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| (keine
Bewertung der CO2 - Wirksamkeit, kurzer Abriss für die LV-TWK) |
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Stoffkreisläufe
aus ökologischer Perspektive |
Aus
Neil
A. Campbell (1998) Biologie - Dt. Übersetzung hrsg. von Jürgen Markl.- Spektrum Akad.
Verlag, S. 1256-1257 |
"Kohlenstoff
ist ein Grundbestandteil aller organischen Verbindungen. Sein Weg durch Ökosysteme verläuft stärker
als der anderer Elemente parallel zum Weg der Energie; in der Photosynthese
werden Kohlenwasserstoffe gebildet, und bei der Respiration
werden Kohlendioxid (CO2) und Energie freigesetzt. Im Kohlenstoffkreislauf stellen die gegenläufigen
Prozesse von Photosynthese und Zellatmung eine Verbindung zwischen der Atmosphäre und terrestrischen
Ökosystem her [vgl. folgende Abb.!]. Durch die Stomata
[ Beispiel]
ihrer Blätter nehmen Pflanzen Kohlenstoff in Form von CO2 aus der Atmosphäre auf
und bauen ihn über die Photosynthese in die organische Substanz ihrer Biomasse ein. Ein Teil dieser
organischen Substanz wird dann zur Kohlenstoffquelle für Konsumenten. Durch die Respiration aller Organismen
gelangt Kohlendioxid wieder zurück in die Atmosphäre." |
| |
Abb.
rechts: "Der Kohlenstoffkreislauf. Die gegenläufigen Prozesse von Photosynthese
und Zellatmung sind für die wichtigsten Umwandlungen und Bewegungen von Kohlenstoff verantwortlich.
Eine Schwankung des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre im Jahresgang ist die Folge der im Winter
geringeren Photosyntheseaktivität auf der Nordhalbkugel. Betrachtet man die Atmosphäre global,
so halten sich atmungsbedingte CO2-Abgabe und photosynthetische CO2-Aufnahme
nahezu die Waage. Durch die Verbrennung von Holz (bei schrumpfenden Waldflächen) und fossilen Energieträgern
wird jedoch zusätzlich Kohlendioxid freigesetzt, und infolgedessen steigt die
CO2-Konzentration in der Atmosphäre stetig an. Aquatische Systeme tauschen Kohlendioxid
mit der Atmosphäre aus; in ihnen besteht ein dynamisches Gleichgewicht zwischen CO2
und anderen anorganischen Kohlenstoffverbindungen, darunter Bicarbonat (Hydrogencarbonat)."
[vgl. nächsten Abschnitt!] |
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| "Kohlendioxid
ist zwar nur in relativ geringer Konzentration (etwa 0,03 Prozent) in der
Atmosphäre enthalten, aber die Rate, mit der Kohlenstoff umgesetzt wird, ist relativ hoch, da Pflanzen
einen hohen CO2-Bedarf haben. Jährlich nimmt die Vegetation etwa ein Siebtel des in der
Atmosphäre enthaltenen Kohlendioxids auf; diese Menge wird durch die Respiration ungefähr
(aber nicht exakt) ausgeglichen. Ein Teil des Kohlenstoffs kann über längere Zeiträume aus
dem Kreislauf entfernt werden, beispielsweise wenn er in Holz oder anderer dauerhafter organischer Substanz
festgelegt wird. Durch Zersetzung gelangt selbst dieser schliesslich als Kohlendioxid in die Atmosphäre
zurück; wesentlich schneller können Brände solche organische Substanz zu CO2 oxidieren.
