonderer Bedeutung, da sie mittlerweile international
Verwendung findet! |
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Source:
Forest
Resources Assessment 2000 (FAO)
[date of access: 16.09.2005] |
| |
"ECOLOGICAL
ZONE MAP
The underlying strategy for the FRA ecological zoning reflected both
the thematic and technical needs of the map as well as the many operational
constraints that were expected in its development. In terms of ecosystem
principles, the map requirements were such that zones or classes were defined
and mapped using a holistic approach. That is, both biotic and abiotic components
of ecosystems were considered in the zoning scheme. Beyond the thematic
content and zoning, practical aspects of digital cartographic production,
such as data availability, currency, scale and the associated reliability
of the map inputs, were also taken into account (Simons
2001).
FAO conducted two preliminary studies to identify specific alternatives
and constraints in the development of a global ecological zone (GEZ) map
appropriate for FRA 2000 purposes (Preto 1998; Zhu
1997). Findings from these studies, experience in the development
of the tropical ecological zone map for FRA 1990, and recommendations from
other parties consulted in the process indicated that FAO could not complete
an entirely new global ecological zoning map by 2000 because of the large
amount of scientific, organizational and financial resources and time required.
FAO therefore focused on identifying an existing scheme that might be used
or adapted to the programme's needs. A Workshop on Global Ecological Zones
Mapping, held in Cambridge, United Kingdom in July 1999, and attended by
experts from 15 countries, helped set the framework.
Because of the enormity of conducting the work on a global scale, a classification
scheme had to be chosen that would meet FAO's thematic requirements, be
practical to construct with available resources and meet the scrutiny
of diverse users from all parts of the world. Existing schemes were each
developed for specific purposes according to various environmental criteria.
Macroclimate (temperature and precipitation) was an element used
by most (Preto 1998; WCMC 1992). Since macroclimate
correlates well with the potential vegetation associated with a particular
locale, it was considered a logical basis for the FRA ecological zoning
as well." |
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| EZ
Level 1 - Domain |
EZ
Level 2 - Global Ecological Zone
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Name:
|
Criteria
(equivalent to Köppen-Trewartha climatic groups)
|
Name
(reflecting dominant zonala vegetation)
|
Code
|
Criteria
(approximate equivalent of Köppen-Trewartha climatic types, in combination
with vegetation physiognomy, and one orographic zone within each
domain)
|
|
Tropical
|
All months without
frost: in marine areas over 18°C
|
Tropical rain
forest
|
TAr
|
Wet: 0-3 months
dry,b during winter
|
|
Tropical moist
deciduous forest
|
TAwa
|
Wet/dry: 3-5
months dry, during winter
|
|
Tropical dry
forest
|
TAwb
|
Dry/wet: 5-8
months dry, during winter
|
|
Tropical shrubland
|
TBSh
|
Semi-arid: evaporation
> precipitation
|
|
Tropical desert
|
TBWh
|
Arid: all months
dry
|
|
Tropical mountain
systems
|
TM
|
Approximately
> 1.000m altitude (local variations)
|
|
Subtropical
|
Eight months
or more over 10°C
|
Subtropical
humid forest
|
SCf
|
Humid: no dry
season
|
|
Subtropical
dry forest
|
SCs
|
Seasonally dry:
winter rains, dry summer
|
|
Subtropical
steppe
|
SBSh
|
Semi-arid: evaporation
> precipitation
|
|
Subtropical
desert
|
SBWh
|
Arid: all months
dry
|
|
Subtropical
mountain systems
|
SM
|
Approximately
> 800-1000 m altitude
|
|
Temperate
|
Four to eight
months over 10°C
|
Temperate oceanic
forest
|
TeDo
|
Oceanic climate:
coldest month over 0°C
|
|
Temperate continental
forest
|
TeDc
|
Continental
climate: coldest month under 0°C
|
|
Temperate steppe
|
TeBSk
|
Semi-arid: evaporation
> precipitation
|
|
Temperate desert
|
TeBWk
|
Arid: All months
dry
|
|
Temperate mountain
systems
|
TM
|
Approximately
> 800 m altitude
|
|
Boreal
|
Up to three
months over 10°C
|
Boreal coniferous
forest
|
Ba
|
Vegetation physiognomy:
coniferous dense forest dominant
|
|
Boreal tundra
woodland
|
Bb
|
Vegetation physiognomy:
woodland and sparse forest dominant
|
|
Boreal mountain
systems
|
BM
|
Approximately
> 600 m altitude
|
|
Polar
|
All months below
10°C
|
Polar
|
P
|
Same as domain
level
|
|
|
|
|
|
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a
Zonal vegetation:
resulting from the variation in environmental, i.e. climatic, conditions
in a north-south direction.
b
A dry month is defined as the month in which the total precipitation
expressed in millimetres is equal to or less than twice the mean temperature
in degrees Centigrade.
