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ALLGEMEINE HINWEISE: |
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Bei
der von Ihnen aufgerufenen Website zur Lehrveranstaltung LV-TWK handelt es sich ausschliesslich um Unterrichtsmaterialien
im Rahmen von Vorlesungen an der TU-Berlin, Fakultät VI, Inst. f. Ökologie. Der Schwerpunkt liegt im Bereich
der Internationalen Umweltpolitik und planungs- sowie ressourcenbezogenen Forschung.
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Universität,
Fakultät, Institut, Vorlesungen:
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Anbieter:
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Studiengang:
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Modul 4.8. "Internationale Umweltpolitik",
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Modul 4.8.4 "Ökologie warmer und trockener
Klimate"
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Modul 4.8.4.1. Vegetationsökologie
trockener und warmer Klimate
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Modul 4.8.4.2.
Bodenökologie
der Tropen und Subtropen 2 SWS jeweils im SoSe im gleichen Hörsaal
und am gleichen Tag, wöchentlich, vgl. Termine.
Für
die Inhalte dieser Website ist ausschliesslich der Autor
verantwortlich. Die hier geäusserten Meinungen, Ansichten und Empfehlungen, insbesondere in gesellschaftspolitischer
Hinsicht, geben nicht notwendigerweise Standpunkte der TU-Berlin bzw. des Instituts für Ökologie wieder.
Vgl. Anmerkungen unter Copyright
und Disclaimer!
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In der LV TWK werden folgende Themen schwerpunktmässig
behandelt:
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Grundlagen (z.B. Florenentwicklung,
Klimageschichte und "Globalklima", Entstehung, Definition und Anordnung von Klimazonen und
"klimazonalen
Vegetationstypen"),
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'natürliche' und nutzungsbedingte Vegetationsdynamik
in Geschichte und Gegenwart,
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ökologische Folgen und Risiken der Umweltnutzung.
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BEMERKUNGEN
ZU DEN INHALTEN DER LV TWK: |
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Da
Gegenstand der LV auch die Klimageschichte
und das Klima
(aber niemals das Wetter
- siehe rechts das aktuelle Wetter in Berlin-Mitte, Nähe Ackerstr. - oder die Witterung )
- als Determinante für Vegetationszonen
- sind, sind kritische Betrachtungen u.a. zur aktuellen Diskussion über eine globale - anthropogene
(?) - Klimaänderung unausweichlich.
Einige Bemerkungen und Infos zur Klimadebatte
(oft nur eine "Rede über das Wetter"?) und den überall 'lauernden' (Klima-)Katastrophen:
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Wenn auch die jeweilige Vegetation dieser Zonen im wesentlichen
die Klimaverhältnisse spiegelt, wird sie doch in zunehmendem Masse von der Intensität des menschlichen
Einflusses mit bestimmt.
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Bzgl. Abgrenzung zwischen Klima- bzw. Vegetationszonen:
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Scharfe Grenzen zwischen verschiedenen Ökozonen bzw.
ZonoBiomen existieren in aller Regel nicht. Die Übergänge zwischen den
verschiedenen Trockengebieten (und zu den angrenzenden Klimazonen) sind generell fliessend und abhängig
vom dynamischen Niederschlagsgradienten sowie der jährlichen Gesamtverdunstung.
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Die
"Trockengrenze"
zwischen semihumiden
und semiariden Gebieten liegt nach HUL (1990:306) dort,
wo der jährliche Gesamtniederschlag gleich der jährlichen Verdunstung ist. Da die jährlichen Niederschlagshöhen
jedoch lokal und generell im Grenzbereich zwischen den Trocken- und feuchteren Gebieten (feuchte Mittelbreiten, Winter-
und Immerfeuchte Subtropen, Sommer- und Immerfeuchte Tropen) stark variieren, kann auch die "Trockengrenze"
von Jahr zu Jahr stark innerhalb eines sehr breiten Korridors pendeln. Eine tatsächliche "Grenze"
existiert also nicht. Nur bei vorliegenden Messdatenreihen kann nach (!) der jeweiligen Regenzeit festgelegt werden,
wo die "Trockengrenze" in dem betreffenden Jahr lag. Für praktische Belange muss also die "Trockengrenze"
als breiter - dynamischer - Saum
verstanden werden!
