|
|
| |
 |
 |
Verbreitung von Mangroven |
| |
|
 |
Generelle
Bedingungen: |
| |
|
| |
Mit "Mangrove"
wird eine Immergrüne
Gehölzformation (Busch bis Wald) aus unterschiedlichen
Pflanzenfamilien und -Gattungen im Gezeitenbereich
der Tropen und teilweise Subtropen beschrieben, die alle einen ähnlichen
Habitus und oft ähnliche Vermehrungsstrategien aufweisen. Charakteristisch
sind die Wurzelbildungen ( Stelzwurzeln,
Luftwurzeln und Atemwurzeln) als Anpassung an die sauerstoffarmen
Substrate ihrer Standorte. Mangrove-Arten zeichnen sich durch eine hohe
Salzverträglichkeit aus und gehören zu den obligaten
Halophyten .
Hauptverbreitungsgebiete sind Uferzonen im Mündungsbereich von
Flüssen. Bei allen Arten handelt es sich um mehrjährige
Gehölze.
Mangrovenbestände
lassen i.d.R. eine deutliche
Zonierung vom flachen zum tieferen Küstenwasser und in
Abhängigkeit von den Salzgehalten des meistens schlickigen Bodens
erkennen.
Einige Arten können bis 40 m hoch werden. Normalerweise werden nur 10 bis 15 m erreicht. Bei den Mangrove - Wäldern handelt
es sich um Gezeiten-Halo-Amphibiome.
Die Mangrove kann - mit Einschränkungen (siehe unten!) - als azonale Vegetation bezeichnet werden.
Dazu schreiben Walter & Breckle (1984, S. 168): "Die Mangroven sind Wälder, die in der äquatorialen
und tropischen Zone an den Meeresküsten im Gezeitenbereich wachsen, d.h. sie werden bei Hochwasser (Flut) überflutet, so dass nur die Kronen der Bäume aus dem Meerwasser
herausragen, während bei Niedrigwasser (Ebbe) der Boden im Bereich der Mangroven und ein Streifen davor frei von Wasser sind. Dieser einzigartige Wechsel vollzieht sich zweimal am Tage. Man
muss deshalb die Mangroven als ein Gezeiten-Halo-Amphibiom bezeichnen, das sich von den dauernd nassen Halo-Helobiomen, den Salzsümpfen, unterscheidet."
Vgl. die Abbildung
"Querschnitte durch Mangrovenzonen ..."
Ökologisch
muss unterschieden werden zwischen
Flussmündungsmangroven,
die sowohl unter dem Einfluss des salzigen Meerwassers, als auch
des süssen Flusswassers stehen [d.h. entlang sedimentreicher
Ströme, in Ästuarien und Deltas],
Küstenmangroven,
die an allen tropischen Küsten wachsen, die vor
starkem Wellenschlag geschützt sind (brandungsgeschützt,
also in Buchten [oder Lagunen] oder hinter vorgelagerten Korallenriffen
[oder hinter Sandbänken und Landzungen]),
Riffmangroven,
die sich auf den auftauchenden Korallenriffen ansiedeln (und eine
sehr geringe Bedeutung haben).
"Die
Mangrove ist an warmes Wasser gebunden [ist also nie im Bereich kalter Meeresströmungen anzutreffen] und verträgt
keinen Frost. Die typische Mangrove gehört zu den obligaten Halophyten und wächst in Brackwasser, dessen "Konzentration etwa 35 beträgt, was einem potentiellen
osmotischen Druck von 25 atm entspricht." (Walter 1973:, S. 88)
Vgl. Sie dazu die Tabelle
"Potent. osmotischer Druck der Mangroven-Arten ...".
"Die
optimale Entwicklung erreicht die Mangrove um den Äquator in
Indonesien, Neu-Guinea und auf den Philippinen. Mit zunehmender Breite
verarmt sie immer mehr, bis schliesslich nur eine Avicennia
- Art übrig bleibt. Die äussersten Vorposten findet man
bei 30 ° Nord und 33 ° S (E-Afrika), bei 37-38 ° S (Australien
und Neuseeland) und bei 29 [28] ° S in Brasilien sowie 32 °
N auf den Bermuda - Inseln". (Walter 1973,
S. 88) An der Pazifikküste S-Amerikas reicht die Mangrove
"nur bis 4° südl. Breite der kalte Humboldtstrom
verhindert dort eine weitere Ausbreitung nach Süden."
(Source: Naturräume Lateinamerikas - Von Feuerland bis in die
Karibik,
Universität
Innsbruck) [date
of access: 23.10.05]
Man
unterscheidet die artenreichere
östliche Mangrove an den Küsten des Indischen
sowie den Westküsten des Pazifischen Ozeans und die artenärmere
westliche Mangrove an den Küsten Amerikas und der
Ostküste des Atlantischen Ozeans."
Vgl. Sie die Abbildung
"Weltweite Verbreitung der Mangroven ..."
