Vegetationsökologie Tropischer & Subtropischer Klimate / LV-TWK (B.8)
 
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TU-Berlin > Fakultät VI > Institut für Ökologie > Fachgebiet Ökosystemkunde - Pflanzenökologie
 
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Einführung
Temp. trocken
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Subtrop.-Trop.
Trop. sommerfeucht
Tropen feucht
       
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Bei der von Ihnen aufgerufenen Website zur Lehrveranstaltung LV-TWK handelt es sich ausschliesslich um Unterrichtsmaterialien im Rahmen von Vorlesungen an der TU-Berlin, Fakultät VI, Inst. f. Ökologie. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Internationalen Umweltpolitik und planungs- sowie ressourcenbezogenen Forschung.

Für die Inhalte dieser Website ist ausschliesslich der Autor verantwortlich. Die hier geäusserten Meinungen, Ansichten und Empfehlungen, insbesondere in gesellschaftspolitischer Hinsicht, geben nicht notwendigerweise Standpunkte der TU-Berlin bzw. des Instituts für Ökologie wieder.
Vgl. Anmerkungen unter
Copyright und Disclaimer!

  • In der LV TWK werden folgende Themen schwerpunktmässig behandelt:
  • Grundlagen (z.B. Florenentwicklung, Klimageschichte und "Globalklima", Entstehung, Definition und Anordnung von Klimazonen und "klimazonalen Vegetationstypen"),
  • 'natürliche' und nutzungsbedingte Vegetationsdynamik in Geschichte und Gegenwart,
  • ökologische Folgen und Risiken der Umweltnutzung.
 
   
BEMERKUNGEN ZU DEN INHALTEN DER LV TWK:
   
 

Da Gegenstand der LV auch die Klimageschichte und das Klima (aber niemals das Wetter - siehe rechts das aktuelle Wetter in Berlin-Mitte, Nähe Ackerstr. - oder die Witterung) - als Determinante für Vegetationszonen - sind, sind kritische Betrachtungen u.a. zur aktuellen Diskussion über eine globale - anthropogene (?) - Klimaänderung unausweichlich.

Einige Hinweise und Infos zur
"Klimadebatte - Oft nur eine Rede über das Wetter?",
"Global Warming - Eine Welt voller Widersprüche" und
"Katastrophen haben immer Konjunktur - besonders in den Medien".

   
   
 

Wenn auch die jeweilige Vegetation dieser Zonen im wesentlichen die Klimaverhältnisse spiegelt, wird sie doch in zunehmendem Masse von der Intensität des menschlichen Einflusses mit bestimmt.

  • Bzgl. Abgrenzung zwischen Klima- bzw. Vegetationszonen:

    • Scharfe Grenzen zwischen verschiedenen Ökozonen bzw. ZonoBiomen existieren in aller Regel nicht. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Trockengebieten (und zu den angrenzenden Klimazonen) sind generell fliessend und abhängig vom dynamischen Niederschlagsgradienten sowie der jährlichen Gesamtverdunstung.

    • Die "Trockengrenze" zwischen semihumiden und semiariden Gebieten liegt nach HUL (1990:306) dort, wo der jährliche Gesamtniederschlag gleich der jährlichen Verdunstung ist. Da die jährlichen Niederschlagshöhen jedoch lokal und generell im Grenzbereich zwischen den Trocken- und feuchteren Gebieten (feuchte Mittelbreiten, Winter- und Immerfeuchte Subtropen, Sommer- und Immerfeuchte Tropen) stark variieren, kann auch die "Trockengrenze" von Jahr zu Jahr stark innerhalb eines sehr breiten Korridors pendeln. Eine tatsächliche "Grenze" existiert also nicht. Nur bei vorliegenden Messdatenreihen kann nach (!) der jeweiligen Regenzeit festgelegt werden, wo die "Trockengrenze" in dem betreffenden Jahr lag. Für praktische Belange muss also die "Trockengrenze" als breiter - dynamischer - Saum verstanden werden!