However, a climatic map
showing such key features as temperature and precipitation is not necessarily
an ecological map until the boundaries are shown to correspond to significant
biological boundaries. Likewise, maps of landform types (derived from digital
elevation data) are not necessarily ecological maps until it has been shown
that the types co-vary with other components of the ecosystem, such as vegetation
(Bailey 1998).
For the choice of
climatic parameters to be used in the FRA 2000 map a number of global
systems were surveyed (Köppen 1931; Trewartha 1968;
Thornthwaite 1933; Holdridge 1947). Köppen modified by Trewartha
was selected as the best candidate because of the number of classes that
corresponded well to FRA 2000 needs. Moreover, while Köppen-Trewartha
is based on climate, there is a demonstrated good correspondence between
its subzones or climatic types and the natural climax vegetation types
and soils within them (Bailey 1996).
FAO, in cooperation
with EDC and UNEP-WCMC, thus developed a prototype zoning scheme for FRA
2000 based on Köppen-Trewartha. The zoning was made hierarchical using
Köppen-Trewartha's climatic groups and climatic types as FAO ecological
zone levels 1 and 2, respectively."
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LITERATURE
mentioned above:
Bailey, R.G. 1998. Ecoregion map of North America. USDA Forest Service
Publication No. 1548, Washington, DC.
Bailey,
R.G. 1996.
Ecosystem geography. New York, Springer Verlag.
Holdridge, L.R. 1947. Determination of world plant formations
from simple climatic data. Science, 105: 367-368.
Köppen. 1931. Grundrisse der Klimakunde. Berlin, Walter
de Gruyter Co.
Preto, G. 1998. A proposal for the preparation of the global
eco-floristic map for FRA 2000. Rome, FAO. (unpublished)
Simons, H. 2001. Global ecological zones mapping. FRA Working
Paper No. 56. Rome, FAO.
Thornthwaite, C.W. 1933. The climates of Earth. Geographic Review,
23.
Trewartha, G.T. 1968. An introduction to weather and climate.
New York, McGraw-Hill.
WCMC. 1992. Global biodiversity: status of the earth's living resources.
London, Chapman & Hall.
Zhu, Z. 1997. Develop a new global ecological zone map for GFRA
2000. Rome, FAO.
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A
n t e i l (in %) der Ökozonen an der Landfläche der Erde
|
|
(nach Schultz, 1988) |
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Ökozonen
|
Anteil
der Zonen an der Landfläche
|
%
der
Gesamtfläche |
%
der
eisfreien Fläche
|
1.
Polare / subpolare Zone
1.1 Tundra und Permafrostzone
1.2 Eiswüsten |
14,8
3,9
10,9
|
4,4
4,4
-
|
| 2.
Boreale Zone |
13,0
|
14,7
|
| 3.
Feuchte Mittelbreiten |
9,7
|
10,9
|
4.
Trockene Mittelbreiten
4.1 Grassteppen (Prairien)
4.2 Wüsten und Halbwüsten |
11,0
8,0
3,0
|
12,3
8,9
3,4
|
5.
Tropische / subtropische Trockengebiete
5.1 Dornensavannen und -steppen
5.2 Wüsten und Halbwüsten |
20,9
9,2
11,7
|
23,4
10,1
13,3
|
| 6.
Winterfeuchte Subtropen |
1,8
|
2,0
|
| 7.
Sommerfeuchte Tropen |
16,3
|
18,3
|
| 8.
Immerfeuchte Subtropen |
4,1
|
4,6
|
| 9.
Immerfeuchte Tropen |
8,3
|
9,4
|
|
 |
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 |
Weitere
Unterteilungen innerhalb der Vegetationszonen |
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Walter
grenzt aus seinen Zonobiomen auch noch die Orobiome
aus. Es sind Gebirgsgegenden, die wegen ihrer Höhe eine andere Vegetation
(oft extrazonale, d.h. klimaabhängige zonale Vegetation, welche
innerhalb einer anderen Vegetationszone vorkommt) tragen.
Eine nähere
Beschreibung findet
sich hier!
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| |
Pedobiome
sind Sonderstandorte mit speziellen Bodenausbildungen, z.B. dauervernässte,
salzige, sandige oder steinige Böden, welche eine azonale (d.h.
vom Klima unabhängige) Vegetation tragen. Sie wird weniger durch das
Makroklima als durch die speziellen Bodeneigenschaften geprägt (siehe
auch Anmerkung unten!). |
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Ergänzung:
Der Begriff Biom kommt aus der Landschafts-
und Bioökologie. Er beschreibt grossräumige - in der Regel einheitliche
- Lebensräume, die als zusammengesetze und verschiedene Ökosysteme
funktionieren. Innerhalb dieser können dann wieder Vegetationseinheiten
(z.B. "Pflanzengesellschaften") ermittelt werden. |
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Probleme
bei der Bodenklassifikation |
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Eine weltweit gültige
- und anerkannte - Ansprache von Böden existiert (noch) nicht.