Bestimmte Prozesse können Kohlenstoff allerdings auch für Jahrmillionen aus dem Kurzzeitkreislauf
entfernen: In manchen Ökosystemen sammeln sich organische Abfälle sehr viel schneller an als die
Zersetzer sie abbauen können. Unter bestimmten Bedingungen entstehen aus diesen Ablagerungen schliesslich
Kohle und Erdöl, die als nicht verfügbare Nährstoffe eingeschlossen werden. |
| |
| Die
in der Atmosphäre enthaltene Kohlendioxidmenge schwankt im Jahresverlauf geringfügig. Am niedrigsten
ist die CO2-Konzentration während des Sommers der Nordhemisphäre, am höchsten
während des Winters. Dieses jahreszeitliche Auf und Ab der Kohlendioxidkonzentration resultiert aus
der Tatsache, dass es auf der Nordhemisphäre eine grössere Landfläche und damit mehr Vegetation
gibt als auf der Südhemisphäre. Die Photosystheseaktivität der Vegetation ist im Sommer am
höchsten, wodurch die Gesamtmenge an CO2 in der Atmosphäre global sinkt. Im Winter
setzt die Vegetation mehr Kohlendioxid durch Atmung frei als sie durch Photosynthese verbraucht; dadurch
steigt die Konzentration dieses Gases global an (...). |
| |
| Diese
jahreszeitlichen Schwankungen überlagert ein kontinuierlicher Anstieg der Gesamtkonzentration an atmosphärischem
Kohlendioxid infolge der Nutzung fossiler Brennstoffe durch den Menschen. Langfristig betrachtet kann man
dies als Rückführung des Kohlendioxids ansehen, das vor langer Zeit durch Photosynnthese aus der
Atmosphäre entnommen wurde. Doch in den Jahrmillionen, während derer diese Substanzen nicht am
globalen Kohlenstoffkreislauf beteiligt waren, hat sich ein neues Gleichgewicht eingestellt. Nun wird dieses
Gleichgewicht gestört - mit ungewissen Folgen (...). |
| |
| Die
grundlegenden Prozesse der Respiration und Photosynthese laufen zwar auch in aquatischen Ökosystemen
ab, aber der Kohlenstoffkreislauf ist dort wegen der Wechselbeziehungen von Kohlendioxid mit Wasser und
Kalkstein komplizierter. Gelöstes Kohlendioxid reagiert mit Wasser zu Kohlensäure (H2CO3).
Kohlensäure wiederum reagiert mit dem in vielen Gewässern einschliesslich der Meere in grosser
Menge vorhandenen Kalkstein (Calciumcarbonat, CaCO3) zu Bicarbonat- und Carbonationen: |
| |
H2O
+ CO2 H2CO3 H2CO3
+ CaCO3 Ca(HCO3)2
Ca2+ + 2 HCO3- 2 HCO3
2 H+ + 2 CO32- |
| Bicarbonat
Carbonat
|
| |
| Der
Verbrauch von Kohlendioxid durch photosynthetisch aktive Organismen in aquatischen Ökosystemen verschiebt
das Gleichgewicht dieser Reakktionsreihe nach links, das heisst, Bicarbonat wird in CO2 zurückverwandelt.
Bicarbonate dienen also als CO2-Reservoir. Manche aquatischen Autotrophen können auch gelöstes
Bicarbonat direkt als Kohlenstoffquelle nutzen. Die Gesamtmenge an Kohlenstoff, die in verschiedenen organischen
Formen in den Meeren enthalten ist, beträgt - Sedimente nicht eingerechnet - etwa das Fünfzigfache
der in der Atmosphäre vorhandenen Menge. Wegen der anorganischen Reaktionen von Kohlendioxid in Wasser
und der CO2-Aufnahme durch das marine Phytoplankton wirkt der Ozean vielleicht als wichtiger
"Puffer", der einen Teil des durch die Nutzung fossiler Brennstoffe freigesetzten Kohlendioxids
absorbiert." |
| |
CO2-Konzentrationen
in der Vegetation sind extrem unterschiedlich. Maximale Werte werden in den Immergrünen und -feuchten
Tropischen
Regenwäldern erreicht. Die nächtlichen
CO2 - Konzentrationen können hier über 450 ppm erreichen. |
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| |
Kohlenstoffbilanz
und -zyklus allgemein (kurzer Abriss) |
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Die folgenden Hinweise wurden in grossen Teilen den sehr informativen und umfangreichen
Websites des Bildungsservers der "Zentrale für Unterrichtsmedien", Abschnitt: 4.2
Wissenschaftliche Fakten zur Atmosphäre, Strahlung, CO2, Wetter, Klima, Thermodynamik: Kohlenstoff-Zyklus
entnommen. Die dort angegebenen Lit.-Hinweise werden hier genannt, ohne sie jedoch in die Literaturliste
der LV-TWK-Websites zu übernehmen. Besuchen Sie daher bitte den oben aktivierten URL für detaillierte
Informationen! |
| [date
of access: 11.04.05] |
| |
Zur Diskussion um die Bedeutung des Spurengases Kohlenstoffdioxid (CO2)
für die globale Erwärmung (vgl. den Abschnitt Treibhauseffekt)
wurde eine eigene Seite eingerichtet. Vgl. Kohlenstoffdioxid,
tatsächlich ein entscheidendes Treibhausgas? - Pro & Contra.