Zu den häufigsten Mangroven zählen:
Avicennia
germinans (Schwarze Mangrove - hauptsächlich Neotropis)
Avicennia marina (Graue Mangrove -
hauptsächlich Paläotropis)
Laguncularia racemosa (Weisse Mangrove -
W-Afrika, N- und S-Amerika)
Rhizophora mangle (Rote Mangrove
- hauptsächlich W-Afrika, N- und S-Amerika)
Rhizophora mucronata (Asiatische
Mangrove - O-Afrika, Indi. Ozean, W-Pazifik
Sonneratia alba (Apfel-Mangrove - hauptsächlich
Paläotropis)
Mangrove mit einem begrenzten Areal:
Pelliciera
rhizophorae (Tea-Mangrove - Pazif. Küste - Costa Rica bis Kolumbien u. Galapagos Inseln)
Vgl. Sie die Aufzählung
"Liste mit Mangrovenarten und jeweils kurze Beschreibung dazu ..."
Wenn auch weitgehend Einigkeit darüber herrscht, dass die Mangrovenarten der Alten Welt extrem überwiegen, so ist doch deren Zahl
sehr umstritten. Walter & Breckle 1984: 171 nennen 26 östliche und 10 westliche Arten. Von Chapman (1975: 17) werden z.B. für
die Alte Welt 60 Arten angegeben ("The Salinity Problem in General ...", in: Poljakoff-Mayber, A. & J. Cale, eds., "Plants in Saline Environments".
- Ecological Studies 15, p. 17).
Die UNESCO (1986) bestätigte sogar 65 Arten als "true mangroves all over the world" und
der Botanische Garten der University of California, Los Angeles (UCLA) nennt 110 Arten.
Die Unsicherheiten rühren daher, dass oft nicht klar entschieden werden kann, ob vor allem landseitig (d.h. am unmittelbaren Rand der
Gezeiten-Halobiome) siedelnde und salztolerante Arten nicht mehr oder schon zu den Mangroven zu rechnen sind.
- Das artenreichste
Gebiet der östlichen Mangrove (alle
Angaben nach Walter & Breckle 1984: 171) liegt im Raum
Burma - Neu Guinea mit 24 - 26 Arten, es folgen nach Westen
- An den Ufern
von S-Amerika und der Karibik sowie an der atlantischen Küste
Afrikas findet man die sehr artenarme westliche
Mangrove mit
Rhizophora
mangle (seltener Rh. racemosa, Rh. harrisonii), Avicennia
germinans = A. nitida (seltener A. schauerinana),
Languncularia und Pelliceria
rhizophorae (nur E-Pazifik), während Conocarpus
erecta schon zu den Brackwasserarten gehört.
Vgl. die Abbildung
"Weltweite Verbreitung der Mangroven
..."
"Entlang
der grossen Flussläufe (z.B. Amazonas) dringen Mangroven nur soweit ins Landesinnere vor, wie der Unterstrom an salzigem oder brackigem Wasser reicht [...]. Die Mangrove besiedelt
bereits festes Land, beschleunigt allerdings den Prozess des Landzuwachses beträchtlich. Diese Eigenschaft kann dazu
führen, dass sich ein neuer Küstenstreifen bildet und parallele Mangrovengürtel sich kilometerweit ins Land hinein erstrecken. Gezeitenmässig schwankt der Wasserspiegel
stark. Bei Flut ragen nur die Baumkronen aus dem Wasser, bei Niedrigwasser ist der Boden frei zugänglich.
Mangrovenküsten
sind also tropische Marschenküsten und entsprechen dem Küstentyp
der vorrückenden, aufgebauten Küste. Als Pioniervegetation
verankern sich ihre stelzartigen,
undurchdringlichen Wurzelsysteme im weichen Schlick. Bei auf-
und ablaufenden Gezeiten verfängt sich der Schlick in den
Wurzelsystemen. Bei Ebbe bezeichnet eine horizontale Linie aus
grünem Blattwerk den Wasserhöchststand."
(Source: Naturräume Lateinamerikas -
Von Feuerland bis in die Karibik,
Universität
Innsbruck) [date
of access: 23.10.05]
Wie
häufig bei Übergängen von Lebensräumen (hier Land - Wasser) sind die Ökosysteme artenreich,
in dem Fall auch noch recht produktiv (Schmidt 1995). Die Mangroven sind bedeutsam
für den Küstenschutz, als "Kinderstube" des Meeres und auch als Holzquelle.
|
|
|
 |
 |
| |
|
| |
 |
| |
 |
| |
|
| |
Abbildungen.
oben
(kombiniert):
Weltweite
Verbreitung der Mangroven (oben)
und Anzahl der Mangrove-Arten (unten).
Die westlichen Mangroven sind wesentlich artenreicher als
die östlichen (typischer Bereich markiert) - Meeresströmungen
und Grenze Wassertemp. > 15 °C vereinfacht dargestellt!
(untere Abb. nach Tomlinson 1986: Fig. 3.1, stark ergänzt und erweitert,
aus: C.
