Vegetationsökologie Tropischer & Subtropischer Klimate / LV-TWK (B.8)
 
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Ökozonen bzw. Zono-Biome - Teil 1 ...

Zono-Biome nach Walter bzw. Ökozonen nach Schultz   Ökozonen nach Schultz
  Anmerkungen 1 bis 3  
Die wichtigsten Vegetationszonen  
  Anmerkung 4  
Kartenwerk "Terrestrische Ökosysteme Afrikas", eine aktuelle Publikation (2013)  
     
Abb. rechts: Ökozonen nach Schultz (2000, S. 33)  
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Zono-Biome nach Walter bzw. Ökozonen nach Schultz
   
 

Nach Walter & Breckle (1983-1994), Ökologie der Erde

Seite öffnenGesamt-Karte mit allen Zono-Biomen Link intern 70KB
Seite öffnenGesamt-Tabelle als Überblick

   
 

Nach Schultz (2000), Ökozonale Gliederung der Erde,

Seite öffnenGesamt-Karte mit allen Ökozonen Link intern 117KB und
Seite öffnenGesamt-Tabelle als Überblick

   

Die Gliederung der Ökosphäre (Link intern32KB) in 9 Ökozonen (von Schultz entwickelt) bzw. Geo-Biosphäre in 9 Zonobiome = ZB (Walter & Breckle) wurde zwar aus unterschiedlicher fachlicher Perspektive vorgenommen, doch werden (in der Regel) charakteristische Klimaparameter bei allen Abgrenzungen herangezogen.

  • Die bioökologische Betrachtungsweise (z.B. Walter & Breckle) legt besonderen Wert auf das Beziehungsgefüge der Lebewesen untereinander. Gleichwohl werden diese immer in Verbindung zum abiotischen Lebensraum gesehen.

  • Die ökozonale Betrachtungsweise (z.B. Schultz) unterscheidet sich nicht wesentlich von der bioökologischen (z.B. Walter). Sie leitet sich ab von Forschungszielen und -ansätzen der Geographie.

  • Die geoökologische Betrachtungsweise (z.B. Leser) legt besonderen Wert auf die sich aus abiotischen und biotischen Faktoren zusammengesetze Funktionseinheit der realen Umwelt. Geotope und Geosysteme nehmen hier einen besonders grossen Raum ein (vgl. das von Leser, 1994, entwickelte Schema !), Link intern32KB
Anmerkung 1:
 
  • Die Gliederung der terrestrischen ökologischen Räume ist nach wie vor umstritten. Das World Conservation Monitoring Centre (WCMC) bzw. das United Nation Environment Programme (UNEP Nairobi, Kenia) gelangen zu anderen Gliederungen, als z.B. Schultz (siehe unten!). Die verlässlichsten Aussagen liefern vermutlich Klassifikationen von Satellitenbildern in Kombination mit Klimadaten über einen langen Zeitraum, wenn anthropo-zoogene Vegetationsveränderungen berücksichtigt werden.

  • Besonders der Begriff Ökozone (Ecozone) wird sehr unterschiedlich verwendet, vor allem im englischen Sprachraum. Mit anderen Worten, wenn von Ecozones in unterschiedlicher Literatur (aus unterschiedlichen Wissenschaftsräumen) die Rede ist, werden in der Regel auch sehr unterschiedliche Inhalte gemeint.
Anmerkung 2:
 
  • Mit Schultz (2000, S. 21) ist zu konstatieren: "Die Grenzziehung zwischen den Ökozonen ist von untergeordneter Bedeutung. Im Vordergrund muss die Erfassung der (mittleren Verhältnisse der) Kernräume stehen."
Anmerkung 3:
 
  • Bei einem Vergleich der Weltkarten von Schultz (2000, S. 33) und der unten abgebildeten des WCMC fallen gravierende Darstellungs-Unterschiede bei den Proportionen der Landmassen auf. Bei beiden Karten handelt es sich um Weiterentwicklungen der Winkel-Projektionen, die nur sehr eingeschränkt eine flächentreue Wiedergabe der Erdoberfläche ermöglichen. Konsequenterweise werden damit auch die Flächenanteile der verschiedenen Vegetationszonen nur unzureichend wiedergegeben.