Die folgende Tabelle zeigt den geringen Anteil von Kohlenstoffdioxid am Volumen der Atmosphäre. Bei
dem Spurengas handelt es sich um ein sogenanntes "Treibhausgas", dessen Bedeutung für den
globalen Erwärmungstrend jedoch - "entgegen anders lautenden Meldungen" - sehr umstritten
ist. |
|
| Zusammensetzung
der wasserdampflosen, reinen Atmosphäre nahe dem Meeresniveau. Wo stehen die Kohlenstoffverbindungen? |
| Bestandteil
(Stoff) |
Volumen
- % |
| Stickstoff (N2) |
78,084 |
| Sauerstoff
(O2) |
20,948 |
| Argon (Ar) |
0,934 |
| Kohlendioxid
(CO2) |
(0,028) 0,033
- 0,037 (variabel) |
| Neon |
0,001818 |
| Wasserstoff
(H2) |
0,001-0,00005 |
| Methan (CH4) |
0,0002 |
| Helium (He) |
0,00052 |
| Krypton (Kr) |
0,000114 |
| Schwefeldioxid
(SO2) |
0,0001 (variabel) |
| Distickstoffoxid
(N2O) |
0,000 05 |
| Xenon (Xe) |
0,000 0087 |
| Ammoniak (NH3) |
0,000 0026 |
| Ozon
(O3) |
0,000
002 (variabel) |
| Allgemein: |
|
| Wasserdampf
(H2O) |
fast
0,1 bis max. 4% in den Tropen (variabel) |
|
Wegen der grossen Variabilität des Wasserdampfes
in der Atmosphäre (vertikal / horizontal), ist es schwer, ihn in Klimamodelle einzubeziehen.
Vgl.
ESPERE-ENC
2003 - 2007
Aus: Blüthgen
& Weischet (1980) Allgemeine Klimageographie (Lehrbuch der Allgemeinen Geographie), 3.Aufl.,
Berlin, S.43., tw. modifiziert. Vgl. Sie auch
"Die
Zusammensetzung der Atmosphäre und ihre Entstehung"
|
|
| |
Nebenbei
(vor 150 Jahren): In Wöhlers
"Grundriss der Unorganischen Chemie" aus dem Jahre 1851 (10. Aufl.) heisst
es dazu auf der Seite 34 im Kapitel "Zur atmosphärischen Luft": |
"Im
Mittel enthalten 100 Volumtheile atmosphärischer Luft: |
| Stickgas [Stickstoff
N2] |
78,492 |
| Sauerstoffgas [Sauerstoff
O2] |
20,627 |
| Kohlensäuregas
[Kohlendioxid CO2] |
00,041 |
| Wassergas |
00,840 |
|
| |
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Anthropogenes
Kohlendioxid und seine Bedeutung für den globalen Kohlenstoffhaushalt: |
| |
Statistik:
Marland, G., Boden, T.A., and Andres,
R.J. (2006) Global,
Regional, and National Fossil Fuel CO2 Emissions, In Trends: A Compendium of data on global
change, Carbon Dioxide Information Analysis Center, Oak Ridge National Laboratory, U.S. Dept. of Energy,
Oak Ridge, Tenn., U.S.A.
[date of access: 07.11.08]
|
| |
Seuffert, O. (2000b) Klimawandel
- Erkenntnisse, Defizite und Erfordernisse bei Erfassung und Prognose.- Petermanns Geographische
Mitteilungen, 144, 2000/4: 66-71.
8 S.
[date of access: 07.11.08]
"341 Gt CO2 soll der Mensch seit 1850
in die Atmosphäre emittiert haben. 291 Gt durch die Verbrennung fossiler Biomasse, den Rest durch vielfältige
Veränderungen der Landnutzung (Waldrodungen usw.). Von dieser Gesamtmenge sollen heute aber nur noch
42-43% in der Atmosphäre vorhanden sein, der Rest teils in den Weltmeeren (ca. 30%) sowie in der terrestrischen
Vegetation (ca. 27-28%). Diese oder ähnliche, heute in der Wissenschaft gehandelte Sätze sind
freilich - vor allem mit Bezug auf die Anteile
in der Vegetation und in den Ozeanen
- eher Glaubenssache, denn wirklich konkret nachgewiesene Werte. (...)
Es ist keine Frage: Die immer noch vorhandenen erheblichen
Defizite in der Kenntnis des Kohlenstoffhaushalts an und nahe der Erdoberfläche sind ein Hauptproblem
der Klimavorhersage, denn dafür braucht es nicht nur genauer Informationen über die Anteile aller
CO2 -Quellen und - Senken in der Luft, im Wasser und in der Vegetation (...). Dasselbe gilt für
alle übrigen Spurengase und zugleich für alle weiteren Faktoren ...".
(Seuffert, 2000b: 70)
Diese
Feststellung hat nach wie vor Gültigkeit!
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Nicht oft genug kann betont werden, dass das Klimasystem selbst und der Kohlenstoffzyklus (hier interessieren
vor allem CO2 und Methan) in ihm extrem komplex sind und von einer Vielzahl Faktoren beeinflusst
werden, deren Wirkungsweisen teilweise nur fragmentarisch bekannt sind.
