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Vorbemerkungen
zur fast unausweichlichen - anthropogen bedingten - 'Katastrophe'.
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Vgl. Sie dazu auch S. Freud (1930)
Das Unbehagen in der Kultur, Teil 1.
und P. Watzlawick (2005) Wie wirklich ist
die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen ...
sowie Sören
Kierkegaard, dänischer Theologe u. Philosoph, (1813-1855)
"Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer
ist die Wahrscheinlichkeit,
dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens
allein."
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Vorbemerkungen
auch deshalb, weil bei eher fachfremden, kritischen Naturwissenschaftlern,
welche die heftigen Diskussionen der Klimatologen untereinander
(bzw. jener, die sich dafür ausgeben) aufmerksam verfolgen,
der Eindruck entstanden ist, dass politische (und finanzielle) Implikationen
von grösserer Bedeutung sind als verifizierbare wissenschaftliche
Ergebnisse. Zunehmend werden von einigen
IPCC
- Wissenschaftlern
kritische Hinterfragungen als unlauterer und
unsachlicher Skeptizismus abgewertet (siehe unten und Kommentar
in der NZZ vom 14.10.07!). Ein
Aufsatz zu den "Wurzeln
des IPCC" von Tony Gilland findet sich im NOVO-Magazin,
91/92 (2007/2008).
Kritik
an den IPCC-Thesen vom anthropogen bedingten Klimawandel scheint
mittlerweile sogar der 'political
correctness'
zu widersprechen. Und der "Kampf gegen den Klimawandel
bzw. die Klimakatastrophe" zum guten Ton zu gehören.
"Dass
der Streit der Klimaforscher eskalieren würde, hatte sich abgezeichnet.
'Der Umgangston ist rau geworden', sagte [Dr.]
Uwe Mikolajewicz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie
zu SPIEGEL ONLINE. Das liege an der starken Politisierung des Themas:
Auf der einen Seite versuchen sogenannte Klimaskeptiker trotz zahlreicher
gegenteiliger Belege häufig in dogmatischer Weise, Zweifel
an der These der globalen Erwärmung zu säen. Auf der anderen
Seite kämpften Klimaforscher 'mit quasi-religiösem
Sendungsbewusstsein für die Rettung der Welt', meint [Prof.
Dr. Ulrich] Cubasch [FU-Berlin, Inst. f. Meteorologie].
Wer sich differenzierter äussere, gelte schnell als Nestbeschmutzer."
Aus:
Rüpeleien
unter Klimaforschern - Streit vor US-Kongress, von Axel Bojanowski
in SPIEGEL-Online vom 28. Juli 2006.
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Hintergründe
und Methoden in der Auseinandersetzung: |
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In
den letzten ca. 150 Jahren - seit dem Ende der "Kleinen
Eiszeit" [ Hinweis]
- sind die Temperaturen global
( Anmerkung
dazu!) um 0.6 ± 0.2 K gestiegen (im wesentlichen in der nördlichen
Hemisphäre, d.h. im Nordatlantikraum und benachbarter Festländer).
Auf die markante
Abkühlung zwischen etwa dem 15. und 19. Jahrhundert vor
allem wiederum in der nördlichen Hemisphäre mit häufigen
Missernten,
Hungersnöten, Sturmfluten und Überschwemmungen, ökonomischem
Niedergang und sozialen Unruhen, folgte eine mehr oder weniger
kontinuierliche Erwärmung, welche zum Beginn des 21. Jahrhunderts
etwa die Temperaturen
der Mittelalterlichen Warmzeit erreicht hat.
Generell
sollte klar sein: Es hat NIE ein "stabiles Klima" gegeben.
Es
ist und war immer hoch dynamisch, d.h. die klimatischen Bedingungen
unterschiedlicher Klimazonen sind von permanenten und unterschiedlich
starken Veränderungen geprägt.
Zu
den Hintergründen der Auseinandersetzung zählt
sicherlich u.a. das Erreichen des - zeitlich stark umstrittenen
- globalen Ölfördermaximums, des sogen. "global
Peak-Oil". Ausserdem ist wohl damit zu rechnen, dass ab
etwa 2050 (oder merklich früher?) sich der globale
Energieverbrauch verdoppelt haben wird und der Verteilungskampf
um diese Ressourcen an Schärfe gewinnen wird. Die Auseinandersetzungen
zwischen "Persischem
Golf" und Kaspischem Meer ( Strategische
Ellipse) sind wohl nur ein Anfang. Über die tatsächlichen
globalen
Reserven fossiler Energieträger ist jedoch wenig bekannt;
siehe Abb. oben sowie Analysen von WEO
und EWG.
Von elementarer ordnungspolitischer Bedeutung ist jedoch der Umstand,
dass grosse Teile der globalen Wirtschaft von diesen endlichen fossilen
Energieträgern abhängen und daher nach Alternativen gesucht
werden muss.
- Zu
fragen ist jedoch, ob mittlerweile alleine - durchaus nachvollziehbare
- wirtschaftspolitische Intentionen (z.B. Entwicklung und Erschliessung
der Märkte für neue Umwelttechnologien oder sogenannte
"erneuerbare
Energien" vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen)
Hintergrund sind für politisch akzeptierte Katastrophen-Szenarien
und die gegenwärtige - minimale - globale Temperaturzunahme
(mit dem Aufhänger CO2 - Anstieg) nur ein probates
Argumentations-Vehikel zur "politisch korrekten" Durchsetzung
eben dieser Intentionen ist? Mehr
zum unverantwortlichen Alarmismus.
Hinzu kommt die grosse Verletzlichkeit der Infrastruktur der Industriegesellschaften
durch Wetter und Witterungsverläufe (weniger durch das Klima),
was die "Klimaschutz"-Argumentation besonders relevant
erscheinen lässt.
- "Knapp
ein Drittel der amerikanischen Wirtschaft ist wetterabhängig
- insbesondere die Landwirtschaft, die Tourismusbranche, die Energie-
und Versicherungswirtschaft. Derzeit werden an den Terminbörsen
der USA jährlich Wetter-Derivate im Vertragswert von 14 Milliarden
Dollar umgesetzt"
(GEO
Magazin, Nr. 09/02).
Die
Melange aus Ressourcen-Verknappung, Substitutions- bzw. Kompensations-Notwendigkeit
und Abhängigkeit von Umweltstabilität, sind die besten
Voraussetzungen, katastrophale Bedingungen für die Zukunft
erfolgreich zu suggerieren, wenn nicht gehandelt wird. Zu fragen
bleibt immer noch: cui bono?
An
dieser Stelle muss daran erinnert werden, dass noch vor 30-40 Jahren
vor dem Hintergrund endlicher fossiler Energie-Ressourcen und der
Zunahme von CO2 (als einem Treibhausgas
von vergleichsweise geringer Bedeutung) in der Atmosphäre,
Wissenschaftlern (übrigens auch Klimawissenschaftlern!) und
Umweltschützern dies als Argument diente, vehement den Ausbau
der Kernenergie
zu fordern. Tatsächlich mehren sich die Hinweise auf eine damalige
starke Einflussnahme der "Energie-Lobby" über die
Verteufelung von CO2 die Kernenergie "hochzujubeln".
Vgl. Sie z.B. das Interview
mit Prof. Hasselmann im SPIEGEL 1992, oder den umstrittenen
The Great Global Warming Swindle
- Film. Auch wenn der CO2 - Anstieg einerseits als Indikator
für die vermehrte Nutzung fossiler Energieträger stehen
mag, so ist andererseits die Bedeutung der Anreicherung von Kohlenstoffdioxid
in der Atmosphäre für die globale Temperaturzunahme seit
etwa 1850 mit extrem vielen Unsicherheiten behaftet.
Die
Ursachen für den nachgewiesenen Erwärmungstrend - er wird
heute allgemein als "Global
Warming" bzw. einseitig anthropogenic
global warming (AGW) bezeichnet (vgl. Treibhaus-Effekt)
- sind in der Wissenschaft umstritten. Viele Klimawissenschaftler
sehen als Antriebskraft nicht unbedingt (oder ausschliesslich) die
mit dem Industriezeitalter steigenden Kohlendioxidkonzentrationen
in der Atmosphäre, denn Korrelation
heisst nicht gleich Kausalität !
[373 KB, 8 S.],
weshalb darüber ein heftiger Streit entbrannt ist.
Nach
Aussagen des
IPCC
(Intergovernmental Panel on Climate Change) besteht dagegen in der
Klimawissenschaft ein weitgehender Konsens was
offensichtlich eine NICHT zutreffende Behauptung ist - , dass
der Erwärmungstrend, das Ausmass sowie seine Geschwindigkeit
einmalig sind und
dafür vor allem erhöhte - anthropogene - Kohlendioxid-Konzentrationen
in der Atmosphäre die überaus wahrscheinliche Ursache
sind.
- Zitat:
(nach 2007 IPCC-SPM - Summary for Policymakers)
"Most of the observed increase in globally averaged temperatures
since the mid-20th century is very
likely [>90% probability, Anm. Autor] due
to the observed increase in anthropogenic greenhouse gas concentrations."
Von
den Verfechtern der CO2-Hypothese (z.B. dem Ozeanografen
Prof. Stefan Rahmstorf - seit 1996 am Potsdam-Institut
für Klimafolgenforschung *1
-, der meint, "Die
Wahrheit zum Klima" zu kennen, und daran ist tunlichst
nicht zu zweifeln, denn "Klimawissenschaftler
lügen nicht" *1a)
werden jene Wissenschaftler, welcher dieser Einschätzung skeptisch
gegenüber stehen, als sogenannte "Klimaskeptiker",
"Klimakritiker" oder "Klimaleugner" *2
bezeichnet. Dabei handelt es sich um völlig unsinnige und oft
diskriminierend verwendete Begriffe, tatsächlich ist es eine
"Killerphraseologie", zutreffend beschrieben in einem
Leserbrief an das SdW vom Febr. 2009, um vom Mainstream abweichende,
kritische Stimmen bzgl. IPCC- Verlautbarungen, pauschal zu diskreditieren.
(vgl. "Information
oder Desinformation?"!)