    Um diesem Missstand abzuhelfen, wurde von Arno Peters eine flächen-, achs- und lagetreue "Orthogonale Erdkarte" (Peters Projektion) entwickelt, die heute vor allem in den Büros von internationalen Organisationen, auch der UNESCO, die "konservativen" Karten ersetzt hat. Gleichwohl ist auch diese Projektion nicht unumstritten, denn es ist nun mal nicht möglich, eine Kugeloberfläche ohne Kompromisse auf ein zweidimensionales Rechteck zu übertragen. Aber vielleicht ist diese Karte wenigstens "politisch korrekter" als die bisherigen Darstellungen.
 
Hier geht's zu Peters-Weltkarte mit ausführlichen Informationen: details
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Die acht (!) wichtigsten Zonobiome bzw. Vegetationszonen
 
 
  (Quelle der Karte: Botanik-Online der Uni-Hamburg, das Copyright für die Abb. liegt bei Michael Pidwirny).
Die Abb. wurde vom Autor dieser Websites leicht modifiziert.
Links zu den Detailkarten des WCMC - World Conservation Monitoring Centre (über Botanik-Online) wurden hinzugefügt!

   
 
  Tropischer Regenwald (Immerfeuchte Tropen, inkl. teilweise Immerfeuchte Subtropen)
  Tropische Savanne (Sommerfeuchte Tropen)
  Wüsten (Tropische/Subtropische Trockengebiete, inkl. teilweise Trockene Mittelbreiten)
  Zone Mediterraner Hartlaubgewächse (Winterfeuchte Subtropen),
  Grasland, Prärie (Trockene Mittelbreiten)
  Sommergrüne Laubwälder (etwa Feuchte Mittelbreiten, inkl. teilweise Immerfeuchte Subtropen)
  Boreale Nadelwaldzone (Boreale Zone)
  arktische und alpine Tundra (Polare/Subpolare Zone)
 
Anmerkung 4:
   
 

Eine Ausweisung der "Immerfeuchten Subtropen" wurde in dieser (stark geglätteten) Darstellung nicht vorgenommen (daher nur 8 Zonen!). Die Darstellung des WCMC weicht daher von der (detaillierteren)

Seite öffnenGesamt-Karte mit allen Ökozonen von Schultz und
Seite öffnenGesamt-Karte mit allen Zono-Biomen von Walter ab.

Nichtsdestoweniger ist die Gliederung des WCMC von Bedeutung, da diese von LinkUNEP (United Nations Environment Programme) verwendet werden. Dies trifft teilweise auch zu für die von Walter entwickelten Kriterien und Einteilungen der Geo-Biosphäre.

   
  Der folgende Link mit über Link1.000 Klimadiagrammen weltweit [date of access: 17.06.04] gibt Ihnen die Möglichkeit, selbständig eine grobe Abgrenzung der einzelnen Klimazonen vorzunehmen.
   

 
 

Auf der Grundlage klassifizierter Satellitenbilder sowie der Auswertung umfangreicher Literatur zur Geologie, Boden- und Vegetationsverbreitung und zu beschriebenen Ökosystemen, wurde eine aktuelle Karte standardisierter terrestrischer Ökosysteme Afrikas entwickelt und 2013 publiziert:

Sayre, R. et al. (2013) Link A New Map of Standardized Terrestrial Ecosystems of Africa. Washington, DC.- Publ. by the Association of American Geographers (AAG) in collaboration with the United States Geological Survey (USGS), and the African Specialty Group of the AAG, A Special Supplement to the African Geographical Review. (Map Booklet, 24 pp., ISBN 978-0-89291-275-9).

  • Authors / Citation:
    Sayre, R., P. Comer, J. Hak, C. Josse, J. Bow, H. Warner, M. Larwanou, E. Kelbessa, T. Bekele, H. Kehl, R. Amena, R. Andriamasimanana, T. Ba, L. Benson, T. Boucher, M. Brown, J. Cress, O. Dassering, B. Friesen, F. Gachathi, S. Houcine, M. Keita, E. Khamala, D. Marangu, F. Mokua, B. Morou, L. Mucina, S. Mugisha, E. Mwavu, M. Rutherford, P. Sanou, S. Syampungani, B. Tomor, A. Vall, J. Vande Weghe, E. Wangui, and L. Waruingi.
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© Harald Kehl - TU-Berlin - Institut für Ökologie



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