    • Gleichwohl mussten bzw. müssen, wegen notwendiger Klassifikations- und Kartierungsmassnahmen, Grenzen (charakterisiert durch langjährige Durchschnittswerte) zwischen Klima- bzw. Vegetationszonen ermittelt werden. Diese weichen in der Fachliteratur stark von einander ab, da unterschiedliche Methoden angewendet wurden (und werden). Hinzu kommt, dass die Verlässlichkeit, Validität und Genauigkeit der vorliegenden oder angegebenen Daten wissenschaftlich kontrovers diskutiert werden (vgl. Sie die Angaben unten zum Anteil der Trockengebiete an der Landoberfläche). Klimazonen müssen eher generalisiert und Vegetationsformationen und -typen können detaillierter dargestellt werden (vgl. Sie die Karten zu Icon für interne HTML-HyperlinksAustralien!).

    • Eine Diskussion der unterschiedlichen Klassifikationssysteme kann hier nicht stattfinden. Alle Angaben beziehen sich entweder auf Heinrich Walter (1968) bzw. Heinrich Walter & Siegmar W. Breckle oder Jürgen Schultz. Auf Unterschiede in den Auffassungen wird hingewiesen.

 Nach unterschiedlichen Klimaklassifikationen beträgt z.B. der Anteil der Trockengebiete der Erde an der Landoberfläche

26% nach Köppen, (d.h. BS- und BW-Klimate / Steppen und Wüsten),
30% nach FAO -Angaben,
40% nach
WBGU - Angaben.
[date of access: 20.09.04]

    Aus ökologischer Perspektive handelt es sich um Gebiete, in denen die mittl. jährliche Verdunstungshöhe grösser als die Niederschlagshöhe ist. Entscheidend ist das Auftreten der Aridität, d.h. die Zeit und Intensität der Trockenperioden.

  • Bzgl. Bevölkerung in und Besiedlung von ökologisch sensiblen Gebieten:

    • "Der Ressourcenschwund ist ein akutes Problem in ländlichen Gebieten, in denen ca. 60% der Ärmsten dieser Welt in ökologisch sensiblen Gebieten wohnen" (Angelsen 1997 in: OECD 2001)"
      [URL: http://www.gtz.de/desert/deutsch/faktensammlung.htm; date of access: 21.10.04]

    • "In den Trockengebieten, den empfindlichsten Ökosystemen, leb[t]en [bereits 1997] mehr als 900 Millionen Menschen. Die Degradierung (der Trockengebiete) führt[e] jährlich zu Einkommensverlusten in Höhe von 42 Milliarden Dollar."
      [URL: http://www.runiceurope.org/german/presse/1997/unic70.htm; date of access: 21.10.04]

    • Nach UN-Angaben sind etwa 70% der Trockengebiete wegen anthropogener Übernutzung durch Desertifikation bzw. Degradation gefährdet (vgl. UNCCD ). Rund 250 Millionen Menschen gelten als unmittelbar bedroht, eine Milliarde als gefährdet.
      [URL: http://www.unccd.int/main.php; date of access: 20.09.04]


    • Bodenzerstörung - oft eine Folge von Übernutzung durch zu hohe Besiedlungsdichte / Überbevölkerung - in Trockengebieten veranlasst nach Aussagen des WBGU jährlich etwa drei Millionen Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Sie werden - angeblich - zu sogenannten 'Umweltflüchtlingen', übrigens eine Bezeichnung ebenso wie 'Klimaflüchtlinge', die schillernd und höchst umstritten sind. Hier trifft der Begriff "Wirtschaftsflüchtlinge" wesentlich eher zu.
      [date of access: 14.12.2005]
 
 
   
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VERWENDUNG VON FACHBEGRIFFEN:
   
 
  • Die Definitionen von Fachbegriffen und erläuternde Hinweise in den Text-Popups (vgl. Anmerkung oben!) sowie im Text wurden der Fachliteratur und einer Vielzahl von Fachlexika zu speziellen Themenbereichen entnommen, aber auch verschiedenen Online-Lexika, vornehmlich dem netlexikon.de, Wissenspool von akademie.de (mittlerweile offline), dem Wetterlexikon zum Thema Wetter und Klima sowie der deutschen und englischen Ausgabe von WIKIPEDIA, der freien Enzyklopädie. [last date of access: 30.01.12]

    Bzgl. Verlinkung auf Wikipedia und netlexikon vgl. Sie unbedingt folgende Hinweise.
 