Puff Flora der Paläotropen: Schwerpunkt SEA. --- Mangroven
) |
|
|
 |
 |
| |
|
 |
Mangrovenzonierung
in Abhängigkeit von den Salzgehalten der Standorte: |
| |
|
| |
Die
einzelnen Mangrovenarten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Salztoleranz und dadurch der Verteilung im Gezeiten-Halo-Amphibiom.
(siehe Abbildung unten!) Zusätzlich muss unterschieden werden zwischen Mangroven unter humiden und ariden
Bedingungen.
Dazu
Walter & Breckle (1984: 168): "Beim Pedobiom der Küstenmangroven wird deutlich, dass die Bodenverhältnisse für sie zwar eine Hauptrolle
spielen, aber das Klima doch einen gewissen Einfluss ausübt. Die Zonation der Magroven-Gemeinschaften ist nämlich im per-humiden Klima von ZB I eine ganz andere als bei ZB II mit einer
oder zwei Dürrezeiten, eine Tatsache, die bisher kaum berücksichtigt wurde.
- Wenn es bei Niedrigwasser regnet, so wird das Salz aus den Mangrovenböden ausgewaschen und zwar umso mehr, je länger der Boden
nicht vom Meerwasser bedeckt ist. Deshalb wird
im perhumiden Gebiet von ZB I die Salzkonzenration in den Mangrovenböden
vom Aussenrand landeinwärts immer geringer werden, d.h. die Mangrove wird über die Brackwasser-Mangrove allmählich in die Süsswassersümpfe über der Hochwassergrenze
übergehen.
- Anders liegen die Verhältnisse im Bereich des ZB II: Hier wird während der Dürrezeit bei Niedrigwasser der Boden durch
Evaporation und die Transpiration der Pflanzen Wasser verlieren. Die
Salzkonzentration muss daher in der Bodenlösung
landeinwärts immer mehr ansteigen. Ein Ausgleich wird selbst während der Regenzeit nicht stattfinden, weil die Diffusion der Salze aus dem Schweren tonigen Boden erschwert ist
und das Regenwasser oberflächlich abfliesst [...].
- Ganz extreme Verhältnisse herrschen am Innerrand der Mangrove (des ZB II): Hier wird der Boden nur zweimal im
Jahr von den Äquinoctialtiden mit Meerwasser bedeckt und von diesem durchtränkt. In der Dürrezeit trocknet der sandige Boden aus und das Bodenwasser ist dann eine konzentrierte
Salzlösung."
|
| |
|
| |

Abb. rechts:
Potent. osmotischer Druck der Mangroven-Arten (tiefster und höchster Wert) und der Bodenlösungen in verschiedener Tiefe (in Zentimetern)
(aus Schmidt 1969, S. 418)
|
| |
|
| |
|
| |
Zusammensetzung
und Anordnung von Mangroven an der Küste bzw. den Ästuarien Goas (Indien) in Abhängigkeit vom Salinitäts-Gradienten: |
| |
|
| |
Zusammensetzung und Anordnung von Mangrovenarten in Ästuarien variieren
mit dem Salinitäts-Gradienten, der sich von der Flussmündung stromauf verändert. Der Salzgehalt nimmt mit der Entfernung von der Flussmündung ab. Er variiert ausserdem
täglich in Abhängigkeit von hohem und niedrigem Tidenhub. Breiten- und Höhenschichten sind stark ausgeprägt und bilden ein kompaktes Blätterdach oberhalb der normalen
Flut mit einem farblich abgestuften Blätterdach von schwach gelblich-grün bis dunkelgrün und schwarz-grün, von hoher zu niedriger Tidengrenze.
Aus der Entfernung zeigen die zu Farbflecken [oder Zonen] zusammengefassten und unterschiedlichen Farben das Auftreten unterschiedlicher Arten.
Die Grösse der Einheiten spielt eine grosse Rolle für die Verbreitung und Etablierung der Arten in unterschiedlichen Uferzonen, welche von den Tiden geformt werden und zu unterschiedlichen
Tiefen der Schlickanlagerungen führen.
