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Links
- Kauliflorie (Australien, Atherton Tableland, Trop. Regenwald 1985) und rechts -
Kaulikarpie - Theobroma
cacao
- Kakaofrucht, Jamaika, |
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Tropischer
Regenwald 1992 - © 2005
Harald Kehl |
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Artendiversität
und -verteilung |
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Generelle
Bedingungen und Biodiversität |
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Von
allen Ökosystemen besitzt der Immergrüne Tropische Regenwald die höchste Artendiversität
und "beheimatet möglicherweise genauso viele Pflanzen- und Tierarten wie alle anderen terrestrischen Biome
zusammen. Innerhalb eines Hektars (= 10.000 m²) findet man nicht selten
300 Baumarten [...]" (Campbell 1998,
S. 1172). "Beispielsweise leben im 108 km² grossen Nationalpark Santa
Rosa von Costa Rica rund 13.000 Insekten- und 400 [Wirbeltier-] Vertebraten-Arten., gegenüber nur etwa 700 Pflanzenarten
(Janzen 1987). Stork (1991) zählte auf zehn Bäumen eines Regenwaldes auf Borneo wenigstens 3.000 Insektenarten
(mit insgesamt 24.000 Individuen)." (Schultz 2000, S. 512/513)
"Es bleibt aber festzustellen, dass es leichter ist, [auf
einer definierten Fläche] zehn verschiedene Arten zu finden, als beispielsweise zehn Individuen einer Art!
Das gilt nicht für die staatenbildenden Insekten wie
Ameisen und Termiten ..." ( aus "faszination-regenwald")
[date of access: 30.09.05]
Ameisen und Termiten (die übrigens nicht verwandt sind) mit ca. 9.500 Arten kommen im Regenwald am häufigsten
vor. Ihre Biomasse soll etwa das Vierfache der vorkommenden Vertebraten ausmachen.
Die hier abgebildete Ameise (gelbe Spinnerameise / yellow crazy
ant) kommt eher in den Sommerfeuchten Tropen vor, wurde jedoch 1978 im Regenwald des Atherton Tableland (Australien)
gefunden und gehört zu den hoch invasiven Arten. Herkunft: Afrika oder Asien. Vgl. Sie "Global
Invasive Species Database - 100 of the Worst" [date
of access: 06.10.2005]
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Die meisten Pflanzen- und Tierarten konnten in den Strata
3 und 4 nachgewiesen werden. Bodenbewohnende Tiere sind eher selten, was direkt mit dem geringen pflanzlichen
Artenreichtum korreliert. Besonders Säugetieren begegnet man daher auch höchst selten.
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Wesentliche Ursache für den hohen floristischen und faunistischen
Artenreichtum sind die ganzjährig optimalen Wuchsbedingungen und die Vielfalt ökologischer Nischen, vertikal
und horizontal.
Abb.
rechts:
Grüner Baumfrosch unten (Litoria
xanthomera) Australien, Atherton Tableland, Tropischer Regenwald), 1978,
Golden Mantella / Goldfröschcheen (Mantella aurantiaca), links Mitte Mantella cf. aurantiaca cf. milotympanum und
rechts Mitte Mantella baroni (hoch giftig! - Alkaloide akkumuliert durch Ameisen), alle O-Madagaskar, Tropischer Regenwald
1997 / 2001. Ebenso
wie die hier genannten Arten der Gattung Mantella Madagaskars mit ihren kräftigen Warnfarben, akkumuliert auch
der i.d.R. orange-schwarze mittelamerikanische Pfeilgiftfrosch (Dendrobates pumilio) - siehe
unten in einer epiphytischen Bromelie! - das Gift der von ihm verspeisten Ameisen als Hautsekret. Beide Gattungen
sind nicht miteinander verwandt. Es handelt sich hier also um ein gutes Beispiel für konvergente Evolution.
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"Von den 250.000 weltweit bekannten Gefässpflanzenarten
wachsen etwa 170.000 (fast 70 Prozent) in den Tropen und Subtropen, die meisten davon in den tropischen Regenwäldern.