Oft
wird von IPCC-Protagonisten "ad hominem" argumentiert,
um damit den kritischen und skeptischen Wissenschaftler als Person
und damit die von ihm vertretenden Argumente
umso leichter diffamieren zu können. Bei ernst zu nehmenden
Kritikern handelt es sich - wie oben angedeutet - um Wissenschaftler,
die gegenüber der Hypothese einer ausschliesslich anthropogen
bedingten globalen Erwärmung teilweise starke Vorbehalte haben,
oder sich gegen den unkritischen Katastrophen-Alarmismus, und/oder
gegen nicht mehr ergebnisoffene, politisierte Wissenschaft wenden.
Vgl. dazu z.B. Lindzen
(2008)
Es
verursacht bestenfalls ungläubiges Kopfschütteln, wenn
Bücher schreibende (oder auch Filme
drehende) Politiker
zur Stützung ihrer Intentionen eine nicht der Realität
entsprechende Situation suggerieren und falsche Behauptungen aufstellen,
z.B.:
"An dem jüngsten Klimabericht des IPCC haben weltweit
etwa 1.400 Wissenschaftler und 480 Institute gearbeitet, insgesamt
waren etwa 8.000 bis 10.000 Personen beteiligt. Und dann schreiben
zwei Journalisten im "Cicero", dass das alles nicht
stimmt. Ich halte das für verantwortungslos." Interview
mit Michael Müller (Diplom-Betriebswirt und Staatssekretär
im BMU) am Dienstag, den 17. Juli 2007, in n-TV.de.
Michael
Müller ist Mitherausgeber des Buches mit dem Titel: "Der
UN-Weltklimareport - Bericht über eine aufhaltsame Katastrophe",
2007, 1. Aufl., 429 S., Paperback, Kiepenheuer
& Witsch Verlag (mit einem Vorwort von Umweltbundesminister
Sigmar Gabriel).
Eine
geharnischte Besprechung dieses Buches bzw. unerträglichen
Elaborates finden Sie im Spektrum der Wissenschaft (März
2008, S.104) von Sven Titz, promovierter Meteorologe und
freier Journalist, unter dem Titel: "Vermischung von Wissenschaft
und Politik - Angehörige des Bundesumweltministeriums verkaufen
die Politik ihres Hauses unter dem Titel »UN-Weltklimareport«".
Abgesehen
davon, dass das Buch eine "Mogelpackung" ist, welche
den UN-Klimareport nur auf etwa einem Viertel der Seitenzahl
behandelt, "die Gefahr einer Klimakatastrophe beschwört"
und "in den düstersten Farben ausmalt", liest
es sich "über weite Strecken wie eine Programmschrift
des Umweltministeriums" (Sven Titz - SdW, März
2008, S.104).
Handelt
es sich bei dem Buch also um eine Art "scheinheilige"
Propagandaschrift, so sind in dem o.g. Interwiew die Angaben
zu den beteiligten Wissenschaftlern und Institutionen des IPCC
falsch *3
und es wird suggeriert, bestenfalls zwei - natürlich nicht
ernst zu nehmende - Journalisten hätten einen verantwortungslosen
Beitrag gegen den IPCC-Bericht
im
Magazin Cicero
(Magazin für Politische Kultur) publiziert. Vgl. Sie dazu
"Das
Niveau der Klimadebatte",
"Diskussion
um u. Anspruch auf den Konsens" und "Katastrophen
haben immer Konjunktur".
Da
der Diplom-Betriebswirt Herr Müller offensichtlich das
Magazin Cicero liest, ist ihm sicher nicht der kritische Beitrag
des Meteorologen und "Harvard trained atmospheric physicist" Prof.
Richard S. Lindzen entgangen. Vgl. "Überhitzte
Prognosen
- Die
Temperaturen steigen, die Klimakatastrophe droht, und das CO2
ist daran schuld."
Lindzen
ist im Gegensatz zu vielen seiner Kritiker und den oft selbsternannten
Klimaforschern tatsächlich renommierter
Meteorologe. Er lehrt und forscht am Massachusetts Institute
of Technology (MIT) in Cambridge, Boston, und hat über
200 wissenschaftliche Publikationen (überwiegend peer reviewed)
im Bereich Meteorologie und Klimatologie verfasst. Vgl. auch
Richard
S. Lindzen in Wikipedia (engl. version). Lindzen hat weder
behauptet, es gäbe keine globale Erwärmung seit dem
Ende der Kleinen Eiszeit, noch die Klimawirksamkeit von CO2
infrage gestellt. Von ihm wird jedoch die Bedeutung des anthropogenen
Anteils von CO2 als "Treibhausgas" an der
leichten Erwärmung weniger hoch eingeschätzt als z.B.
vom IPCC 4th AR. "Er gilt als einer der profiliertesten
Kritiker der Theorie vom Treibhauseffekt, als einer der wenigen
Querdenker, deren wissenschaftliches Know-how unbestritten ist."
( Spiegel-Online,
vom 07. März 2001)
Der Autor dieser Website, welche als
kleine Ergänzung
zum virtuellen Manuskript der Vorlesung
Vegetationsökologie tropischer und subtropischer Klimate
an der TU-Berlin, Institut für Ökologie, zu verstehen
ist, vertritt weder explizit die Position der sogenannten "Skeptiker",
noch die der Anhänger der "CO2-Hypothese".
Zweifellos deuten jedoch aktuelle und seriöse Forschungsergebnisse
darauf hin, dass die Sonnenaktivität
eine weitaus grössere Rolle für die Klimaentwicklung
spielt als bisher angenommen.
Gleichwohl
werden aus gutem Grunde die widersprüchlichen Verlautbarungen
und Erwartungen von Vertretern der "CO2-Hypothese"
intensiver hinterfragt, da deren - wohl oft von Geltungssucht
geprägten - Äusserungen von hoher gesellschaftspolitischer
Bedeutung sind und besonders in den Medien zu hysterischen Reaktionen
geführt haben und die Klimafrage von einigen Politikern und
Wissenschaftlern zum "Schicksalsthema"
der Menschheit schlechthin hochstilisiert wird. Der Autor wendet
sich mit Nachdruck gegen jeglichen Alarmismus und setzt sich für
ergebnisoffene und gegen politisch instrumentalisierte Wissenschaft
(und v.v.) ein. Vgl. Hinweis!
Und
bzgl. Katastrophenmeldungen
(vgl. Hintergrund zur Verwendung des Begriffes
"Klimakatastrophe")
- welche nie explizit, aber sehr wohl implizit auch vom IPCC selbst
verbreitet werden - ist anzumerken: Wer mit Fleiss den "Geist
aus der Flasche" liess, sollte sich nachträglich nicht
- heuchlerisch und mit Krokodilstränen? - über die nach
Katastrophenmeldungen
lechzenden Medien beklagen. *4
Vor dem Hintergrund des Verständnisses
von Prof. Stephen Schneider (und vieler anderer) ist das unglaubwürdig
und auch unredlich! Vgl. Sie dazu auch die Bemerkungen zum Niveau
der Debatte.
Nachtrag:
"Furchterregend
wie ein Science-Fiction-Film" - so bewertet Uno-Generalsekretär
Ban Ki Moon den neuen Weltklimabericht", lt. SPIEGEL-ONLINE-WISSENSCHAFT
vom 17.Nov. 2007.
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Hier
einige Beispiele für Diffamierungen von Wissenschaftlern:
Beispiel
1
Beispiel
2 ,
124 KB, 8S.
Beispiel
3
Beispiel
4
Reaktionen
von zwei Wissenschaftlern aus Berlin (Prof. em. Karin Labitzke,
Prof. em. Horst Malberg)
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Ein m.E. besonders eindrucksvolles Beispiel von Irreführung
(man könnte es gut begründet auch eine Diskriminierung
nennen) finden Sie auf der S.8 eines populärwissenschaftlichen
Artikels des gelernten Ozeanografen Prof. Stefan Rahmstorf (2004)
"Die
Klimaskeptiker" (Münchener Rück, Wetterkatastrophen
und Klimawandel - Der Stand der Wissenschaft), wo unter "Populärwissenschaftliche
Skeptiker-Publikationen" (im Gegensatz zur Fachliteratur)
die Pressemitteilung
der Ruhr-Universität Bochum (!) zur wissenschaftlichen
Studie
(vgl. Beispiel
1) von Shaviv,
N.J. & J. Veizer (2003) "Celestial Driver of Phanerozoic
Climate?" -
0.4MB,
40S.
GSA Today, Vol. 13, No. 7,
(
Geological
Society of America),
aufgeführt ist. Siehe dazu die Anmerkung
4a
Auf Diffamierungen weist auch Oekologismus.de
hin in dem Beitrag Rahmstorf
contra Singer: Gedanken zum Klima der Debatte, vom 19.03.2008.
Zu den
"...
rabiaten Methoden des Klimaforschers Rahmstorf"
(SPIEGEL Online vom 12.09.07) und zu dessen Dogmatismus und Einschüchterungsversuchen
gegenüber Kritikern (man könnte das wohl auch Mobbing
nennen), findet zurzeit eine heftige Diskussion in einigen Medien
statt. Der Satz in dem Artikel von Jan-Philipp Hein und Markus
Becker, "Dass Menschen für den Klimawandel entscheidend
mitverantwortlich sind, bezweifelt fast niemand mehr",
ist grober Unfug. Vgl. Sie Dennis
Bray & Hans von Storch (2007)
132 S.,
"The
Perspectives of Climate Scientists on Global Climate Change"
und auch "Richtigstellungen
und Kommentare zum FAZ-Beitrag von Stefan Rahmstorf"
vom 04.09.07 sowie "Die
'Klimaskeptiker' antworten - Wir müssen Urängste relativieren"
vom 05.09.07 in der FAZ.
Zur Ehrenrettung von Herrn Rahmstorf sah sich die Leibniz-Gemeinschaft
in einer idw - Pressemitteilung am 24.10.2007 genötigt. Der
sogenannte
Zwischenruf
"Alte Hüte in neuen Medien" ist
sehr lesenswert, vor allem auch die Unterzeichnerliste. [date
of access: 07.11.07] Vgl. Hinweis unten!