Es ist wohl nicht übertrieben, von einem - wenigstens teilweise
- internationalen Chaos zu sprechen, was es besonders für Nicht-Bodenkundler
schwer macht, die unterschiedlichen Bewertungen auf vorhandenen Kartenwerken
miteinander zu vergleichen.
Die neuesten Informationen zur
Bodengeografie
und Bodenkunde sowie Systematik der Böden finden Sie
auf der Seite "Literatur und Hinweise zur VL-TWK"
KLEINER
ÜBERBLICK:
Einerseits
gibt es länderspezifische Klassifikationen, z.B.
- Deutschland - Klassifikation
der Geologischen Landesämter und der Bundesanstalt für Geowissenschaften
und Rohstoffe, wie sie der Bodenkundlichen Kartieranleitung zu Grunde
liegt,
- Schweiz - Bodenklassifikation
der Schweiz nach Pallmann,
- USA - Soil Taxonomy,
etc.)
und
jene, welche von internationalen Organisationen verwendet werden. Dabei
handelt es sich vornehmlich um die
- FAO
-Klassifikation - International Reference Base for Soil Classification
(IRB).
Eine weite Verbreitung - und einen grossen Einfluss - hat international
auch die in den USA entwickelte Soil Taxonomy (1975, 1994) gefunden.
Der Natural Resources Conservation Service (NRCS) des United States
Department of Agriculture (USDA) stellt die 12
Ordnungen mit zahlreichen Unterordnungen der Soil Taxonomy, inkl.
jeweils ein Beispielprofil, im Internet vor.
[date of access: 21.06.04]
Die
ursprüngliche - europäische - Systematik geht auf russische
Einteilungen zurück und berücksichtigt vor allem die vegetationszonalen
und klimatischen Parameter bei der Bodenbildung.
"In diesem
Jahrhundert setzten sich grundsätzlich die morphogenetischen (oder
pedogenetischen) Systeme durch, bei denen einerseits die analytischen
Merkmale eines Bodens sowie andererseits die Prozesse der Bodenbildung
und die Entwicklungsgeschichte im Vordergrund stehen.
Eine dritte Möglichkeit
der Klassifikation besteht in der Verwendung der analytischen Bodenmerkmale
allein (unabhängig von der Entstehung) als Kriterien. Diese Klassifikation
wird von den USA und etwas abgeändert von der FAO verwendet, und
lässt sich nicht problemlos mit unseren pedogenetischen Systemen
parallelisieren. (...)
Zunehmend
wird (...) das Klassifikationssystem der FAO angewendet. 1998
wurde zudem von der International Society of Soil Science des International
Soil Reference and Information Centre ISRIC, die sog.
'World
Reference Base for Soil Resources' (WRB) verabschiedet (als PDF-Datei
zum Herunterladen), die eine Modifikation des FAO-Systems darstellt."
(www.source: Uni
Zürich, Bodenkunde)
[date of access: 21.06.04]
Bei
den, im Rahmen der LV TWK genannten Bodentypen, wird dem Klassifikationssystem
der FAO der Vorzug gegeben, gleichwohl versucht, auf entsprechende Benennungen
der US. Soil Taxonomy hinzuweisen.
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Vergleich
von FAO-Bodeneinheiten mit der Klassifikation der US-Soil Taxonomy |
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| FAO
Soil Units |
U.S.
Soil Taxonomy |
| Acrisols |
Ultisols |
| Andosols |
Andepts |
| Arenosols |
Psamments |
| Cambisols |
Inceptisols |
| Chernozems |
Borolls |
| Ferralsols |
Oxisols |
| Fluvisols |
Fluvents |
| Gleysols |
Aquic
Suborders |
| Greyzems |
Borolls |
| Histosols |
Histosols |
| Kastanozems |
Ustolls |
| Lithosols |
Lithic
Subgroups |
| Luvisols |
Alfisols |
| Nitosols |
Ultisols
and Alfisols |
| Phaeozems |
Udolls |
| Planosols |
-- |
| Podzols |
Spodosols |
| Podzoluvisols |
Glossic
Great Groups of Alfisols |
| Rankers |
Lithic
Haplumbrepts |
| Regosols |
Orthents,
Psamments |
| Rendzinas |
Rendolls |
| Solonchaks |
Salic
Great Group |
| Solonetz |
Natric
Great Group |
| Vertisols |
Vertisols |
| Xerosols |
Mollic
Aridisols |
| Yermosols |
Typic
Aridisols |
| |
|
vgl.
Sie FAO
- Soil Unit Classification Scheme auf der Website
"GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in der
Helmholtz-Gemeinschaft und die Website Office
of Arid Lands Studies. |
|
| |
|
| |
www.source:
Department of Soil
Science University of Wisconsin-Madison 1525 Observatory Drivesc >
courses |
| |
[date
of access: 21.06.04] |