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Gleichwohl mussten bzw. müssen, wegen notwendiger Klassifikations-
und Kartierungsmassnahmen, Grenzen (charakterisiert durch langjährige Durchschnittswerte) zwischen Klima-
bzw. Vegetationszonen ermittelt werden. Diese weichen in der Fachliteratur stark von einander ab, da unterschiedliche
Methoden angewendet wurden (und werden). Hinzu kommt, dass die Verlässlichkeit, Validität und Genauigkeit
der vorliegenden oder angegebenen Daten wissenschaftlich kontrovers diskutiert werden (vgl. Sie die Angaben unten zum
Anteil der Trockengebiete an der Landoberfläche). Klimazonen müssen eher generalisiert und Vegetationsformationen
und -typen können detaillierter dargestellt werden (vgl. Sie die Karten zu
Australien!).
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Eine Diskussion der unterschiedlichen Klassifikationssysteme
kann hier nicht stattfinden. Alle Angaben beziehen sich entweder auf Heinrich Walter (1968) bzw.
Heinrich
Walter & Siegmar W. Breckle oder Jürgen
Schultz. Auf Unterschiede in den Auffassungen wird hingewiesen.
Nach
unterschiedlichen Klimaklassifikationen beträgt z.B. der Anteil der Trockengebiete der Erde an
der Landoberfläche
26%
nach
Köppen,
(d.h. BS- und BW-Klimate / Steppen und Wüsten), 30%
nach
FAO
-Angaben, 40%
nach
WBGU
- Angaben.
[date of access: 20.09.04]
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ZUR
FREUNDLICHEN BEACHTUNG: |
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AKTUALITÄT
VON HYPERLINKS: |
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Alle Angaben des Internet-Angebots werden ständig überprüft
und erweitert, soweit es die Zeit zulässt. Trotzdem kann keine Garantie für die Vollständigkeit, Richtigkeit
und letzte Aktualität übernommen werden. Dies betrifft insbesondere die Aktualität der Hyperlinks auf
externe bzw. weiterführende Informationsquellen im Internet, da diese häufig einer grossen Dynamik unterliegen,
oder auch gar nicht mehr zugänglich sind. I.d.R. wird das Datum des letzten Zugriffs angegeben, z.B. mit dem Hinweis
[date
of access: dd.mm.yy]
bzw. [last
date of access: dd.mm.yy].
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Generell geschieht das Herstellen einer Verbindung zu diesen Websites
auf eigene Gefahr. Die Inhalte und die geäusserten Ansichten in den hier verlinkten und empfohlenen Sites spiegeln
nicht immer die Meinung des Verfassers. Weitere Hinweise unter
Copyright
und Disclaimer.
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VERWENDUNG
VON FACHBEGRIFFEN: |
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Die Definitionen von Fachbegriffen und
erläuternde Hinweise in den Text-Popups (vgl. Anmerkung oben!) sowie im Text wurden der Fachliteratur
und einer Vielzahl von Fachlexika zu speziellen Themenbereichen entnommen, aber auch verschiedenen Online-Lexika,
vornehmlich dem netlexikon.de, Wissenspool
von akademie.de (mittlerweile offline),
dem
Wetterlexikon
zum Thema Wetter und Klima sowie der deutschen und englischen Ausgabe von
WIKIPEDIA,
der freien Enzyklopädie. [last
date of access: 30.01.12]
Bzgl. Verlinkung auf Wikipedia und netlexikon
vgl. Sie unbedingt folgende Hinweise.
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Definition des Begriffes "Vegetationsökologie":
Die hier vorgestellte Vegetationsökologie als Synthese
von Vegetationskunde
und Ökologie
basiert auf dem Konzept der Biogeozönose
, wie sie von Sukatschew
(1950) vorgestellt wurde.