|
| |
|
| |
| No. |
Arten
in Ästuarien: |
Salzgehalt-Gradient: |
bevorzugte
Standorte: |
| 1 |
Rhizophora mucronata |
6%
- 37% |
Schlick,
sandiger Boden |
| 2 |
Rhizophora apiculata |
6%
- 37% |
Schlick,
sandiger Boden |
| 3 |
Bruguiera
gymnorrhiza |
6%
- 33% |
Schlick
& Sand |
| 4 |
Bruguiera
cylindrica |
11%
- 35% |
Schlick
& eher sandig |
| 5 |
Ceriops
tagal |
10%
- 37% |
schlickiger
Boden |
| 6 |
Kandelia
candel |
6%
- 26% |
schlickiger
Boden |
| 7 |
Avicennia
officinalis |
6%
- 30% |
Schlick,
Sand & schlick. Boden |
| 8 |
Avicennia
marina |
6%
- 40% |
Schlick,
sand & schlick. Boden |
| 9 |
Avicennia
alba |
7%
- 35% |
Schlick |
| 10 |
Sonneratia alba |
10%
- 37% |
Schlick
& Sand |
| 11 |
Sonneratia caseolaris |
5%
- 22% |
Schlick |
| 12 |
Aegiceras
corniculatum |
11%
- 35% |
Schlick
& Boden |
| 13 |
Acanthus
illicifolius |
11%
- 39% |
Schlick
& Boden |
| 14 |
Excoecaria agallocha |
9%
- 35% |
Schlick
& eher Boden |
| 15 |
Derris
heterophylla |
5%
- 30% |
Schlick
& Boden |
| 16 |
Acrosticum aurum |
0%
- 20% |
Schlick
& Boden |
|
| |
|
| |
Tabelle oben: Zusammensetzung
und Anordnung von Mangroven an der Küste bzw. den Ästuarien Goas (Indien) in Abhängigkeit vom Salinitäts-Gradienten |
| |
Source:
MANGROVES
IN GOA (übersetzt
und erweitert durch H. Kehl) [date of access: 23.10.05] |
| |
|
| |
Strategien
der Mangroven zur Anpassung an den Salzgehalt des Standortes:
- Einschränkung der Transpiration.
- Sukkulenz (Halosukkulenz) der Blätter: die Pflanzen reichern Salz in den Blättern an, die dann nach einiger
Zeit abgeworfen werden.
- Salzabscheidung: Das aufgenommene Salz wird über spezielle Salzdrüsen der Blätter abgeschieden.
- Wasserentsalzung in den Wurzeln: es wird eine Salzaufnahme in den Zentralzylinder der Wurzel vermieden bzw. herabgesetzt (Ultrafiltration).
(Quelle: http://www.bogos.uos.de/expo/pflanzen/mangroven/Mangrove-Info.htm)
|
|
|
 |
 |
| |
|
 |
Querschnitte
durch Mangrovenzonen (Indowestpazifik u. südl. Sao Paulo, S-Amerika) |
| |
|
| |
"Die einzelnen Mangrovenarten wachsen meistens in deutlichen
Zonen, seltener in Mischbeständen. Die Zonation hängt mit den Gezeiten zusammen. Je näher zum Aussenrand
der Mangroven eine Art wächst, desto länger und desto tiefer steht sie im Salzwasser.
Abb. links: Beispiele für Mangroven an den Küsten
Madagaskars (Insel St. Marie / Nosy Boraha, Westseite) und Westküste bei Tulear.
Die Gezeiten oder Tiden haben an den einzelnen Küsten einen verschiedenen Tidenhub (Höhenunterschied zwischen Niedrig- und
Hochwasser); dieser ändert sich periodisch mit dem Mond- und dem Sonnenstand. Er ist am grössten jeweils zur Zeit des Voll- und Neumonds (Springtiden). Am allerhöchsten sind
die Springtiden 2mal im Jahr bei der Tagundnachtgleiche (äquinoctiale Springtiden)." (Walter 1973: 89)
|
| |
|
| |
Abb. rechts
unten: Horizontale Zonierung einer Mangrove des Indowestpazifik. Beschreibung der einzelnen
Arten siehe unten (Mangrovenarten - eine Zusammenstellung)
1. Nipa - Mangrove (Nypa fruticans) entlang von Flüssen und Wasserläufen
2. Ceriops - Zone (Ceriops tagal)
3. Bruguiera - Zone
4. Rhizophora - Zone
5. Avicennia - Zone
6. Sonneratia - Zone
HM = Hochwasserline normaler Fluten, NM = Niedrigwasserstand bei Ebbe.
Verändert nach M. Glaubrecht (1997) Natur und Museum 127: 285, aus Manuskript Faensen-Thiebes (2003)
|
| |
|
| |
Abb. rechts:
Querschnitt durch die Mangrovezone bei Itanhaém (75km südl. von Sao Paulo) - Nicht alle Arten wurden unten beschrieben (Mangrovenarten
- eine Zusammenstellung)
1. Acrostychum
2. Crinum
3. Spartina
4. Hibiscus
5. Languncularia
6. Avicennia
7. Rhizophora
HM = Hochwasserline normaler Fluten, MM = mittleres Meeresniveau, NM = Niedrigwasserstand bei Ebbe
(nach A. Lamberti, aus Walter & Breckle 1984, S. 172, stark verändert)
|
 |
|
 |
 |
| |
|
 |
Mangrovenarten
- eine Zusammenstellung (alphabetisch geordnet) verschiedene Quellen |
| |
|
| |
-
Acanthus ilicifolius
L. (Acanthaceae), ein Mangroven-Strauch mit ilex-artigen Blatträndern, Vorkommen von Indien bis Australien, verholzende
Pflanze von 2 - 3 m Höhe, an Ufern von Flüssen und im entfernten Gezeitenbereich, besiedelt Flussbänke
und kann an Stellen zerstörter Mangrovenwälder sogar dominierend werden (Australien), ist sonst eher selten,
- wird z.B. von Walter & Breckle (1984: 171) nicht als "Echte" Mangrove
anerkannt;
-
Acrostichum spec. (Pteridaceae - d.h. ein Farn innerhalb
der Magroven), - wird z.B. von Walter
& Breckle (1984: 171) nicht als "Echte" Mangrove anerkannt;
-
Aegiceras corniculata (L.) Blanco. (Myrsinaceae),
Flussmangrove, Pionierart der Mangroven,
Abb.