 
  • Definition des Begriffes "Vegetationsökologie":

    Die hier vorgestellte Vegetationsökologie als Synthese von Vegetationskunde und Ökologie basiert auf dem Konzept der Biogeozönose , wie sie von Sukatschew (1950) vorgestellt wurde.

    Zu den hier interessierenden wesentlichen Parametern gehören als biotische Faktoren die Phytozönose zusammen mit der Zoozönose sowie die abiotischen Faktoren der jeweiligen Umwelt. Neben der Oberflächengestalt und dem Charakter des entsprechenden Erdausschnittes (z.B. Exposition, Inklination und Höhe über NN), sind die jeweiligen Eigenschaften der Atmosphäre (Mikro- bis Makroklima), die geologischen Eigenschaften und die damit verbundenen Ausgangsbedingungen für die Entwicklung von Böden entscheidend. Die wesentlichste - und i.d.R. vom Klima abhängige - Komponente ist der Wasserhaushalt und seine temporäre und lokale Dynamik.

    Von besonderem Interesse für die Vegetationsökologie ist der menschliche Einfluss und seine Bedeutung auf Biogeozönosen.

    Die Durchführung vegetationsökologischer Forschungen ist sehr vielfältig. Es kommen u.a. direkte gradientenanalytische (Kanonische Korrespondenzanalyse [CCA] und Redundanzanalyse [RDA]) oder indirekte gradientenanalytische (Hauptkomponentenanalyse als variablenorientierte Ordinationsmethode, Korrespondenzanalyse) Verfahren zur Anwendung. Eine häufig angewandte Methode der kartografischen Darstellung ist die Rasterkartierung.
    Hier finden Sie ein
    Beispiel.

    Bei der Betrachtung vegetationsökologischer Zusammenhänge ist zu beachten, dass "die Biogeozönose (...) nicht irgend etwas Ständiges und Unveränderliches dar(stellt), sondern (...) in ununterbrochener Veränderung begriffen (ist). In einer ebensolchen Bewegung befindet sich auch jede einzelne Komponente einer Biogeozönose." (Scamoni 1963)

    Aufgabe der Vegetationskunde ist, die Pflanzendecke zu beschreiben und zu gliedern. Häufig wird die Vegetationskunde auch als Pflanzensoziologie bezeichnet. Dabei werden Pflanzengemeinschaften und ihre Verbreitung (i.d.R. tabellarisch und kartografisch) ausgewiesen und syntaxonomisch beschrieben.

    Die Methoden der Pflanzensoziologie sind jedoch umstritten, besonders im Hinblick auf die ökologische Aussagekraft von Pflanzengemeinschaften, ihre Etablierung auf unterschiedlichen Standorten und ihre Dynamik. Vergleichen Sie dazu die folgenden Hinweise in den AbschnittenPflanzensoziologie und "Klimax-Gesellschaft" undKlimaxtheorie und Dynamik zonaler Vegetation.

 
   
ÜBRIGENS:
   
  Hier und dort kommt es vor, dass auch mal auf Aspekte eingegangen wird, die nicht unmittelbar mit der LV Vegetationsökologie TWK zu tun haben, sehr wohl aber m.E. bedacht werden sollten, wenn sozio-ökonomische Fragen oder Fragen zu den Ursachen der Vegetationsdynamik bzgl. der angesprochenen Landschaften gestellt werden. Dabei werden an einigen Stellen kurze Hinweise zur Umwelt-Ethik und zum Problemfeld Ökologie - Ökonomie gegeben.
   
 
Aspekte der politischen Ökologie. Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie: details
   
   
  Umfangreiche Literaturangaben & Tips
 
  • zu speziellen und aktuellen Fragen sowie Hyperlinks zu Internet-Ressourcen finden Sie unter dem internen Link rechts
Literatur / Tips und Links
   
   
BITTE & HINWEIS:
 
 

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© Harald Kehl / TU-Berlin - Institut für Ökologie






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