Im
übrigen wird der Eindruck erweckt, als gäbe es in der
Fachliteratur überhaupt keine kritischen Stimmen
zur CO2 - Hypothese bzw. zur einmaligen
Temperaturentwicklung der letzten 150 bzw. 1.000 Jahre. Dies
ist jedoch nicht richtig (siehe unten das Vorwort und folgende Seiten,
vor allem Literatur!).
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B
e s o n n e n e u n d k r i t i s c h e S
t i m m e n i n d e r Klimadebatte: |
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In
der Reihe
"Rundgespräche
der Kommission für Ökologie", herausgegeben
von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, verlegt vom
Verlag
Dr. Friedrich Pfeil, erschien 2005 der Band 28 mit dem Titel:
"Klimawandel
im 20. und 21. Jahrhundert: Welche Rolle spielen Kohlendioxid, Wasser
und Treibhausgase wirklich?" Mit Beiträgen von Schönwiese,
Wanner, Grassl, Egger, Fiedler, Heintzenberg, Volz, Solanki..
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Zusammenfassungen
einiger Beiträge finden Sie auf einer separaten Seite.
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In dem Vorwort
des Bandes heisst es:
(verfasst von Prof. H. Hagedorn, Prof. K.-E. Rehfuess, Dr. H. Röck)
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"Viele
Klimaforscher sind aufgrund von Hypothesen und Modellrechnungen
davon überzeugt, dass die derzeit ablaufende Klimaerwärmung
mit allen Nebenerscheinungen ganz überwiegend durch den Anstieg
des Kohlendioxids (CO2) und anderer Treibhausgase aus
anthropogenen Quellen verursacht wird. Diese Auffassung bestimmt
das in den Medien verbreitete Weltbild und ist Grundlage der Energie-
und Klimapolitik der Bundesregierung (Stichworte Kyoto-Protokoll,
Emissionsrechtehandel).
Demgegenüber
verweisen andere Wissenschaftler mit guten Argumenten darauf, dass
die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Energie- und dem Wasserhaushalt
der Atmosphäre/Erde und auch die Einflüsse anderer Klimaparameter
bisher nur wenig verstanden und deshalb in den gegenwärtig
benutzten Klimamodellen nur unvollkommen abgebildet sind. Die Belastbarkeit
der aus den verfügbaren Modellen abgeleiteten Klimavorhersagen
ist daher in Frage zu stellen. Wegen der vielen Einflussfaktoren
mit oft unzureichend bekannten Wechselwirkungen wird sogar überhaupt
bezweifelt, dass die künftige Klimaentwicklung prognostiziert
werden kann.
Die
Kommission für Ökologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
hat in dieser Situation versucht, im Rahmen des Rundgesprächs
»Klimawandel im 20. und 21. Jahrhundert: Welche Rolle spielen
Kohlendioxid, Wasser und Treibhausgase wirklich?« führende
Vertreter der »mainstream«-Hypothese und prominente
Kritiker derselben zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammenzuführen.
Ziel der Tagung war es,
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Klimaänderungen
in der Vergangenheit und der Gegenwart darzustellen und ihre möglichen
Ursachen zu identifizieren,
zu hinterfragen,
inwieweit derzeitige Klimamodelle die an sie gestellten Anforderungen
erfüllen und wo Schwachstellen in der Klimamodellierung liegen,
am Beispiel wichtiger
Parameter, wie Niederschlag oder Aerosole, bestehende Wissenslücken
aufzuzeigen sowie
die Folgerungen
zu diskutieren, die sich aus dem gegenwärtigen Kenntnisstand
für die Politik wie für jeden Einzelnen ergeben. (...)
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....
Der Band
richtet sich gleichermassen an Fachleute wie an interessierte Laien.
Wir hoffen, auf diese Weise auch einen Beitrag zur Versachlichung
der Diskussion zum Thema »Klimawandel und Klimamodellierung«
zu leisten." |
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Vgl.
Sie auch: |
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Blümel,
Wolf Dieter (2006)
Klimafluktuationen
- Determinanten für die Kultur- und Siedlungsgeschichte.-
Nova Acta Leopoldina NF 94, Nr. 346 (W.D. Blümel, Institut für
Geographie der Universität Stuttgart)
3,3 MB, 29 S. -
[date of access: 16.12.07] --
Sehr zu empfehlen!! |
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Blümel,
Wolf Dieter (2002)
20.000
Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte - Von der Eiszeit in die Gegenwart
-
(erschienen
in: Wechselwirkungen - Jahrbuch aus Lehre und Forschung der Universität
Stuttgart)
4,8 MB, 35 S.
[date of access: 16.12.07] -- Sehr
zu empfehlen!! |
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Schultz,
Jürgen (2008)
Die Ökozonen der Erde. 4. Aufl. - Ulmer UTB 1514. |
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Die
4. Aufl. des Standardwerkes der Geoökologie
wurde um ein wichtiges Kapitel zum Klimawandel aus ökologischer
Perspektive
erweitert
(S.37-71),
mit
einer sachlichen Stellungnahme zu den IPCC-Verlautbarungen, welche
"in der Bevölkerung das Gefühl von Bedrohung erzeug(en)
und damit der Politik die Pflicht zum Handeln aufzwingen will"
(S.38). Schultz weist mit Recht auf Unsicherheiten und Mängel
bei der Datenerhebung hin und kritisiert den IPCC, welcher Forschungsergebnisse
in selektiver Weise nutzt, "die bei anderen Wissenschaftlern
und auch in weiten Teilen der Öffentlichkeit als nicht objektiv,
vielmehr als tendenziös oder sogar unredlich empfunden wird."
(S.37, Fussnote) --
Sehr
zu empfehlen!! |
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Danish
National Space Center: Climadebate and FAQ: |
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"Why
is the climate changing? Climate is subject to influences by both
natural and human forces, including greenhouse gases, aerosols, solar
activity, and land
use change (siehe auch Houghton
2008). The climate system is extremely complex and any estimate
of the human contribution to climate change is very uncertain. ...
Climate models only include the effects of the small variations in
the direct solar radiation (infrared, visible and UV). The effects
of cosmic rays on clouds are not included in models and the models
do a rather poor job of simulating clouds in the present climate.
Since cloud feedbacks are a large source of uncertainty, this is a
reason for concern when viewing climate model predictions." [date
of access: 25.09.07] |
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Don't
fight, adapt! Signatories
of an open letter on the UN climate conference, National Post,
Canada, Über hundert kritische Wissenschaftler weltweit haben
zum Abschluss der Bali-Konferenz einen Brief an UN-Generalsekretär
Ban Ki-Moon in Sachen Klima unterzeichnet. Hier eine deutsche
Übersetzung des Schreibens an Ban Ki-Moon, Generalsekretär
der Vereinten Nationen New York, NY, Vereinigte Staaten von Amerika,
vom 12. Dezember 2007. |
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Carl
Friedrich Gethmann, Direktor der Europäischen Akademie
zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen
sowie Prof. für Philosophie, in einem Interview im SdW vom August
2009, S. 72-76: |
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"...
Fast alle Folgerungen aus dem Klimaproblem ergeben sich auch schon
aus ressourcen-ökonomischen Erwägungen. Um den fossilen
Tresor zu schonen, brauche ich gar nicht über das Klima nachzudenken.
Ich halte es für moralisch bedenklich, auf Grund von mehr oder
weniger wahrscheinlichen Hypothesen sehr stark in die soziale und
individuelle Sphäre zu intervenieren, (...) Vergessen wir nicht:
Es gibt in der Krise nicht nur Verlierer. Das klingt zynisch, aber
jetzt kommt eine typische Philosophenempfehlung: Es gibt Gewinner
und Verlierer des Klimawandels. Kanada und Russland haben ihre Weizenanbaugrenze
in den letzten Jahrzehnten schon um etliche Kilometer nach Norden
verlegt; sie werden durch Abschmelzen der Polkappen Zugang zu natürlichen
Ressourcen haben, an die man bisher wirtschaftlich vertretbar nicht
herankam. Warum sagen wir nicht: Wir nehmen die Gewinner in Anspruch,
um die Verlierer (...) zu entschädigen? ..." |
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"Global
Warming Primer"
40S.
from the National
Center for Policy Analysis (NCPA) |
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Goklany,
Indur M. (2008)
What
to Do about Climate Change.- Policy Analysis Nr. 609 (Febr.),
publ. by CATO
- Institute.
28
S. |
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Gray,
Vincent
(2007) Climate
Change 2007: The Physical Science Basis
9S.-
Summary for Policy Makers - (Zur
Verlässlichkeit der verwendeten Daten in den IPCC-Reports) |
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Gray,
Vincent
(2002) The
Greenhouse Delusion: A Critique of 'Climate Change 2001. |
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International
Climate Science Coalition, with the Manhattan
Declaration on Climate Change: Global warming is not a
global crisis, signed by more
than 100 scientists (climate science specialists or scientists
in closely related fields) |
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Klaus,
Václav (2007) Blauer Planet in grünen Fesseln:
Was ist bedroht: Klima oder Freiheit? - Verlag: Gerold's. |
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Lindzen,
R.S. (2008) zu den Hintergründen der Politisierung der
Klimawissenschaften: Climate
Science: Is it currently designed to answer questions? -
36 S.
Abstract
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Lomborg,
Bjorn
(2007) Cool It: The Skeptical Environmentalist's Guide
to Global Warming.- Knopf Publishing Group.
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Lomborg,
Bjorn
(2002)
Apocalypse No!.- Zu Klampen.
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Malberg,
Horst
(2007)
Meteorologie
und Klimatologie. Eine Einführung.- (5. Aufl., 396 S.)
Springer (für
den Klimawandel etwas ganz Normales ist und der die Sonne als
treibende Kraft definiert).
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Reichholf,
Josef H.
(2002)
Die falschen Propheten. Unsere Lust an Katastrophen.- Wagenbach.
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Science
& Environmental Policy Project (SEPP). It was founded in 1990
by atmospheric physicist S. Fred Singer. |
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Schönwiese,
Christian-Dietrich (1997) "Die Klimadebatte - Zwischen
Katastrophe und Verharmlosung", bereits im Oktober 1997.