Dabei spielen das absorbierte
Sonnenlicht, die Temperatur, die emittierte IR-Strahlung, der latente Wärmefluss (latent heat flux
durch Wasserdampf), die fühlbare Wärme und Meeresströmung
eine wichtige Rolle.
Beim Faktor Strahlungsabsorption
sind die IR-Strahlung absorbierenden Komponenten der Atmosphäre H2O und CO2
von entscheidender Bedeutung. Dabei ist die Dynamik des Kohlenstoffdioxid nur ein Teil des Kohlenstoffzyklus.
|
| |
|
| |
Biosphäre
/ Atmosphäre - Zyklus: |
| |
Kohlenstoff kommt anorganisch im Boden als Kohle,
in verschiedenen Carbonaten (Salzen der Kohlensäure) z.B. als Kalziumcarbonat (Kalk), als im Wasser
gelöstes Kalziumhydrogencarbonat und in der Atmosphäre als gasförmiges CO2 und
Methan vor. In organischer Form findet man C-Verbindungen als Erdgas oder Erdöl, in allen lebenden
und toten (Detritus) Organismen, aber auch in lebenden Mikro-Organismen bis in grosse Tiefen. Der Kohlenstoffzyklus
stellt die Umwandlung in seine verschiedenen Formen dar. Insgesamt kann man global 3 Teilzyklen feststellen:
-
Biosphäre / Atmosphären-Zyklus (siehe
verschiedene Abbildungen unten und erster Abschnitt oben!)
-
Lithosphären / Platten-Zyklus
-
Gesteinszyklus
Nachfolgend ist der Kohlenstoffkreislauf des IPCC
(UNEP) 1998 dargestellt. Dieser dient den meisten offiziellen Stellen als Grundlage. Er bildet jedoch
nur einen Teil der bekannten Wirklichkeit ab.
-
Es fehlen - oder wurden
unzureichend dargestellt - folgende Aspekte (vgl. Text neben der Abb.):
|
 |
C-Aufnahme
/ Abgabe der Bodenorganismen (ca. 55 Gt/Jahr)
[Vorkommen
von Kohlenstoffverbindungen in Sedimenten bis in grosse Tiefen - ca. 6.000 m, z.B. bakterielle bzw.
Bio-Hopanoide (nichtpflanzliche Triterpene). Thomas Gold (Dept. of Energy, USA, im Programm Tiefen-Mikrobiologie,
1992) schätzt, dass unter der Erdoberfläche 10 bis 100 Billionen Tonnen Hopanoide lagern,
gegenüber nur rund 1 Billion Tonnen Kohlenstoff, der in allen auf der Erdoberfläche lebenden
Organismen gebunden ist]; effektive Grösse unbekannt!!!
Vulkanische
und nichtvulkanische Bodenausgasungen. (ca. 3 % der Böden vermessen) effektive
Grösse unbekannt!!!
Vulkanische
Eruptionen ( 0,6 Gt C/Jahr; derzeit sind 24 der 550 aktiven Vulkane vermessen) effektive
Grösse unbekannt!!! Gashydratvorkommen
der Meeresböden (ca. 10.000 Gt C); effektive Grösse unbekannt!!!
|
| |
|
|
Auch bei allen anderen offiziellen C - Zyklen wie NASA, NOAA usw. fehlen die Bodenausgasungen und Gashydratlager
|
| |
Die obige Abbildung zeigt das System bestehend aus Land,
Organismen, Wasser und Atmosphäre in dem CO2 und seine Umwandlung eine wichtige Rolle spielt.
Aktuell ist CO2 in der Atmosphäre
mit 0,037 % vertreten. CO2 wird von Organismen ausgeatmet und
von Pflanzen (Land/wasser) zur Photosynthese (ca. 550 Gt/Jahr) aufgenommen. Dieselbe Menge CO2
( ca. 550 Gt/Jahr) wird durch die Zellatmung der Organismen zu Land und zu Wasser an die Atmosphäre
abgegeben. Der Fehler beträgt
dabei ± 37 Gt CO2.
-
Photosynthese / Zellatmung stellen eines der beiden
wichtigen Teilgleichgewichte der Biospäre dar.
-
Das 2. wichtige Teilgleichgewicht ist das Lösungsgleichgewicht
von CO2 in den Ozeanen.
Dieses wird von der physikalischen Löslichkeit von
CO2 im Zusammenhang mit dem Kalkgleichgewicht, also dem Zerfall und der Löslichkeit von
CaCO3 bestimmt.
Betrachtet
man einfach die Grenzfläche Atmosphäre - Land/Wasser (29% / 71
%) so kann man die beiden Gleichgewichte als Photosynthese/Zellatmung Land mit ca.420 Gt/Jahr
CO2-Austausch (= 130 Gt C/Jahr) und der CO2-Austausch im Ozean (ca. 330 Gt CO2/Jahr
= 90 Gt C/Jahr) darstellen.