Zu den hier interessierenden wesentlichen Parametern gehören
als biotische Faktoren die Phytozönose
zusammen mit der Zoozönose
sowie die abiotischen Faktoren der jeweiligen Umwelt. Neben der Oberflächengestalt und dem Charakter des entsprechenden
Erdausschnittes (z.B. Exposition, Inklination und Höhe über NN), sind die jeweiligen Eigenschaften der Atmosphäre
(Mikro- bis Makroklima), die geologischen Eigenschaften und die damit verbundenen Ausgangsbedingungen für die Entwicklung
von Böden entscheidend. Die wesentlichste - und i.d.R. vom Klima abhängige - Komponente ist der Wasserhaushalt
und seine temporäre und lokale Dynamik.
Von besonderem Interesse für die Vegetationsökologie
ist der menschliche Einfluss und seine Bedeutung auf Biogeozönosen. Die
Durchführung vegetationsökologischer Forschungen ist sehr vielfältig. Es kommen u.a. direkte gradientenanalytische
(Kanonische Korrespondenzanalyse [CCA] und Redundanzanalyse [RDA]) oder indirekte gradientenanalytische (Hauptkomponentenanalyse
als variablenorientierte Ordinationsmethode, Korrespondenzanalyse) Verfahren zur Anwendung. Eine häufig angewandte
Methode der kartografischen Darstellung ist die Rasterkartierung. Hier finden Sie ein
Beispiel. Bei
der Betrachtung vegetationsökologischer Zusammenhänge ist zu beachten, dass "die
Biogeozönose (...) nicht irgend etwas Ständiges und Unveränderliches dar(stellt), sondern (...) in ununterbrochener
Veränderung begriffen (ist). In einer ebensolchen Bewegung befindet sich auch jede einzelne Komponente einer Biogeozönose."
(Scamoni
1963) Aufgabe der Vegetationskunde
ist, die Pflanzendecke zu beschreiben und zu gliedern. Häufig wird die Vegetationskunde auch als Pflanzensoziologie
bezeichnet. Dabei werden Pflanzengemeinschaften und ihre Verbreitung (i.d.R. tabellarisch und kartografisch) ausgewiesen
und syntaxonomisch beschrieben. Die Methoden
der Pflanzensoziologie sind jedoch umstritten, besonders im Hinblick auf die ökologische Aussagekraft von Pflanzengemeinschaften,
ihre Etablierung auf unterschiedlichen Standorten und ihre Dynamik. Vergleichen Sie dazu die folgenden Hinweise in den
Abschnitten Pflanzensoziologie
und "Klimax-Gesellschaft" und Klimaxtheorie
und Dynamik zonaler Vegetation.
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ÜBRIGENS: |
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Hier
und dort kommt es vor, dass auch mal auf Aspekte eingegangen wird, die nicht unmittelbar mit der LV Vegetationsökologie
TWK zu tun haben, sehr wohl aber m.E. bedacht werden sollten, wenn sozio-ökonomische Fragen oder Fragen zu den
Ursachen der Vegetationsdynamik bzgl. der angesprochenen Landschaften gestellt werden. Dabei werden an einigen
Stellen kurze Hinweise zur Umwelt-Ethik und
zum Problemfeld Ökologie - Ökonomie
gegeben. |
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Aspekte der politischen Ökologie. Vereinbarkeit
von Ökonomie und Ökologie: |
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Umfangreiche Literaturangaben & Tips |
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zu speziellen und aktuellen Fragen
sowie Hyperlinks zu Internet-Ressourcen finden Sie unter dem internen Link
rechts
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BITTE
& HINWEIS: |
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Freundliche
Bitte: Falls Sie hier nicht finden, was
Sie suchen, wird um Mitteilung gebeten. Für Hinweise und Anregungen ist Ihnen der dieser Seiten sehr verbunden. Geantwortet wird auf jeden Fall, auch wenn es manchmal etwas länger dauert.
Freundlicher
Hinweis:
Wenn Sie Inhalte dieser Website zitieren oder diskutieren, was sehr erwünscht ist, bitte verfälschen Sie nicht
die Inhalte durch unvollständige Zitate bzw. reissen Sie die Inhalte nicht aus dem Zusammenhang, und bitte geben
Sie die Quellen richtig und vollständig an.
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