Prof. Schönwiese hält den AGW für erwiesen. |
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Schulte,
Uwe (2003) Streit um Heisse Luft - Die
Kohlendioxid Debatte (ISBN 3-510-95913-2) S. Hirzel Verlag Stuttgart,
Leipzig. |
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Singer,
S. Fred (2008 ed.)
"Nature,
Not Human Activity, Rules the Climate", auf der S. 19: "How
much do we know about carbon dioxide in the atmosphere"
50
S.,
publ. by The Heartland Institute. |
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Singer,
S.F. & Dennis Avery (2006 )
Unstoppable
Global Warming: Every 1500 Years.- Rowman & Littlefield Publishers. |
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Singer,
S.F., Interview (Professor Emeritus) by Nova on the Issue of Global
Warming, March 12, 2000, by The Independent Institute.
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Singer,
S.F.
(1999)
Hot
Talk, Cold Science: Global Warmings Unfinished Debate.-
The Independent Institute. |
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Professional
Background of S. Fred Singer |
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Spencer,
Roy W. (2008) Global
Warming and Nature's Thermostat. |
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Spencer,
Roy W. (2008) Climate
Confusion: How Global Warming Hysteria Leads to Bad Science, Pandering
Politicians and Misguided Policies that Hurt the Poor.- Encounter
Books. |
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Storch,
Hans von
(2003),
welcher den AGW für erwiesen hält:
Anpassung
und Vermeidung - Zürich, 12. Nov. 2003 (Vs16.11.2003) -
9S.
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Svensmark,
Henrik &
Nigel
Calder (2007)
The Chilling Stars - A New Theory of Climate Change.- Icon Books Ltd.
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Svensmark,
Henrik
& Eigil
Friis-Christensen
(1997) Variation
of cosmic ray flux and global cloud coverage-a missing link in solar-climate
relationships.- Journal of Atmospheric and Terrestrial Physics,
v. 59, p. 1225-1232. |
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Symposium
"Klimaveränderung
durch Treibhausgase im Kreuzfeuer der Wissenschaft" (2002)
Die Österreichisch-Bayerische Gesellschaft lud zu einem Symposium
in die Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München. |
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The
New Zealand Climate Science Coalition, Commonsense about Climate Change.
(Eine Sammlung von kritischen Beiträgen zur Klimadebatte sowie
zu den Grundannahmen) |
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Weart,
Spencer (2004) The
Discovery of Global Warming.- Harvard University Press.
- "...The
story of how scientists reached their conclusion--by way of unexpected
twists and turns and in the face of formidable intellectual, financial,
and political obstacles--is told for the first time in The Discovery
of Global Warming. Spencer R. Weart lucidly explains the emerging
science, introduces us to the major players, and shows us how
the Earth's irreducibly complicated climate system was mirrored
by the global scientific community that studied it. ..."
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Wunsch,
Carl (Position): Climate
change - in my view (March 2006); er hält den AGW für
möglich. |
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Volz,
Hartwig (2006) Sea
Water Emissivity A neglected climate forcing.- Santa Fe
Conference, RWE Dea AG, Wietze E&P Laboratory, Wietze, Germany.
25
S. |
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Vgl.
Sie auch: Klimageschichte
- Ein kleiner Überblick. |
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Andere
Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten zur Klimadebatte: |
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Leggewie
fordert Umdenken in der Klimadebatte |
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- Hamburg
(ots) - Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie und der Sozialpsychologe
Harald Welzer fordern in der ZEIT ein Umdenken in der Klimadebatte.
Es reiche nicht aus, den Klimawandel vermeiden zu wollen, Forschung
und Politik müssten auch über Anpassungsstrategien nachdenken:
"Wir müssen uns endlich mit dem Gedanken anfreunden,
dass der globalen Klimaerwärmung mit der Total-Auswechselung
von Glühbirnen gegen Energiesparlampen kein Einhalt zu gebieten
ist."
- Leggewie
und Welzer sehen auch die Sozial- und Geisteswissenschaften in
der Pflicht, sich dem Thema Klimawandel zu stellen: "Die
Lebensstilideale des Westens - die permanente Verfügbarkeit
aller denkbaren Güter, eine Kultur der Verschwendung - müssen
auf eine Weise korrigiert werden, dass dabei nicht zähneknirschender
Verzicht, sondern ein Gewinn an Lebensqualität herauskommt."
- Besprechung
aus
Presseportal
- Original-Artikel in DIE
ZEIT, Nr. 17 vom 17. April 2008.
- Passend
zur Ressourcenverschwendung: Benjamin R. Barber (2007) Consumed:
How Markets Corrupt Children, Infantilize Adults, and Swallow
Citizens Whole.- W. W. Norton; 1 edition (March 19, 2007). In
Deutsch (2008) Consumed! Wie der Markt Kinder verführt, Erwachsene
infantilisiert und die Demokratie untergräbt 395 S., C.H.Beck.
Klimadebatte
in DIE ZEIT
- "Der
Streit um den Klimawandel ist in vollem Gange: Während
Klimaforscher- und Schützer wie Popstars auftreten, sprechen
einige Medien von der "Klimalüge" - und gelten
als Ketzer. Was stimmt wirklich? Wie objektiv sind die Forscher?"
(verschiedene - auch kontroverse - Beiträge von Wissenschafts-Journalisten
u.a.)
David
Whitehouse in "NewStatesman": Has global warming
stopped? vom 19. Dez. 2007, mit fast 3.000 Kommentaren. Vgl.
auch Vorhersagen zur Temperaturentwicklung
sogar mit einem Abkühlungstrend? Oder doch wenigstens gleichbleibenden
Temperaturen in den nächsten 10-15 Jahren?
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"The
fact is that the global temperature of 2007 is statistically the same
as 2006 as well as every year since 2001. Global warming has, temporarily
or permanently, ceased. Temperatures across the world are not
increasing as they should according to the fundamental theory behind
global warming the greenhouse
effect. Something else is happening and it is vital that we find
out what or else we may spend hundreds of billions of pounds needlessly."
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- David
Whitehosue was BBC Science Correspondent 19881998, Science
Editor BBC News Online 19982006 and the 2004 European Internet
Journalist of the Year. He has a doctorate in astrophysics and
is the author of The Sun: A Biography (John Wiley, 2005).
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John
Coleman, der Gründer des Wetterkanals in den USA (The
Weather Channel), sagte im November 2007 unter dem Titel: "Der
grösste Betrug der Geschichte" u.a.: |
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"...
Die Umweltextremisten zusammen mit gewissen Politikern spannten zusammen
mit den Film- und Medienleuten sowie Umweltjournalisten um dieses
wissenschaftliche Bild einer Katastrophe aufzubauen, welches
unsere Zivilisation bedroht, als Konsequenz der Klimaerwärmung,
ausser wir folgen ihre radikale Agenda. Jetzt ist diese absurde und
manipulierte Wissenschaft als Tatsache akzeptiert und ein Glaubensbekenntnis
für die Massenmedien, den politischen Parteien, den Schulunterricht
und vielen leichtgläubigen umweltbewussten Menschen geworden.
Gegenmeinungen werden nicht toleriert und mit vernichtender Kritik
abgewiesen ... " |
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Argus
(2007) Die
Klimakatastrophe - was ist dran? Der Nairobi-Report über
Klimawandel, Klimawahn und Klimaschwindel.- Thuss & van Riesen
Medienverlag, Jena (72 S., € 8.90). Eine Diskussion des Buches
finden Sie bei Oekologismus.de.
"Argus" beschäftigt sich mit folgenden Fragen: |
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1.
Gibt es eine wesentliche Erwärmung über die normalen Schwankungen
hinaus?
2. Ist der Anstieg des Kohlendioxids, der in der Atmosphäre
seit etwa 100 Jahren zu beobachten ist, die wesentliche Ursache
dafür?
3. Und wenn ja, hat der Mensch mit seiner technischen Kohlendioxid-Erzeugung
daran einen massgeblichen Anteil?
4. Ist dieser Klimawandel insgesamt schädlich oder eher nützlich?
5. Können wir, die Menschheit insgesamt, realistischerweise
etwas dagegen tun?
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NOVOSTI
(25.06.2008) Russlands
Wissenschaftler wollen These der anthropogenen Klimaerwärmung
widerlegen. |
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"Unser
Planet erlebt seit den letzten zwölf Jahren einen Mangel an
Sonnenenergie, der im Durchschnitt mit der Gesamtkapazität
von 18 Millionen Atomkraftwerken verglichen werden kann."
"Diese
Auffassung vertritt der Leiter des Labors für Weltraumforschungen
des astronomischen Hauptobservatoriums Pulkowo (bei Sankt Petersburg),
Chabibullo Abdussamatow, im Gespräch mit RIA Novosti."
"Laut
Prognose wird der Sonnenenergiestrom im gegenwärtigen 200-jährigen
Zyklus etwa um das Jahr 2041 sein Minimum erreichen. "Dieser
Wechsel eines 200-jährigen Zyklus erfolgt zum ersten Mal für
unsere Generation", sagte Abdussamatow."
"Das
200-jährige Absinken der Strahlungsintensität der Sonne
wird laut Abdussamatow ein weiteres globales Klimaminimum auslösen,
das aufgrund der thermischen Insertion der Weltmeere mit einer Verspätung
von 15 bis 20 Jahre eintreten wird." mehr
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"Legt
die Erderwärmung tatsächlich eine Pause ein?",
fragt Spektrum der Wissenschaft im August 2008. Dazu schreibt Sven
Titz im SdW (S.54-60),
"Im Wechselbad des Klimas" |
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"Die
Temperaturen von Atlantik und Pazifik schwanken im Verlauf von Jahrzehnten
- mit weit reichenden Auswirkungen. Die rätselhaften Oszillationen
könnten vorübergehend sogar die globale Erwärmung aufhalten."
(SdW 08/2008) - Vgl. Sie dazu auch: Keenleyside
et al. 2008,
Tsonis
et al. (2007), Wood (2008). sowie hier. |
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O
f f e n s i v e, (und tw
extrem populistische)
k r i t i s c h e Stimmen: |
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Hier
zwei gute
und aktuelle Beispiele für die offensive
"Öffentlichkeitsarbeit" von sogenannten "Skeptikern"
bzw. Wissenschaftlern, welche eine postulierte, anthropogen bedingte,
globale Temperaturerhöhung kritisch hinterfragen, aber auch
die Hintergründe und Folgen der neuen Klimaschutz-Politik.