Battle
et al. (2000) bestimmten im Jahr 2000 die Aufnahmegeschwindigkeit der Biosphäre mit 1.4
± 0.8 Gt C/Jahr und die Rate der Ozeane mit 2.0 ±
0.6 Gt C/Jahr basierend auf Messungen zwischen 1991 and 1997. Vgl. dazu Oceanic
Uptake of Anthropogenic CO2
[ date of access: 11.04.05]
Durch die Zivilisation werden jährlich ca. 22
oder 25 oder 28 Gt CO2 - siehe unten! - durch Rodung, Verbrennung von Kohle und
Öl, auch Zementherstellung, nach Deutsches
Museum (DMZ), Zentrum f. Neue Technologien emittiert. Dies sind ca. 4
% (bzw. 5 %) des Gesamtgleichgewichts von ca. 550 Gt CO2/Jahr. Legt man die
aktuellen (?) Angaben des Deutschen Museums (DM) zugrunde, dann werden 15,5 Gt
CO2 in den Landlebewesen und den Ozeanen zusätzlich gespeichert (nach neueren
Untersuchungen in den Ozeanen sogar viel mehr), und 12,5 Gt CO2 in die Atmosphäre abgegeben
(2,3 % des Gesamtgleichgewichts). Die Verweildauer soll nach Angaben des DM etwa 100 Jahre betragen.
Auch
hier muss betont werden, dass die Mengenangaben selbst in der seriösen Literatur sehr unterschiedlich
sind, was ein deutliches Indiz dafür ist, dass das Gesamtsystem noch sehr unvollständig verstanden
ist. Siehe Bemerkungen weiter unten!
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Grundsätzliche
Analyse des globalen C-Gleichgewichts: |
| |
| (Angaben
des Bildungsservers der "Zentrale für Unterrichtsmedien") |
| |
In der öffentlichen Diskussion sind besonders der
Anstieg der atmosphärischen CO2 - Konzentration (2002 = 0,037 %). Die atmosphärische
C - Konzentration wird durch 2 dynamische Teilgleichgewichte bestimmt (siehe IPCC - Schaubild oben!):
|
| |
das Lösungsgleichgewicht
der Ozeane (71% der Erdoberfläche ist Wasser) - ca. 90 Gt C/Jahr CO2 (aq)
CO2(g) DH° = +22 J/Mol |
| |
das Photosynthese/Dissimilations-Gleichgewicht
der Organismen ca. 60 Gt C/Jahr 6 CO2 + 6 H2O
C6H12O6 + 6 O2 DH° = +2882 KJ/Mol |
| |
Insgesamt findet also ein ständiger Austausch von
ca. 210 Gt C/Jahr zwischen Boden/Wasser und der Atmosphäre statt.
|
|
|
Dazu kommen die nichtvulkanischen und vulkanischen
Bodenausgasungen und die Schlammvulkane die bisher weltweit kaum vermessen sind. Von den ca. 550 aktiven
Vulkanen sind derzeit nur 24 und deren Umgebung vermessen worden. Bisherige Messungen zeigen einen C-Fluss
im Gigatonnenbereich. Diese Menge wird sich durch weitere Messungen bald enorm erhöhen.
Bie Bodenausgasungen und Schlammvulkane sind in den
bisherigen C-Zyklen deutlich unterschätzt und deswegen als geologische C-Quelle ignoriert worden
(Neben Wasserdampf ist i.d.R. Kohlenstoffdioxid das zweithäufigste, von Vulkanen abgegebene Gas).
Deshalb sind
alle bisher veröffentlichten 'C - Flux - Modelle' unvollständig und lassen keine eindeutigen Schlussfolgerungen
zu.
Andere Substanzflüsse sind minimal oder können
noch nicht quantifiziert werden
|
| |
Die anthropogenen Emissionen belaufen sich derzeit
auf ca. 22 (oder 25
nach Bremer Instituts für Umweltphysik oder
28
nach DMZ) Gt CO2/Jahr bzw. ca. 5,5 Gt C/Jahr. Diese Menge ist im Bereich des statistischen
Fehlers der Schätzungen des Gesamtgleichgewichts. (siehe oben!)
Eine solch kleine Menge kann das Gesamtgleichgewicht
nicht stören, da die Gleichgewichte ohne Umschlagspunkte verschoben werden (Löslichkeit, Photosynthese)
und die Bodenausgasungen wesentlich höher sind.