der Blüten und Beschreibung
-
Avicennia
spec. (Verbenaceae s.l. / Avicenniaceae) - Salzsekretion, Krypto-Viviparie (verborgen
lebend gebährend, Keimlinge entwickeln sich auf der Mutterpflanze); Luft- und Atemwurzeln (Pneumatophoren
- d.h. "durch luftdurchlässige Poren in der Rinde der Atemwurzeln kann sauerstoffreiche Luft über ein
schwammartiges Luftgewebe (Aerenchym) in die sauerstoffunterversorgten, unterirdischen Bereiche des Wurzelsystems gelangen."
Wikipedia
Hinweis)
Abb. rechts:
Beispiele für Mangrove an den Küsten Madagaskars (Insel St. Marie / Nosy Boraha, Westseite) und
Westküste bei Tulear.
"Avicennia ist eine hard-bottom-Mangrove, das bedeutet sie
[kann] direkt auf dem Riffuntergrund [stehen]. Avicennia bildet spargelförmige, negativ geotrop (nach oben)
wachsende Pneumatophoren (Atemwurzeln) aus. Diese
Atemorgane sind notwendig, da im Sediment der Schlammflächen ab ca. 0,5 cm anaerobe Bedingungen herrschen.
Die gröberen sandigen Sedimente werden erst ab 10-15 cm anaerob. Seitwärts gehen von den Pneumatophoren
Ernährungswurzeln ab, welche zur Aufnahme von Wasser und Ionen dienen. Weitere Funktionen der Wurzeln bestehen
in der Befestigung der Pflanze und dem Rückhalt des sich absetzenden Schlammes. Mit dem Ansteigen des Bodenmaterials
verändern die Pneumatophoren an den Grenzen zwischen Bodenoberfläche und Luft (bzw. Wasser bei Überflutung)
ihre Funktion." (Source:
Wurzelbildung bei der Mangrove, Uni-Stuttgart)
-
Barringtonia racemosa (Lecythidaceae)
-
Bruguiera spec. (Rhizophoraceae), Verbreitung: tropisches
Asien und Afrika,
-
Cerbera spec. (Apocynaceae)
-
Ceriops
tagal (Perr.) C.B. Robinson (Gelbe Mangrove), (Rhizophoraceae), vivipar,
Brettwurzeln (auch Pneumatophoren und Kniewurzeln), nur an Flusssystemen, verträgt kaum Salzwasser, Verbreitung:
tropisches Asien und Afrika, Höhe bis 4 (selten 8) m, kommt landseitig in der Rhizophora mucronata - Zone
vor,
Bild
& Beschreibung [date of access:
20.10.05]
Beschreibung
[date of access: 20.10.05]
-
Hibiscus tiliaceaus (Malvaceae) - wird z.B. von Walter
& Breckle (1984: 171) nicht als "Echte" Mangrove anerkannt;
-
Excoecaria agallocha L. (Euphorbiaceae),
SO-Asien bis Australien, Höhe bis 15 m, "Blind-Your-Eye-Mangrove" (Milchsaft in den Augen führt
zur Erblindung), landseitig am unmittelbaren Rand des Ufers,
Bild
& Beschreibung [date of access:
20.10.05]
Abb. rechts:
Beispiele für Mangrove an der Ost-Küste Australiens (Brisbane und Frazer Island). Aufnahmen freundlicherweisen
zur Verfügung gestellt von Florian Bemmerlein-Lux (Sept. 2009).
-
Heritieria spec.(Sterculiaceae)
-
Kandelia candel (Rhizophoraceae), kleiner
Baum bis 7 m, Viviparie, Pionierart der Mangroven, verbreitet in SO-Asien;
Bild
& Beschreibung [date of access:
20.10.05]
-
Laguncularia spec. (Combretaceae)
-
Lumnitzera racemosa Willd. (Combretaceae), verbreitet
von O-Afrika bis Westpazifik, wächst uferseitig als Strauch (selten als Baum), Wurzeln selten über dem Boden;
Bild
& Beschreibung [date of access:
20.10.05]
-
Nypa fruticans Wurmb. (Arecaceae), (Nypa
/ Mangroven - Palme), SO-Asien bis N-Australien, am Ufer von Ästuarien, "strauchartig" - Blätter
können bis 9 m lang werden! - steht im/am Wasser und ist die einzige Mangroven-Palme (fossile Pollen reichen zurück
bis 70 Mio. Jahre) - wird z.B. von Walter & Breckle (1984: 171) nicht als "Echte"
Mangrove anerkannt.