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A |
 UK
(C4) Documentary "The Great Global Warming Swindle"
- ein Video
auch zum Herunterladen.
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According
to a group of scientists brought together by documentary-maker Martin
Durkin, if the planet is heating up, it isn't your fault ... British
TV, Channel 4, Länge des Videos (englisch): 1
Std. 13 Min. 32 Sek. - 08.03.2007
Es lohnt sich, den Film anzuschauen. "Zwei Dutzend durchaus
namhafte Klima- und Wetterforscher unter ihnen auch IPCC-Autoren
selbst kommen in dem (...) Streifen zu Wort."
WELT-Online
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Einige Wissenschaftler, welche sich in dem Film äusserten,
fassten ihre Argumente im April 2006 in einem offenen Brief an die
kanadische Regierung zusammen: CBC.
-
5S.
-
Andere Wissenschaftler, z.B. Carl Wunsch (siehe unten!) verwahrten
sich gegen falsche und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate.
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Besprechungen
des Videos: |
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WELT-Online
- Der
grosse Schwindel um die globale Erwärmung", vom 20. März
2007 ()
FAZ.Net
Nachrichten - "Globale Erwärmung -
Ist der Klimawandel nichts als Schwindel?" von Christian Schwägerl,
vom 23. März 2007
TELEPOLIS
- "Der Anti-Gore - Eine Dokumentation über die Häretiker
des Klimacredos", von Peter Mühlbauer, vom 7. März
2007.
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Reaktion
von Prof. Carl Wunsch (MIT), der die Darstellung als solche kritisierte,
seine Ausführungen in dem Film jedoch nicht revidierte: |
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Partial
Response to the London Channel 4 Film "The Great Global Warming
Swindle" (11 March 2007)
Some
further comments on "The Great Global Warming Swindle"
(20 July 2007)
Position
von Carl Wunsch: Climate
change - in my view (March 2006) |
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B |
 CBC
- Global Warming Doomsday Called Off |
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Sunday,
November 27, 2005 at 7pm ET on CBC Newsworld |
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"In
this eye-opening documentary viewers will discover how the most
respected researchers from all over the world explode the doom and
gloom of global warming. Humans stand accused of having set off
a global climate catastrophe by increasing the amount of carbon
dioxide in the atmosphere. The prophecy of doom is clear and media
pass on the message uncritically. Now serious criticism has arisen
from a number of heavyweight independent scientists. They argue
that most of the climatic change we have seen is due to natural
variations. They also state that if CO2 is to play a
role at all -it will be minuscule and not catastrophic! This story
presents a series of unbiased scientists as our witnesses. We will
hear their eloquent criticism of the IPCC conclusions illustrated
by coverage of their research work."
CBC
- "Global Warming Doomsday Called Off"
zu sehen bei
 video.google.com,
43 Min. 59 Sek. (hier schnellere Ladezeiten
als bei CBC)
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Zur
Rehabilitierung von Kernenergie / Kernkraft / Nuklearindustrie: |
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Nachdem
Sie das umstrittene Video gesehen haben, sind evtl. diese
- mehr oder weniger - aktuellen Meldungen nicht uninteressant, vor
allem, wenn Sie ein "begeisterter" Befürworter der
Kernkraft-Nutzung sind: |
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Briten und Franzosen planen grosses Atom-Comeback - Deutschland
planlos, "...
Für die deutsche Atomlobby ist das ein gefundenes Fressen.
Ein besseres Argument als die britisch-französische Kooperation
können sie sich nicht wünschen: Das Ausland hat die Lösung
- nur in Deutschland bremsen grüne Ideologen den Fortschritt."
Meldung in SPIEGEL ONLINE vom 22. März 2008.
Ausbau
der Kernenergie - Bush drückt aufs Tempo (Sarkozy: Atom
ist die Energie der Zukunft),
FAZNET vom 11. Sept. 2007.
Blair-Regierung
setzt auf neue Kernkraft, Meldung in SPIEGEL ONLINE vom 23.
Mai 2007.
Atomic energy is not the answer - The
Royal Society is deeply misguided in backing nuclear power over
renewable energy, writes
Paul Brown on Monday, February 10, 2003. Einerseits favorisiert
die Royal Society (Britain's leading scientists) also den Ausbau
der Kernenergie und polemisiert
andererseits gegen die Ölindustrie. Dieses Verhalten steht
in keinem Widerspruch zu den Behauptungen in dem o.g. Video.
Vgl. Sie dazu: Adamek, S. & K. Otto (2008)
Der gekaufte Staat: Wie bezahlte Konzernvertreter in deutschen Ministerien
sich ihre Gesetze selbst schreiben.- Kiepenheuer & Witsch Verlag
(304 S.).
Hier eine Besprechung
des Buches.
Vgl. Sie dazu: Treibhausgasemissionen
und Vermeidungskosten der nuklearen, fossilen und erneuerbaren Strombereitstellung.
20S.
Arbeitspapier vom März 2007 des Öko-Instituts,
Freiburg.
Vgl. Sie dazu
die Hintergründe zum Ausbau der Kernenergie in GB:
Die
grünen Geister, die Frau Thatcher mit ihrer Klimadebatte rief
- Capital-Online.
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W
e i t e r e k r i t i s c h e S t i m m e
n : |
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Ökologismus.de
ist eine skeptische Stimme (eine Website nicht gegen den Umweltschutz,
aber gegen Ideologen und Ideologien). Es
lohnt sich, dort die Blog-Beiträge anzuschauen. |
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World
Climate Report ist eine Website, welche wissenschaftliche Artikel
auswertet, die der Mainstream-Ansicht kritisch gegenüberstehen
( Patrick
J. Michaels, Robert
C. Balling, Jr., Robert
E. Davis). |
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Science
reading for Bali's beach, Terence Corcoran, Financial Post Published:
Wednesday, December 05, 2007.
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Kritische
Journalisten und andere Autoren (kleine Auswahl)
"Angst
ist ein gutes Herrschaftsinstrument, aber ein schlechter Ratgeber",
von Miersch & Maxeiner (scheinschlag, 03/07)
"Gleichschaltung
des Wissens", von Maxeiner (Die Achse des Guten, 02/07)
"Warum
Kritiker der Horrorszenarien keine Chance haben", von Ulli
Kulke (WELT-Online, 02/07)
"Kassandras
kontra Wissenschaft", von Björn Schwentker (DIE ZEIT
online, 02/08)
"Sintflut-Prognose
bringt Forscher ins Schwimmen", von Axel Bojanowski (SPIEGEL-ONLINE,
05/07)
"Not
the End of the World as We Know It", von Olaf Stampf
(SPIEGEL-ONLINE, 05/07).
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"Kritisches
zur Klimaforschung - Propaganda und Wirklichkeit"
20 S.,
von Michael Kalisch (2009), ein gelernter Biologe und Wissenschaftsautor
für anthroposophische Zeitschriften, der sich seit 25 Jahren
mit Meteorologie und Klimatologie und seit 2004 schwerpunktmäßig
mit dem aktuellen Klimawandel beschäftigt, im Themenheft 'Klimawandel'
der Fachzeitschrift Gegenwart, Bern, 2-2009, S.1-20. |
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Christian Bartsch, Günter Ederer, Matthias Horx, Wolf
Lotter, Dirk Maxeiner, Josef Reichholf und Wolfram Weimer (2007) Die
Klimaskeptiker
antworten - Wir
müssen Urängste relativieren.-
F.A.Z. vom 05.09.2007. |
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Michael
Crichton (2005) Klima-Angst (State of Fear).- Blessing 2005.
- Besprechung
in der SZ-Online vom 20.01.05 von Cord Riechelmann.
- M.
Crichton starb am 4. Nov. 2008 in Los Angeles mit 66 Jahren an
Krebs. Ein Beispiel für die unverhohlene Freude am Tod Crichtons,
gepaart mit bösartiger Niederträchtigkeit bei jenen
Umweltaktivisten und / oder Ökologisten, denen die CO2-These
heilig ist, finden Sie auf der Seite
"Climate
Progress". Vgl. Sie dazu auch den folgenden
Abschnitt! zu den - unverantwortlich - fanatisierten Jüngern
der AGW-Bewegung.
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Scientists
opposing the mainstream scientific assessment of global warming,
Info by Wikipedia |
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Interview
von Peer Teuwsen in der
Weltwoche
(Schweiz, Ausgabe 13/07) mit dem US-Klimatologen Prof.
Richard S. Lindzen (MIT)
"Ich
hoffe, das hört bald auf" -
"Der
alte Mann und das Klima" - vgl.
auch Angaben
zu Lindzen in Wikipedia
[ Hinweis]
Und
hier
eine hoch aktuelle Stellungnahme von Lindzen (27. Sept. 2008)
zu den Hintergründen der Politisierung der Klimawissenschaften:
Climate
Science: Is it currently designed to answer questions? -
36
S. Abstract
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Infos
zum
IPCC
(Intergovernmental Panel on Climate Change) in Wikipedia
[ Hinweis]
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Beispiele
für "Argumentations-Strategien" und "wissenschaftliche
Methoden", vorgestellt von Diskutanten ausserhalb der Klimawissenschaften: |
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How
to talk to climat sceptic von Gristmill
(Umweltaktivisten)
Eine Liste mit vorformulierten Antworten für Anhänger der
AGW-Hypothese auf die häufigsten kritischen Einwände von
"Skeptikern", zusammengestellt von "Coby Beck"
(aktiver Blogger, leicht metaphysische Tendenzen, beschäftigt
sich mit "Climate Change Issues", Vancouver, Canada), der
drei Kategorien von Einwänden gegen AGW unterscheidet (
die Liste wird hier vorgestellt, da die Argumente teilweise typisch
und nahezu deckungsgleich auch für IPCC-Wissenschaftler sind
- viele Antworten sind definitiv falsch). Interessanterweise wird
dieser "Guide" auch von jener IPCC-gläubigen
Wikipedia-Gemeinde empfohlen, welche Rahmstorfs Äusserungen
als zielweisend zitiert: |
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a)
Notwendige Anmerkung zu nicht-wissenschaftlichen Foren, aber auch
Wissenschaftlern mit einem Hang zur Demagogie,
... |
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...
denn
einige Wissenschaftler spielen heute "eine besondere Rolle.