(Damit hat natürlich eine anthropogene Zunahme
des klimawirksamen CO2 stattgefunden. Wieweit aber diese äusserst geringe Zunahme von
250ppm auf 330ppm, d.h. 0,009 Vol.% der Gesamtatmosphäre - siehe Tabelle oben! - bereits für einen
globalen Temperaturanstieg verantwortlich ist, ist nach wie vor völlig offen, Anm. Verfasser)
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| |
SPIEGEL
ONLINE - Meldung vom 21. März 2007: "Satellit
zeigt Quellen der Klimakiller"
|
| |
Von Markus Becker - "Zum ersten Mal ist es Forschern
gelungen, die globale Verteilung der beiden wichtigsten Treibhausgase aus dem All zu erfassen. Die Messdaten
über Kohlendioxid und Methan sollen Fehler in Computermodellen ausmerzen - und so zu besseren Vorhersagen
über die Zukunft des Klimas führen. ..."
"Tropische Regenwälder haben einen höheren
Methan-Ausstoß als bislang in den Klimamodellen angenommen. Im Januar hatten Forscher des Heidelberger
Max-Planck-Instituts für Kernphysik im Fachblatt "Nature" eine Studie veröffentlicht,
der zufolge die tropischen Regenwälder gewaltige Mengen Methan ausstoßen - so viel, dass sie
für bis zu 30 Prozent des globalen Aufkommens verantwortlich sein könnten. ..."
"Die Menschen stoßen pro Jahr etwa 25
Milliarden Tonnen Kohlendioxid aus", so Buchwitz. "Aus natürlichen Quellen kommen dagegen
fast 400 Milliarden Tonnen pro Jahr." Beides messtechnisch voneinander zu trennen und so den CO2-Ausstoß
einzelner Länder zu erfassen, sei kaum möglich. "Es ist offen, ob eine solche Genauigkeit
jemals erreicht wird", sagt der Bremer Forscher. ..."
"Im natürlichen Kohlenstoff-Kreislauf werden
gewaltige Mengen von Kohlendioxid umgesetzt. "Allerdings speichert die Biosphäre jedes Jahr ein
wenig mehr CO2, als sie später wieder abgibt", sagt Buchwitz. Von den 25 Milliarden Tonnen, die
von Menschen stammen, bleibe etwa die Hälfte in der Atmosphäre. Der Rest verschwinde, wiederum
jeweils zur Hälfte, in den Pflanzen und den Ozeanen. "Wir müssen herausfinden, wo genau dieses
Kohlendioxid bleibt."
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Weitere
ausführliche Angaben zum Kohlenstoffzyklus, zum Kohlendioxidgleichgewicht und zum Vorkommen finden
Sie HIER!
Verständlich auf Schulniveau.
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Nachfolgend
der um die allgemein ignorierten und unbekannten C - Quellen ergänzte C - Kreislauf der NASA: |
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http://earthobservatory.nasa.gov/Library/CarbonCycle/carbon_cycle4.html
[date of access: 11.04.05] |
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Diagramm
des globalen Kohlenstoffkreislaufs nach Daten von Bolin (Universität Stockholm): |
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Abb. oben
aus: Schneider (1989) Veränderungen des Klimas.- Spektrum der Wissenschaft, Nov. 1989: 72.
".... Die Zahlen geben angenähert die jährlichen
Kohlenstoffflüsse (in Form von Kohlendioxid) und die Menge des in jedem Reservoir gespeicherten Kohlenstoffs
in Milliarden Tonnen an. Die seit jeher existierenden Kreisläufe zwischen Atmosphäre und Kontinenten
beziehungsweise Ozeanen nehmen aus der Atmosphäre ungefähr so viel Kohlenstoff auf, wie sie wieder
abgeben. Aber durch die menschlichen Aktivitäten wie Waldrodung und Verfeuerung fossiler Brennstoffe
nimmt der Kohlenstoffgehalt der Atmosphäre gegenwärtig um etwa 3 Milliarden Tonnen jährlich
zu."
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 |
 |
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| Volcanic
CO2 Emissions |
| Volcano |
CO2
Flux (tonnes per day) |
Percent
from soil degassing |
CO2/CO
average value* |
 |
 |
 |
 |
| Mt.
Etna |
70.000 |
XXX |
47.9 |
| |
11
- 38.000 |
|
|
| Popocatepetl |
6.400 |
0 |
-
- |
| |
40.000 |
|
|
| Oldoinyo
Lengai |
7.200 |
<2 |
-
- |
| Augustine |
6.000 |
-
- |
-
- |
| Mt.