Bild
& Beschreibung [date of access:
20.10.05]
-
Pelliciera rhizophorae Triana & Planch.
(Tee-Mangrove) (Theaceae s.l. / Pellicieraceen), Neotropis, Verbreitung: Pacific
coastline from Costa Rica to Colombia and then appearing in the Galapagos Archipelago; Brettwurzeln; (siehe Abb. ganz
oben rechts!)
Abbildung:
Tee-Mangrove
Bild
& Beschreibung [date of access:
20.10.05]
-
Rhizophora spec. (Rhizophoraceae) - Viviparie (Keimlinge
entwickeln sich auf der Mutterpflanze), Gattung ist pantropisch verbreitet, bogenförmig
und auslandende Stelzwurzeln,
-
Scyphiphora hydrophyllacea Gaerth. f. (Rubiaceae),
SO-Asien bis N-Australien, Strauch 1 bis 3 m hoch, monotypisch;
Bild
& Beschreibung [date of access:
20.10.05]
-
Sonneratia spec. (Sonneratiaceae)
-
Xylocarpus spec. (Meliaceae)
|
 |
|
 |
 |
| |
|
 |
Mangrovenzerstörung und Bewirtschaftung |
| |
|
| |
"Mangrovenbäume lassen sich in Ausnahmefällen forstlich nutzen (Malaysia). Mangrovenholz wird zur Holzkohleerzeugung oder direkt
als Brennholz und gelegentlich für einfache Holzkonstruktionen genutzt. Die tanninhaltige Rinde einiger Mangrovenbäume wird regional zur Gerbstoffgewinnung eingesetzt." Wikipedia
"Überall
dort, wo Mangrovenwälder grossflächig abgeholzt wurden,
gingen die Erträge der Küstenfischerei drastisch zurück,
denn eine hohe Zahl wirtschaftlich wichtiger Fischarten pflanzt sich
in den Mangroven fort [Fischbrutstätten] und ohne diese Rückzugsgebiete
wird nicht nur diesen Fischpopulationen die Lebensgrundlage entzogen,
sondern auch der Küstenbevölkerung. Mit dem Wald fällt
zudem der natürliche Schutzgürtel gegen Stürme, Flutwellen,
Überschwemmung und Erosion für die angrenzende Küstenregion."
(nach Lighthouse Foundation / Stiftung
für die Meere und Ozeane [date
of access: 23.10.05])
Die Bedeutung von Mangroven-Formationen wurde zuletzt im Zusammenhang mit den Küstenzerstörungen durch den Tsunami in
SO-Asien - teilweise auch in der Öffentlichkeit - diskutiert. In weiten Teilen der attraktiven Küstenregionen waren zur touristischen Erschliessung - den flachen Stränden vorgelagerte
- "störende" Mangrovengehölze entfernt worden. Die Zerstörungen der von dem Tsunami besonders stark betroffenen flachen Küstenregionen hätten vermutlich jedoch
weit geringer ausfallen können, wenn der Aufprall der anstürmenden Wellen wenigstens teilweise abgefangen worden wäre.
Mit diesem Beispiel soll lediglich darauf hingewiesen werden, dass das Vorhandensein breiter Mangroven-Gehölzformationen lebensbedrohliche,
gleichwohl natürliche - jedoch für den Küsten bewohnenden Menschen desaströse - Phänomene in ihren Ausmassen mildern kann.
Neben den o.g. Ursachen für die touristische Erschliessung von Küstenregionen können noch weitere Gründe für
die Degradation bzw. völlige Zerstörung von Mangrovenbeständen genannt werden. Z.B.:
- Anlage von Garnelen- und Krabbenfarmen (industrielle Shrimps-Produktion), siehe das nächste Kapitel!
- Nutzung durch Feuerholzgewinnung, Holzkohle oder Gerbstoffen (i.d.R. von untergeordneter Bedeutung!),
- Anlage von Reis- und Kokosplantagen,
- Baulandgewinnung etc.