Oft übernehmen sie die Rolle von Umweltaktivisten, die der
Öffentlichkeit [aber nicht nur ihr, Anm. Verf.] einreden,
dass Wetterextreme nicht mehr normal, sondern unheilvolle Zeichen
seien, die das Umdenken und Einlenken einer verblendeten Menschheit
erforderten." Aus: "Weine nicht, wenn der Regen
fällt" von Stehr & Storch (2000), in WELT-ONLINE.
Bei
den Anhängern der AGW-Hypothese aus dem Kreis der Laien (mit
Betroffenheitsgerede) fällt eine nahezu kritiklose Übernahme
der IPCC-Verlautbarungen auf (Schuld am Hype haben Medien, nicht
Wissenschaftler, besonders ihre Wissenschaftler nicht).
Die gemeinsame pessimistische Haltung gegenüber der Kultur,
die moralisierende Überhöhung der eigenen Argumente
zur Stützung der vorgeblichen Wahrheit und die romantische
Verklärung *5
von "natürlicher" Natur und die Angst
*5a
vor der ungewissen Zukunft (der Mensch
als Natur-Vergewaltiger und -zerstörer) führt hier oft
zu Solidaritäten mit dem Charakter von Glaubensgemeinschaften.
Diese schaffen zunehmend "ein Klima sektiererischer Nötigung"
mit inquisitorischem Charakter. In der zu einem Glaubenskrieg
verkommenen Debatte (typisch sind suggestiver Pathos und hysterische
Rhetorik) werden Skeptiker des Mainstreams gleichsam zu Herätikern.
Es überrascht dann auch nicht mehr, wenn von U.S.-Behörden
bereits von "Ökoterrorismus"
gesprochen wird. *6
Der
Soziologe Ulrich
Beck [ Hinweis]
spricht in einem Interview - Und
jetzt? Politik, Protest und Propaganda, es, Band 2500,
28.05.2007 - von einer missionierenden "Risiko-Religion"
als einem Glaubensersatz.
Und diese Religion einer häufig orientierungslosen Jeunesse
erfährt einen starken Zulauf, denn "Menschen wünschen
sich einfache Erklärungen [für hochkomplexe Vorgänge]
und sind deshalb für Ideologien offen, die ihnen die Welt
ganz schlicht erklären" (Urban
2008: 92).
Beck
und Urban könnten durchaus richtig liegen, denn schliesslich
ist Klimaschutz "moralische
Verpflichtung"
und dient der "Bewahrung
der Schöpfung",
wie der aufmerksame Beobachter der Diskussion (wohl ein wenig
irritiert?) von einer führenden Politikerin dieses Landes
(Anfang September 2007) vernehmen durfte. Für die Medien
wurde daraus eine Handlungsreisende zur Rettung des Weltklimas,
um eine drohende
"Weltkatastrophe" abzuwenden.
Die wirklichen Gründe sind wohl eher hier
zu finden, oder vielleicht
hier?
Neben
vielen Journalisten, welche die Debatte um die Klimaerwärmung
kritisch und eher ausgewogen reflektieren, fallen einige auf,
die Verlautbarungen von IPCC-Vertretern (fast sakrosankt, weil
"mit UN-Mandat") vehement verteidigen und teilweise
deren Argumente, Darstellungsstrategien und neuen diffamierenden
Wortschöpfungen (wobei der Potsdamer Klimafolgenforscher
Stefan Rahmstorf hier eine besondere Kreativität entwickelt
hat) unreflektiert übernehmen (wie abgeschrieben), z.B. Christian
Gapp [date
of access: 20.06.07], Bernhard
Pötter
oder Jens
Lubbadeh [date
of access: 13.03.08], um nur
drei zu nennen. Einer von ihnen entblödet sich sogar nicht
(Verzeihung, aber man muss das leider so nennen), Wissenschaftler,
die die AGW-Hypothese skeptisch sehen, in die Nähe von ewig
gestrigen Gegnern der Evolutionstheorie zu stellen *7
und kritische Journalisten als "Einpeitscher"
zu bezeichnen (was auf sie zurückfällt). Das erinnert
nun wieder an die heuchlerische "Haltet den Dieb" -
Mentalität, womit das ein typisches Beispiel wäre für
"Unseriöse
Informations- und Diskussionstaktiken"! Vgl. dort Nr.
4.
Eine
deutschsprachige Website unter dem Namen "Klimadebatte
- Vor uns die Sintflut" des Politik-Journalisten Manuel Lianos
aus Berlin, gibt sich eher moderat. Mit dem Anspruch auf Neutralität
wird teilweise subtil die Position jener wiedergegeben, welche
die AGW-Hypothese für erwiesen halten. Diese Seite ruft zur
"Klimarettung" auf und zum Handeln für "gemeinsames
Überleben".
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JunkScience.com:
The Real 'Inconvenient Truth' (vgl.
Anmerkung 1 folgend) -
"Greenhouse,
global warming - and some facts" und
"If
'global warming' is real, what could be causing it?" |
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JunkScience.com
stellt in einem Online-Kurs (Junk Science Judo - A Short Course) die
Regeln für "seriöse Wissenschaft" vor und will
aufzeigen, wie "schlechte Wissenschaft" ( Definition
von Junk
Science [ Hinweis]
erkannt wird. Zusammengestellt von Dr.
Steve Milloy vgl.
Anmerkung 2 unten!, Cato
Institute, Washington DC. |
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b)
Anmerkung 1 zu Junk Science: Ist
lt. Eigendarstellung |
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- a
"Top Resource" and one of the "Most Popular"
health news web sites by Yahoo!
- "One
of the 50 Best Web Sites" by Popular Science
- a
"Hot Pick" by Science.
Auch wenn die - überhebliche - Eigendarstellung nicht auf
Richtigkeit überprüft werden konnte, sind die Bemerkungen
von JunkScience durchaus lesenswert und ganz sicher bzgl. der
"Global Warming" - Debatte bemerkenswert. Trotzdem sind
die überaus kritischen Ausführungen der englischsprachigen
Wikipedia
zu Dr. Steve Milloy [ Hinweis]
zu berücksichtigen! Hier wird viel Wert darauf gelegt,
dass es sich bei Steve Milloy um einen konservativen, wirtschaftsliberalen
Lobbyisten handelt und er der Tabak- und Ölindustrie nahe
steht.
Anmerkung 2:
Mr. Milloy holds a B.A. in Natural Sciences from the Johns Hopkins
University, a Master of Health Sciences in Biostatistics from
the Johns Hopkins University School of Hygiene and Public Health,
a Juris Doctorate from the University of Baltimore, and a Master
of Laws from the Georgetown University Law Center.
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Nebenbei:
Wikipedia-Beiträge [ Hinweis]
favorisieren fast ausschliesslich die AGW-CO2-Hypothese
und äussern sich überaus kritisch gegenüber Wissenschaftlern,
welche der AGW-Hypothese skeptisch gegenüber stehen. Im allgemeinen
sind die englischsprachigen Seiten wesentlich differenzierter. Aber
auch hier finden sich erschreckende Auswüchse von agressiver
Einseitigkeit.
Ein
gutes Beispiel für Einseitigkeit ist das neue - deutschsprachige
- "WikiProjekt
Klimawandel", wo ganz im Stil der IPCC-Vertreter mit Selbstverständlichkeit
vom "menschlich verursachten Klimawandel" und den
"wissenschaftlich oft nicht haltbaren Minderheitenmeinungen
so genannter Skeptiker" gesprochen wird. Hier die lange,
unvollständige "List
of scientists opposing the mainstream scientific assessment of global
warming" in der wiederum englischsprachigen Wikipedia.
In
den Wikipedia-Kontext gehören auch die von Umweltaktivisten
betriebenen Websites "Center
for Media and Democracy (CMD)" und "SourceWatch",
(essentially a two-person operation run by Sheldon Rampton and John
Stauber) welche kategorisch alle Kritiker des Alarmismus als "right-wing"
und "conservative" einstufen und der Tabak-, Alkohol-,
Öl- und Nuklear-Industrie nahestehend verdächtigen.
Vgl.
Sie auch Wikiversity:
Kurs - Die Globale Erwärmung. Mit Ulrich Beck könnte
man sagen: Die
missionierende "Risiko-Religion"
hat
Wikipedia als Plattform für ihre Zwecke "geentert".
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...
Bilden Sie sich selbst eine Meinung!
Dafür ist unabdingbar, nicht nur den verkürzten offiziellen
Verlautbarungen zu folgen, sondern sich intensiv darüber hinaus
zu informieren.
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Relevanz
von sogenannten "Globaltemperaturen":
Die
Berechnung von mittleren Globaltemperaturen
bzw. Temperaturabweichungen, oder -anomalien von einem willkürlich
bestimmten Mittelwert für eine bestimmte Zeitspanne (als
Normalität, die es nicht gibt, da das Klima immer dynamisch
und nie statisch war und ist) ist extrem wirklichkeitsfremd und
nicht nur ökologisch unsinnig. Der gefundene Index ist ein
Kunstprodukt und eine oberflächliche "Wahrheit".
Die Genauigkeit von 0.6 ± 0.2 K "globaler Temperaturerhöhung"
(als Abweichung vom Mittelwert) seit etwa 1850 soll wissenschaftliche
Seriosität suggerieren, die in diesem Kontext überhaupt
nicht möglich ist. Auch wenn gebetsmühlenhaft von sogenannten
Experten das Gegenteil behauptet wird.
Vgl.
Essex, C., R. McKitrick and B. Andresen (2007) Does
a global temperature exist?- J. Non-Equilibrium Thermodynamics,
32, 1-28.
Folgte
man den (wissenschaftlich unzulässigen) methodischen Ansätzen
jener Experten, dann blieben immer noch folgende Umstände
zu berücksichtigen: Die Dichte der Messnetze ist regional
sehr unterschiedlich (vgl. NASA-GISS
Global Maps from GHCN Data / NASA-GISS
Surface Temperature Analysis und
A.