St. Helens |
4.800 |
-
- |
401 |
| Stromboli |
3.000 |
-
- |
-
- |
| Kilauea |
2.800 |
~50 |
30.8 |
| White
Island |
2.600 |
<1 |
6825 |
| Erebus |
1.850 |
-
- |
12.3 |
| Redoubt |
1.800 |
-
- |
-
- |
| Grimsvotn |
360 |
-
- |
-
- |
| Vulcano |
270 |
20 |
413 |
|
|
|
|
| * The values
presented are averages taken from data by Symonds et al., 1994. |
Data sources for available
CO2 emissions: Gerlach et al., 1997; Allard et al., 1998; Varley et al., 1998; Delagdo
et al., 1998; Kopenick et al., 1996; Allard et al., 1994; Wardell and Kyle, 1998; Brantley et
al., 1993; and O'Keefe, 1994. |
|
| |
Tabelle
aus:
http://www.ees.nmt.edu/Geop/mevo/geochem/co2.html
[date of access: 23.09.05] |
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| |
| |
Weiterführende
Quellen: |
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|
Literatur:
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Baier, A.
Von
Wolkenschichten, Wärmespeichern und Vulkanen - einige Aspekte zur "Klimakatastrophe",
Angewandte Geologie, Uni Erlangen. [date
of access: 13.07.07]
-
Hier auch eine sehr umfangreiche und profunde Zusammenstellung
zum Kohlenstoffkreislauf in Geschichte und Gegenwart - sehr zu empfehlen!.
|
| |
|
Battle
et al. (2000) Oceanic
Uptake of Anthropogenic CO2.
Stable Isotope Lab, Washington
[date of access: 25.07.10]
-
... bestimmten im Jahr 2000 die Aufnahmegeschwindigkeit
der Biosphäre mit 1.4
± 0.8 Gt C/Jahr und die Rate der Ozeane
mit 2.0 ± 0.6 Gt C/Jahr basierend
auf Messungen zwischen 1991 and 1997.
|
|
|
|
Beer et al. (2010) Terrestrial
Gross Carbon Dioxide Uptake: Global Distribution and Covariation with Climate.- Science Express online,
5. Juli 2010
-
(siehe weitere Angaben unter Mahecha et al. 2010 weiter
unten)
|
|
|
|
Ferguson,
R.P. & J. Veizer (2007) Coupling of water and carbon fluxes via the
terrestrial biosphere and its significance to the Earth's climate system.- Journal of Geophysical Research,
Vol. 112, D24S06, oi:10.1029/2007JD008431, 2007 - Abstract |
|
|
|
Grassl et al. (1984)
CO2,
Kohlenstoff-Kreislauf und Klima.-
5 S.
Naturwissenschaften, Volume 71, Number 5 / Mai 1984.
-
"Die Autoren bedanken sich für die Unterstützung
ihrer Arbeiten beim Bundesministerium für Forschung und Technologie, bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
bei den Europäischen Gemeinschaften, beim Gesamtverband des Deutschen Steinkohlebergbaus, beim
Scientific Committee on Problems of the Environment, beim Shell Grants Committee, beim Umweltbundesamt
und beim United Nations Environmental Program."
Nebenbei: Heute in Verbindung gebracht zu werden mit der Kohle- und Erdölindustrie ist eher ein
Nachteil für die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen, was natürlich völliger
Unsinn ist.
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|
|
|
Houghton,
R.A. (2008) Carbon
Flux to the Atmosphere from Land-Use Changes: 1850-2005. In TRENDS: A Compendium of Data on Global Change.
Carbon Dioxide Information Analysis Center, Oak Ridge National Laboratory, U.S. Department of Energy, Oak
Ridge, Tenn., U.S.A. |
|
|
|
Houghton,
R.A. (2002)
Revised
estimates of the annual net flux of carbon to the atmosphere from changes in land use and land management
1850-2000. Tellus. |
|
|
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Mahecha et al. (2010)
Global Convergence in the Temperature Sensitivity of Respiration at Ecosystem Level. Science Express
online, 5. Juli 2010
"Klimaprognosen könnten in Zukunft genauer
und zuverlässiger werden - dank neuer Erkenntnisse über die Rolle terrestrischer Ökosysteme
im globalen Kohlenstoffkreislauf. Internationale Forscherteams unter Leitung des Max-Planck-Instituts für
Biogeochemie in Jena präsentieren dazu in zwei Studien nun umfassende Datenanalysen. Daraus ergeben
sich auch präzisere Abschätzungen, wie die Ökosysteme auf den Klimawandel reagieren könnten.