|
| |
|
Land
|
Zeitraum
|
Fläche
früher (ha)
|
Fläche
aktuell (ha)
|
Verlust
(%)
|
| Kuba |
1969 - 1989
|
476.000
|
448.000
|
6
|
| Bangladesh |
1963 - 1990
|
685.000
|
587.000
|
14
|
| Thailand |
1961 - 1993
|
300.000
|
219.200
|
27
|
| Vietnam |
1969 - 1990
|
425.000
|
286.400
|
33
|
| USA |
1958 - 1983
|
260.000
|
175.000
|
33
|
| Indonesien |
1969 - 1986
|
4.220.000
|
2.176.000
|
48 *1
|
| Philippinen |
1968 - 1995
|
448.000
|
140.000
|
69
|
| Ecuador |
- 2002 |
|
|
70 |
| Puerto Rico |
1930 - 1985
|
26.300
|
3.000
|
89
|
| Kerala (Indien) |
1911 - 1989
|
70.000
|
250
|
96
|
|
| |
|
| |
Tabelle oben: Flächenverluste der Mangrovenwälder in verschiedenen Regionen
der Welt |
|
Source:
Lighthouse Foundation / Stiftung
für die Meere und Ozeane -
verändert und ergänzt [date of access: 23.10.05] |
| |
*1
Neuere Untersuchungen sprechen bereits von 60 % [22.03.2001 - (idw) Zentrum
für Marine Tropenökologie (ZMT)] |
| |
|
 |
Übernutzung
durch Shrimps-Farmen: |
| |
|
| |
"[...] In
Ecuador und auf den Philippinen [sind beispielsweise] durch die
Shrimp Aquaculture Industry und deren ungehemmte Ausdehnung
mittlerweile schon 70 % der dortigen Mangrovenwälder abgeholzt.
Problematisch ist die Nutzung eines Gebietes für die Shrimpzucht,
weil die Shrimpteiche nach nur drei- bis maximal zehnjähriger Nutzung
aufgrund der Verseuchung der Teichböden mit Chemikalien wieder
aufgegeben werden müssen und eine Aufforstung über Jahrzehnte
hinweg meist unmöglich ist." (Lighthouse Foundation / Stiftung
für die Meere und Ozeane [date
of access: 23.10.05])
Die Shrimpzucht diente und dient nicht primär
der Ernährung der einheimischen Bevölkerung, sondern dem devisenbringenden Export. Wie bereits verschiedentlich erwähnt, sind dies auch Ziele von Weltbank und IMF und werden von
diesen Institutionen entsprechend gefördert zwecks Schuldentilgung. Garnelen-Aquakultur wurde als probate Alternative zum Fischfang in küstennahen Gewässern gesehen, welche unter
Überfischung litten. Shrimpsfarmen sollten Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten schaffen, so jedenfalls die Argumentation der FAO.
Abb. rechts: Titelblatt der folgend
genannten Dokumentation. Copyright © 2001 Friedrich-Ebert-Stiftung.
In
der D o k u m e n t a t i o n (August 2001) der Tagung "Verheerende Delikatessen - Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung durch industrielle
Garnelen- und Krabbenproduktion - Boykott oder Gütesiegel?" (Tagung am 21. Sept. 2000, veranst. von FoodFirst Info- und Aktionsnetzwerk [FIAN] und der Friedrich-Ebert-Stifung
in Bonn) heisst es dazu für
Ecuador:
"Ein Hektar Mangrovenwald ernährt 10 Familien. 120 Hektar Garnelenbecken beschäftigen einen Besitzer und vier Angestellte.
Die Arbeiter werden nur an drei bis vier Tagen pro Woche gebraucht und verdienen nur 4 US-Dollar pro Tag, also nur etwa 40 US-Dollar pro Monat. [...]
Bei intensiver Zucht können [Beckenböden] nur 10 - 15, maximal 20 Jahre genutzt werden, weil er dann von den vielen Chemikalien
[z.B. Pestizide] und Antibiotika versucht ist. [...]
Die Tiere werden überwiegend für den ausländischen Markt produziert. 89 Prozent landen auf den Tischen der Reichen: 27 % in
Europa, vor allem in Spanien und in Deutschland, und 70 % in den USA." (Lider Góngora Farias "Ecuador: Die Garnelindustrie ist kriminell", S.7ff).
Indien:
"Die Ostküste Indiens gilt als Reisgrube des Landes. Heute sind allein 50 %, ca. 60.000 ha Küste Andhra Pradeshs mit Garnelfarmen
belegt. Der lokalen Bevölkerung fehlt diese Fläche zum Reisanbau für ihre Ernährungssicherung. Reisbauern sind arbeitslos. [...] Die industrielle Landwirtschaft für
die globalen Märkte kann die Ernährungssicherung in den armen Ländern nicht sichern." (Jacob Raj: Indien: "Den wirklichen Preis zahlen die Armen",
S. 13ff)
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
Nachhaltige
Bewirtschaftung: |
| |
|
| |
Eine
nachhaltige Nutzung der Mangrovenwälder setzt die genaue Kenntnis ökologischer Zusammenhänge in diesen besonderen Gehölzformationen voraus. Ausserdem sind detaillierte Untersuchungen
zur traditionellen Nutzung dieser Ökosysteme eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung. Mangroven boten und bieten auch heute noch Millionen Küstenbewohnern eine
elementare Lebensgrundlage.
Z.B. werden aus Bäumen verschiedene Nahrungsmittel, Heilkräuter, Gerbstoffe, Brennholz und Baumaterialien gewonnen.