Kapala, 2002, Meteorologisches Institut der Universität Bonn),
die tatsächlichen Beobachtungsjahre - "station record
length" - pro Klimastation (weltweit nur wenige tausend)
weichen sehr stark voneinander ab (oft unter 30 Jahre). Im wesentlichen
wird die nördliche Hemisphäre in der Nähe von Siedlungsstrukturen
(mit ihren unterschiedlich wirksamen Wärmeinseln) abgedeckt
und in der südlichen Hemisphäre, inkl. Tropenbereich,
ist das Messnetz extrem schwach ausgeprägt. Aus weiten Teilen
der semiariden und ariden Gebiete liegen überhaupt keine
Messdaten vor und aus der Antarktis und Arktis nur noch verschwindend
wenige.
Nebenbei:
Wer einmal das "Vergnügen" hatte, als seriös
bezeichnete Datenreihen im mediterranen oder nordafrikanischen
Bereich auf Plausibilität zu überprüfen, findet
jene "Experten" verwegen, die solche Messwerte verwenden.
Abenteuerlich wird es aber, wenn solche Daten dann auch noch "angepasst"
werden. In welche Richtung eigentlich?
Diese
Frage ist sicherlich berechtigt. "Kurt Brunner, Professor
für Kartographie an der Universität der Bundeswehr München,
interpretiert die Klimadaten der Vergangenheit "extrem anders"
als viele seiner Kollegen. Ausgehend von derselben Datenbasis
ließen sich unterschiedliche Szenarien modellieren. "Man
kann sich das so rechnen, wie es einem passt, möchte ich
fast sagen". Aus: Schwachstellen
der "Klima-Bibel", Bayern 3, vom 14.06.2007)
[last
date of access: 18.11.07]
Alleine
die Richtwerte für die verschiedenen Klima- bzw. Vegetationszonen
(oder auch Klimata) weichen bereits innerhalb der ÖkoZonen
um mehrere Grad voneinander ab, je nachdem wo und wie (!) die
Daten gewonnen wurden (z.B. Höhe ü.NN, Nähe zu
Siedlungsstrukturen, allgemein der Nutzungsgrad der Landschaft
- von a- bis meta-hemerob, Nähe zu Feuchtgebieten oder Küstennähe
etc.), oder nicht zuletzt in Abhängigkeit davon, wie genau
die Messinstrumente der Klimastationen waren bzw. sind.
Ein
Temperatur-Mittelwert zwischen den unterschiedlichen ÖkoZonen,
von den Tropen bis zu den eisbedeckten Polen, ist ebenso Nonsense,
wie das
"Globalklima"
ansich.
Die
kurz- bis langfristige Variabilität an einem Ort hat eine
wesentlich grössere ökologische Bedeutung als der errechnete
Mittelwert als Basis. Minimale Temperaturerhöhungen in einer
Zone kompensieren entsprechende Abnahmen in einer anderen Zone.
Alleine die Messungen der Durchschnittstemperaturen auf dem Höhengradienten
einer Gebirgsabdachung in jeweils der gleichen Höhe über
der Bodenoberfläche führen zu Aussagen, die für
die jeweiligen Ökosysteme völlig irrelevant sind (Kehl
1998). Es sind Werte ohne ökologisch relevante Bedeutung.
Sogenannte globale Mittelwerte und Abweichungen von ihnen sind
Konstrukte, die der Orientierung dienen, die jedoch dem Laien
den Blick verstellen für eine dynamische Wirklichkeit, ebenso
wie starre Grenzen zwischen Klima- bzw. Vegetationszonen, die
es bestenfalls für Kartografen gibt.
Generell ist die Veränderung der Variabilität der Standortparameter
(Temperatur, Niederschlag etc. mit ihren Minima und Maxima über
einen ausreichend langen Zeitraum beobachtet) und nicht der Mittelwert
der Temperatur von ökologischer Relevanz für die Beurteilung
von Klimaveränderungen, lokal und regional. Und hier sind
i.d.R. die weiten Standortamplituden der jeweiligen zonalen Flora
und Fauna von ausschlaggebendem Interesse.
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Kyoto-Protokoll:
In einer Broschüre des Bundesministerium für Bildung
und Forschung (Herausforderung
Klimawandel, BMBF / 2003) -
[59 S.] heisst es zu den Herausforderungen
und Perspektiven der Klimaforschung: [date
of access: 07.09.06]
- S.10:
"Daher ist das Protokoll in seiner jetzigen Form kaum geeignet,
das Klima zu stabilisieren. Seine Wirkung ist eher im politischen
Bereich zu finden, da es die einzige völkerrechtliche Basis
für weitergehende Massnahmen darstellt."
- S.51:
"... die Auswirkungen des Kyoto-Protokolls sind nur
vereinzelt hochgerechnet worden. Danach scheint die im Kyoto-Protokoll
vorgesehene Reduktion der Treibhausgas-Emissionen der Industrieländer
nur einen geringen Effekt auf die Temperaturentwicklung zu haben
...".
Der treffenden Bemerkung von Prof.
Horst-Joachim Lüdecke (HTW Saarbrücken) ist vorbehaltlos
zuzustimmen, wo es in dem Beitrag "Klimawandel
und menschgemachtes CO2" -
[1,05 MB, 41 S.] auf S. 13 heisst:
"Man beachte die sublime Unverschämtheit dieses Satzes
(auf S.10 von BMBF / 2003) dem offenbar nicht als mündig
angesehenen Bürger gegenüber." [date
of access: 07.09.06]
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Pressemittteilung
idw / Leibniz-Gemeinschaft:
Die o.g. Pressemitteilung mit dem Titel "Alte Hüte
in neuen Medien?" wurde von 17 Personen unterzeichnet. Davon
waren (soweit ersichtlich):
- nur
4 im engeren und weiteren Sinne Klimatologen, 6 stehen dem
PIK sehr nahe (tw Mitglieder oder Unterstützer), 4 beschäftigen
sich mit der Klimapolitik oder machen Politikberatung im Umweltbereich,
und 3 haben mit der Klimaforschung im eigentlichen Sinne nichts
zu tun, 2 davon sind Ozeanografen, ebenso wie Rahmstorf. Die Liste
suggeriert Internationalität, jedoch müsste der Wirkungsort
einiger Unterzeichner eher Potsdam lauten. Mit der Leibniz-Gemeinschaft
hat die Mehrzahl der Unterzeichner nicht direkt zu tun. Einige
Angaben sind falsch. Erstaunlich auch, dass sich so wenige hochkarätige
Klimatologen bereit gefunden haben, diesen "Zwischenruf"
zu unterzeichnen. Immerhin unter dem Dach der Leibniz-Gemeinschaft.
Man möge selber recherchieren und sich seine eigene Meinung
bilden.
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[1]
"Das
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK e.V.) erhält
jährlich 6,4 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln und
weitere 3,3 Millionen aus anderen Quellen, über die keine Angaben
gemacht werden. Es ist ein eingetragener Verein (zu den Mitgliedern
gehört auch die Münchner Rückversicherung), der Direktor
des Instituts, Hans Joachim Schellnhuber, ist der Bundesregierung
als Klimaberater verpflichtet." FAZ.NET
[date
of access: 27.09.07]
- Anmerkung:
Lt. Email von Herrn Rahmstorf vom 13.01.08 ist die Aussage "und
weitere 3,3 Millionen aus anderen Quellen, über die keine
Angaben gemacht werden" in der FAZ.Net "schlicht
gelogen". Herrn Rahmstorfs Angaben zufolge finden sich
die genauen Finanzierungsquellen in den Zweijahresberichten, die
auch im Internet zur Verfügung gestellt werden (und bisher
nicht gefunden werden konnten).
Hier
das aussagekräftige Logo
des PIK Potsdam mit unübersehbar metaphysischem "Touch",
welches man eher bei einer sektenähnlichen Gemeinschaft vermuten
würde.
Gesicherte Informationen zur Symbolik des Logos stehen nicht zur
Verfügung, doch lassen sich Ähnlichkeiten mit diversen
Symbolen
der Freimaurerei nicht von der Hand weisen. Tiefere Einblicke
in die "Philosophie" der Bewegung vermittelt das sogenannte
"Potsdamer
Manifest 2005" und ein Aufsatz von Sven
Titz (2008 / 93) im NOVO-Magazin
unter dem Titel "Klimaschutz: eine Frage der Motivation?"
- Untertitel:
"Der Eifer, mit dem einige Klimaforscher die Vermeidung
von CO2 - Emissionen fordern, erklärt sich auch aus ihrer
Weltanschauung. Spekulativ-biologische Vorstellungen und esotherische
Denkmodelle dienen als Bezugspunkte für eine Vision weltweiter
soziopolitischer Organisation, die sich als neu und moderat gebärdet."
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[1a]
Diese Meldung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit aus dem POLIXEA
PORTAL sollte sehr aufmerksam gelesen werden. Achten Sie auf
die Wortwahl! Und vgl. Sie dann Dennis
Bray & Hans von Storch (2007)
132 S.,
"The
Perspectives of Climate Scientists on Global Climate Change",
sowie
AAAS
all-stars lead biased discussion von
World Climate Report.
[date
of access: 02.12.07]
Und
bzgl. umumstössliche Wahrheiten z.B. eines Herrn Rahmstorf,
stellt Martin Urban in seinem Artikel "Die Kunst, den Zweifel
auszuhalten", SdW vom Januar 2008, S. 93, treffend fest:
"Wer die Wahrheit weiss, mit dem ist keine Diskussion darüber
möglich."
- Anmerkung:
Lt. Email von Herrn Rahmstorf vom 13.01.08 hat dieser sich über
den
Titel
seines eigenen Beitrages in FAZ "auch sehr geärgert",
was durchaus nachvollziehbar ist. Dazu ist jedoch anzumerken:
Wer sich als Wissenschaftler bei einem derart strittigen Thema
fleissig der Medien bedient und sich damit dem Niveau der Journaille
aussetzt (was m.E. nun überhaupt nicht seriös ist),
sollte sich nachträglich nicht über die Geister, die
er rief, beklagen. Sich nun über die "dramatisierenden"
und in Extreme verdrehenden Medien zu echauffieren, entbehrt -
wie bereits oben angedeutet - nicht ganz der Komik.
- Anmerkung
zur
Datenmanipulation
in der Wissenschaft.
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[2]
Sicher ist ein Schelm, wer bei dem Begriff "Leugner"
üble Intentionen für bestimmte Assoziationen unterstellt?