So ändert sich die Fotosyntheserate, mit der Pflanzen Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden,
in den meisten Ökosystemen kaum, wenn die Temperatur schwankt. Dagegen reagiert sie auf 40 Prozent
der bewachsenen Erdoberfläche sehr empfindlich, wenn mehr oder weniger Niederschlag fällt. Auch
die Atmung der Ökosysteme, in der Flora und Fauna wieder Kohlendioxid freisetzen, verstärkt sich
in geringerem Maß als zuletzt häufig angenommen, wenn die Temperatur steigt. Zudem hängt
sie weltweit in gleicher Weise von der Temperatur ab - selbst in so unterschiedlichen Ökosystemen wie
etwa der tropischen Savanne und dem finnischen Nadelwald. (Science Express, 5. Juli 2010)"
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Marland,
G., Boden, T.A., and Andres, R.J. (2006)
Global, Regional, and National Fossil
Fuel CO2 Emissions, In Trends: A Compendium of data on global change, Carbon Dioxide Information
Analysis Center, Oak Ridge National Laboratory, U.S. Dept. of Energy, Oak Ridge, Tenn., U.S.A.
[date of access: 07.11.08] |
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Seuffert,
O. (2000b) Klimawandel
- Erkenntnisse, Defizite und Erfordernisse bei Erfassung und Prognose.- Petermanns Geographische
Mitteilungen, 144, 2000/4: 66-71.
8 S.
[date of access: 07.11.08] |
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Andere
Quellen im Internet:
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Infos
aus Print- oder OnlineMedien sind generell auf Richtigkeit zu überprüfen |
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BGR
- Hannover: Kohlenstoff-Kreislauf
von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (2007) [date
of access: 25.06.07] |
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Bodenausgasungen
in Italien: http://www.psu.edu/ur/NEWS/SCIENCETECH/italy.html
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C
- Zyklus: http://www.ocean.washington.edu/research/sil/anthroco2.htm |
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Kratersee
Lake Nyos, Kamerun: What
happened at Nyos? - An experimantal venture (updated 2007) [date
of access: 07.11.08]
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("Kamerun
im August 1986: Über Nacht sterben 1.700 Menschen an den Folgen einer Kohlendioxidvergiftung. Das tödliche
Gas stammt aus dem nahegelegenen Nyos-See, der sich vor Jahrtausenden im Krater eines stillen Vulkans gebildet
hat. Über viele Jahrzehnte gab der Vulkan giftiges Kohlendioxid in den See ab. Doch statt langsam in
die Atmosphäre zu entweichen, sammelte sich das Gas in dem über 200 m tiefen Maar-See so lange
an, bis es schliesslich explosionsartig freigesetzt wurde. 15 Jahre nach der Katastrophe hat sich wieder
eine gewaltige Menge Kohlendioxid im See angesammelt. Eine tickende Zeitbombe, die es zu entschärfen
gilt. Der französische Physiker Michel Halbwachs will nun in einem ehrgeizigen Unternehmen den See
für immer unter Kontrolle bringen."
Text aus Welt
der Wunder [date of
access: 11.04.05]
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Mammoth
Mountain USA: Invisible
CO2 Gas Killing Trees at Mammoth Mountain, California |
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Tümpel
speichern CO2 besser als Ozeane, aus
SpiegelOnline vom
8. Mai 2008.
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"Je winziger, desto wirkungsvoller: Gerade kleine
Gewässer sind laut einer neuen Studie besonders effektive Speicher des Treibhausgases Kohlendioxid.
Möglicherweise sind die Tümpel und Seen sogar wichtiger für die Rettung des Klimas als die
Ozeane."
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Vulkanismus: Volcanic
Gases and Their Effects [date
of access: 07.11.08]
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"Volcanoes release more than 130 million tonnes
of CO2 into the atmosphere every year. This colorless, odorless gas usually does not pose a direct
hazard to life because it typically becomes diluted to low concentrations very quickly whether it is released
continuously from the ground or during episodic eruptions. But in certain circumstances, CO2
may become concentrated at levels lethal to people and animals. Carbon dioxide gas is heavier than air and
the gas can flow into in low-lying areas; breathing air with more than 30% CO2 can quickly induce
unconsciousness and cause death. In volcanic or other areas where CO2 emissions occur, it is
important to avoid small depressions and low areas that might be CO2 traps. The boundary between
air and lethal gas can be extremely sharp; even a single step upslope may be adequate to escape death.".
Heutige - konservative - Schätzungen gehen davon aus, dass der globale anthropogene Anteil etwa
150x höher ist.
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Vulkanismus: (Spitzenplatz bei der "natürlichen
Luftverschmutzung"):
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Bekannt ist der hohe Gehalt der "Ätna-Laven
an Gasen - ausser Wasserdampf und Kohlendioxid auffallend viel Schwefeldioxid. Dessen Ausstoss erreichte
während einer Eruptionsphase bis zu 20.000 Tonen pro Tag (!!). Damit nimmt der Ätna einen
Spitzenplatz in der Weltrangliste der natürlichen Luftverschmutzer ein." (Pfeiffer
2002)
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Yellowstone
Park: An
overview of Yellowstone Geologic History -
11 S.
[date
of access: 07.11.08] |
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