Zur
Wiederherstellung bzw. Rehabilitierung intakter Mangroven sind Aufforstungsmassnahmen
notwendig und sinnvoll. Hier sollten möglichst mehrere Mangrovenarten
zum Einsatz kommen, um Schädlingsbefall einzuschränken. Hierfür
sind jedoch viele Jahre notwendig, um die alte Funktionalität wieder
herzustellen. Bereits realisierte Projekte mit Jungbeständen führten
jedoch schon nach wenigen Jahren zu einem schnellen Anwachsen der Fisch-
und Muschelpopulationen.
Vgl.
GTZ - Projektbeispiel [BMZ]:
Lagunenfischerei,
Benin
GTZ - Management Aquatischer Ressourcen, Carola Elster (2001):
Mangroven
-
vor allem der Abschnitt "Rehabilitierungs und Management - Massnahmen)
[date of access: 20.10.05]).
Abb. rechts:
Setzlinge von Rhizophora mucronata
(Source: MANGROVES
IN GOA)
Zu
den wesentlichen Zielen einer nachhaltigen Mangroven-Nutzung und -bewirtschaftung gehört die Implementierung von vielfältigen Nutzungskonzepten und -formen, welche einerseits
ökosystemare Abläufe in den Magroven-Wäldern selbst unterstützen, ihre Funktion als Laichplätze etc. erhalten und andererseits moderne Fisch- und andere Aquakulturen
kleinflächig und mosaikartig erlauben. Dies ohne den Einsatz vielfältiger Pestizide und zusätzlicher Dünger.
|
|
|
| |
|
| |
|
 |
Hyperlinks & Literatur zum Thema |
| |
|
 |
Hyperlinks:
[date of access: 20.10.05] |
| |
|
| |
- Infos zu Mangrovenarten
und Verbreitung von Paul Marek (Privat) - Paul
Marek, Wien.
- Mangroven,
eine gute Zusammenstellung von Christian Puff - http://homepage.univie.ac.at/Christian.Puff/AS_Mang.htm
- Alles zum
Thema Mangroven, sehr kurz zusammen gefasst, von der Uni
Stuttgart, Inst. f. Biologie
- Infos zu Mangroven-Gezeitenwäldern
von der Uni
Osnabrück - Botanischer Garten (BOGOS)
- Infos zu Mangroven-Bäumen,
Zusammenstellung (wissenschaftlich tw. nicht ganz korrekt) von Wikipedia
Hinweis
- Infos zum
Ökosystem Mangrovenwald von Wikipedia
Hinweis
- Mangroven
in Thailand (The Present State of Mangrove Ecosystems in Southeast
Asia and the Impact of Pollution), sehr ausführlicher FAO
/ UNEP -Bericht
- Some Ecological
Problems on the Sonneratia and Avicennia Pneumatophores,
Takehisa
Nakamura Tokyo University of Agriculture
- East African
Mangroves: A
field guide to Kenyan mangroves
- Naturräume
Lateinamerikas - Mangrove-Wälder - ein sensibles Ökosystem,
von Univ. Prof. Dr. Axel Borsdorf und Mag. Hannes Hoffert, Institut
für Geographie der Universität Innsbruck
- Mangroven
- Lebenskünstler auf salzigem Grund, Lighthouse
Foundation - Stiftung für die Meere und Ozeane
- Mangroven
- Ihr Stellenwert, Ursachen ihrer Schädigungen, Möglichkeit
ihrer Rehabilitierung - GTZ
Dokument: Management Aquatischer Ressourcen (PDF-Datei, 149
S.)
- How to Grow
Mangroves - National
Institute of Oceanography)Council of Scientific & Industrial Research,
Goa, India
- Projekt
MANGREEN
- Mangrove Ecological Restoration in India
- Organisation
for Marine
Conservation, Awareness and Research (OMCAR)
|
| |
|
 |
Literatur: |
| |
|
| |
Diplom-
oder Examensarbeiten an der TU-Berlin, Fak. VI, FG Landschaftsökologie / Ökologie der Gehölze zur Grauen Mangrove (Avicennia marina):
- Käser, B. (2000) Wirkung unterschiedlicher Salzkonzentrationen auf Wachstum und Gaswechsel der Mangrove (Avicennia marina).-
[Betreuer Forstreuter]
- Ziche, D. (2001) Akklimatisation von Wachstum und Gaswechsel (CO2/H2O) der Mangrove Avicennia marina
an verschiedene Salzkonzentrationen.- [Betreuer Forstreuter]
Weitere:
- Tomlinson, P.B. (1986) The Botany of Mangroves.- Cambridge University Press, Cambridge, 413 pp. (ISBN 0-521-46675-X)
- Popp, M. (1991) Mangroven - Wälder der Gezeitenzonen in Tropen und Subtropen.- Praxis der Naturwiss. 2/40: 16-22.
- Mastaller, M. (1997) Mangroves: The Forgotten Forest Between Land and Sea.- Tropical Press, (p. 93: as food; p: 102: other uses).
- Schmidt, H. (1995) Die Bedeutung der Mangroven für tropische Küstengewässer. Beispiel Brasilien.- Geographische
Rundschau 47: 128-132.
|
|
|