Man darf diesen Versuch auch als infam bezeichnen. |
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[3]
"The
Working Group I contribution is the first of three that comprise
the full IPCC Fourth Assessment Report, which includes the input
of more than 1,200 authors and 2,500 scientific expert reviewers
from more than 130 countries. In subsequent reports, Working Group
II evaluates Impacts, Adaptation and Vulnerability and
Working Group III evaluates Mitigation of Climate Change."
Vgl. Sie auch: Annex
I - III, "Glossary" to "Reviewers of the IPCC WG
1 Fourth Assessment Report".
48 S.
Findings
of the IPCC Fourth Assessment Report: Climate Change Science,
Union
of Concerned Scientists (UCS). ("According to the George
C. Marshall Institute, the UCS was the fourth-largest recipient
of foundation grants for climate studies in the period 2000-2002,
a fourth of its $24M grant income being for that purpose.")
Wieweit
diesen Angaben zu vertrauen ist, erfahren Sie evtl. hier:
"An
Analysis of the Review of the IPCC 4AR WG 1 Report by John McLean
(August 2007, updated 24 October 2007)
27 S.
und "Bias
and Concealment in the IPCC Process: The "Hockey-Stick"
Affair and its Implications", by David Holland (2007) -
Reprinted from Energy & Environment, Vol. 18, No. 7+8. )
34 S.
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[4]
Um einen Einblick in journalistische "Zwänge" (zwanglos
übertragbar auf alle möglichen Problemfelder) zu erhalten,
lohnt es sich Joris Luyendijk (2007) "Wie im echten Leben
- Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges" - Tropen
Verlag, 255 Seiten, 19,80 EUR, zu lesen. Besprechung von Harald
Staun "Kritik an Korrespondenten" in Spiegel-Online
vom 30. Sept. 2007. [date
of access: 07.10.07]
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[4a]
In einer persönlichen Email vom 13.01.08 teilte Herr Rahmsdorf
mit, dass sich seine Ausführungen lediglich auf eine in der
Pressemitteilung - bis dato - herunterladbare Grafik bezogen hätten.
Der Artikel von Shaviv und Veizer (2003) als solcher sei von ihm
dort nicht kritisiert worden. Der Vorwurf der Diskriminerung käme
einer Verleumdung gleich.
Anmerkung:
Dazu ist anzumerken, dass in der PM an keiner Stelle explizit
auf die eher unscheinbare Grafik (als Teil eines angefügten
kleinen Grafik-Kompositums) verwiesen wird. Die Pressemitteilung
ist per se keine populärwissenschaftliche Publikation und
nahezu ausschliesslich eine Besprechung der o.g. Publikation von
Shaviv & Veizer. Für die PM ist schon die Gesamt-Grafik
eine Nebensächlichkeit, auf welche an keiner Stelle des Textes
hingewiesen wird. Es handelt sich im übrigen nicht um ein
normales Zitat, sondern um eine unzulässige und diskriminierende
Kategorisierung (!) der Quelle.
Nur
ein Bruchteil der auf S. 83 angeführten Literatur wird im
Text zitiert. In der Definition von Rahmstorf zeichnen sich "Klimaskeptiker"
dadurch aus, das sie "den Sinn von Klimaschutzmassnahmen
vehement bestreiten" (Rahmstorf 2004: 77). Entsprechende
Anmerkungen finden sich nicht in der PM und diesbezügliche
schriftliche Äusserungen von Shaviv oder auch Veizer sind
dem Autor dieser Seiten nicht bekannt. Eine Anfrage bei Herrn
Veizer
erbrachte keine Bestätigung, ganz im Gegenteil. Gleichwohl
wird von Veizer angenommen, dass: "Eine signifikante Reduktion
der Treibhausgase (...) die globale Temperatur nicht deutlich
verringern (wird), da nur ungefähr ein Drittel der Erwärmung
im vergangenen Jahrhundert auf den Menschen zurückgeht."
Und wer nur ein wenig mit der mathematischen Statistik vertraut
ist, weiss, dass diese Aussagen eine hohe Wahrscheinlichkeit besitzen.
Der
Artikel von Shaviv und Veizer wird an anderer Stelle - vgl.
Pressemitteilung
idw - u.a. auch von Herrn Rahmstorf als Spekulation und fragwürdige
Wissenschaft heftig kritisiert.
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[5]
Dazu zwei Literaturtips:
"Romantik - Eine deutsche Affäre" von Rüdiger
Safranski (2007) im Hanser Verlag. "Es ist der Roman des deutschen
Geistes" wie Matthias Matussek in Der Spiegel vom 03.09.07
treffend meinte.
"Der sanfte Wahn - Ökologismus
total", von Heinrich Eilingsfeld (1993) in der Sutter Verlagsgesellschaft. |
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[5a]
In
der Besprechung des Romans von Michael Crichton (KLima-Angst) von
Cord Riechelmann in SZ
Online vom 20.01.2005 heisst es dazu: "Sein [Crichtons]
Gegner ist das amerikanische Juste-milieu in Staat, Wissenschaft,
Wirtschaft und Naturschutzorganisationen. Also
fragt er nach dem Effekt, den die Protagonisten des Just-milieu im
Zusammenhang mit der Erderwärmung zuerst hervorbringen. Und findet
ihn in der Angst. Dass
es einen Konnex zwischen ökologischer Kommunikation
(Niklas Luhmann) und der Angst gibt, hat Luhmann bereits 1986 betont
und entgegen seiner sonstigen Gewohnheit der Angst eine große
politische und moralische Zukunft vorausgesagt. Die Angst
kann den Anspruch erheben, allgemein zu sein: volonté générale,
schreibt Luhmann. (...) Der Witz von Luhmanns Kennzeichnung der Angst
als volonté générale wird deutlicher, wenn man
eine Bestimmung des Philosophen Robert Spaemann dazunimmt: ,Volonté
générale ist ja ein rechter Begriff."
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[6]
"Der verwandelte Glaubenseifer - Religionen und Ersatzreligionen",
von Josef
Schmid, Politisches
Feuilleton am 30.10.2007 im Deutschlandradio Kultur. [date
of access: 30.10.07]
Der aufmerksame Beobachter fühlt sich unweigerlich erinnert
an eine "von der amerikanischen politischen Kultur geprägte",
wirtschaftlich hoch effiziente Organisation, welche für sich
Anspruch nimmt, eine empirische
Wissenschaft zu sein und "die Welt in Aufgeklärte
und Unaufgeklärte (einteilt). Kritik gehört für sie
zur Gegenaufklärung." Siehe FAZ-Untertitel zu "Kirche,
Sekte, Menschenverführer", 8. Dez. 2007, S.2. - vgl.
Scientology
- und den Katholischen Nachrichtendienst:
"Hat
der wahrscheinlich nächste UN-Generalsekretär, der Südkoreaner
Ban Ki-moon, Verbindungen zur Mun-Sekte?" Vgl. Mun-Sekte!
- dort den Abschnitt zur politischen Einflussnahme. |
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[7]
Diese Form der Diskriminierung scheint Methode zu haben (nicht
nur bei IPCC- oder PIK- "embedded
journalists") und ist evtl. auch PIK-typisch. Zu dieser
Auffassung kann gelangen, wer das Interview in DIE ZEIT, 11.10.2007,
Nr. 42, mit Herrn Prof. Hans Joachim Schellnhuber gelesen hat. Herr
Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung
und Distinguished Science Adviser of the Tyndall Centre for Climate
Change Research (siehe Anmerkung 1 und interessante
Hintergründe: Wer mit Wem?). Titel des Interviews: "Der
Kampf um die Lufthoheit - Forscher sammeln nicht nur Daten. Sie
machen auch Politik." Zitat Schellnhuber: "...
ich war mit der kühlen wissenschaftlichen Rationalität
nicht durchgedrungen. Das ist ähnlich wie mit Leuten, die Darwins
Evolutionstheorie nicht akzeptieren ...".
Die
in diesem Vergleich liegende Anmassung ist auch deswegen besonders
perfide, weil Charles Robert Darwin als aussergewöhnlicher
Wissenschaftler sich der Wahrheit verpflichtet fühlte, in
keiner Hinsicht dem bequemen und seinerzeitigen "Mainstream"
folgte und
vor allem seine Erkenntnisse nicht "marktschreierisch"
und ungeprüft in die Welt "hinaus posaunt" hatte.
Darwin war wohl eher eine bescheidene Persönlichkeit, übrigens
ein gelernter Theologe, den es anfänglich sogar Überwindung
kostete, die geradezu umstürzlerischen Ergebnisse seiner
vieljährigen Forschungsarbeit vorzustellen. Immerhin erschütterte
die von ihm (sowie Alfred
Russel Wallace) entwickelte Evolutionstheorie
das Selbstbild der Menschen in bisher ungekanntem Masse. Wurden
nicht gerade die wenigen Evolutionstheoretiker als Ketzer und
Häretiker in der Viktorianischen Zeit verspottet und angegriffen?
Die
Konsens-Wissenschaft
des IPCC und die Bauchgefühle
aus dem PIK mit den fundierten Erkenntnissen eines Charles
Darwin vergleichen zu wollen, ist unerträglich vermessen.
Und geradezu bösartig ist es, die seinerzeitigen "Skeptiker"
aus Klerus und konservativer "Mainstream"-Wissenschaft
mit den heutigen Skeptikern der AGW-Hypothese zu assoziieren,
da gerade diese in aller Regel einen besonderen Abstand zu Metaphysik
und religöser Natur-Verklärung haben.
Bei
Betrachtung des Vereins-Logos
des PIK Potsdam sind Zweifel angebracht, ob hier, mit Verlaub,
Metaphysik, Esoterik und Naturwissenschaft bzw. Glauben, Naturverklärung
und gesichertes Wissen überhaupt noch getrennt werden sollen.
Zweifellos ist das Logo jedoch ein Bekenntnis zu theistischen
Ideenwelten.
Vgl.
Sie auch "Das
Niveau der Klimadebatte", "Zum
sogenannten Treibhauseffekt", "Bedeutung
der Sonnenaktivität" und Literatur
dazu. Dort finden Sie auch viel "kühle, wissenschaftliche
Rationalität".
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