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Die höchste Pflanzenvielfalt, nämlich über 40.000
Arten, konzentriert sich auf nur zwei Prozent der kontinentalen Erdoberfläche. Dieser Hotspot umfasst
die Länder Kolumbien, Ecuador und Peru. Besonders deutlich wird die auf die äquatorialen Gebiete konzentrierte
Artenvielfalt, wenn man sich die Untersuchungsergebnisse aus fest abgesteckten Arealen vor Augen führt.
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Auf den artenreichsten Regenwaldflächen gehört jeder
zweite Baum einer anderen Art an. So konnte der Botaniker Alwyn Gentry auf einem 300 Hektar grossen Regenwaldstück
nahe der peruanischen Stadt Iquitos 300 Baumarten nachweisen (in ganz Deutschland sind es gerade mal 30).
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Besonders
augenfällig ist die Artenvielfalt der Insekten. Bereits in einem Areal von der Grösse eines Fussballfeldes
können über 40.000 Arten vorkommen. Der peruanische Zoologe Gerardo Lamas entdeckte in dem 55 Quadratkilometer
grossen Tambopata-Reservat im Einzugsgebiet des Río Madre de Dios über 1.200 Schmetterlingsarten.
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Die Insektengruppe aber, deren Artenvielfalt die aller anderen
weit in den Schatten stellt, ist die Ordnung der Käfer (mit 40 % aller Insektenarten). Weltweit sind bisher
etwa 300.000 Arten beschrieben worden. Auch hier verdeutlicht ein Vergleich die Konzentration des Artenreichtums in
den Tropen. In den Vereinigten Staaten und Kanada kennt man bis heute etwa 24.000 Käferarten. In Panama rechnen
Wissenschaftler mit etwa 20.000 Arten auf einem Hektar!"
Source: http://www.panguana.de/Panguana/Okologie/Diversitat/Biodiversitat/biodiversitat.html
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"Als der Biologe Terry Erwin 1982 erstmals grosse Mengen
von Insekten in den Baumkronen Mittelamerikas sammelte - er spritzte das natürliche Insektizid Pyrethrum
in grossen Mengen in die Bäume und bestimmte, was ihm entgegenfiel -, musste er die bisherige Schätzung von
drei Millionen Tier- und Pflanzenarten auf das Zehnfache erhöhen." (Imke Ortmann, SdW,
Okt. 2002, S. 110, in der Buchrezension Hallé,
Cleyet-Marrel & Ebersolt (2001) Mit dem Luftschiff
über den Wipfeln des Regenwaldes. - Ein Expeditionsbericht.
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Neuere
Untersuchungen deuten darauf hin, dass die immense Artenvielfalt bzw. Artendiversität in Tropischen Regenwäldern
sehr weit zurück reicht. Nahm man früher an, Tropische Regenwälder seien etwa 2 (bis 20) Millionen Jahre
alt, so kann heute wohl davon ausgegangen werden, dass die
artenreiche Pflanzenwelt dieses Vegetationstyps über 50 (52) Millionen alt ist (d.h. bereits vor dem andauernden
Eiszeitalter
existiert hat!).
 Für
den in Tropischen Regenwäldern besonders erfolgreichen Artbildungsprozess wurden bisher globalklimatisch
(durch pleistozäne Kaltzeiten) bedingte Sippen-Separationen (Isolationen) angenommen. Die darauf basierende "Rückzugstheorie"
( Refuge Theory) wird durch die o.g. aktuellen
Untersuchungen jedoch als alleinige Erklärung relativiert. Vgl. Knapp & Mallet, Refuting
Refugia? - Science, Vol 300, Issue 5616, 71-72 , 4 April 2003.
Abb.
rechts: Die inselhafte Aufsplitterung (kontinentaler) tropischer Regenwälder
während des Maximums der letzten Vereisung (LGM), ca.
18.000 radiocarbon years , yr BP (Prance
1982, aus Schultz 2000: 496) bzw. "new" Late Glacial Maximum (30-20.000
BP) der Weichsel / Wisconsin - Eiszeit in Südamerika und Afrika .
Vgl. Sie auch
"Die Vegetationsgeschichte Afrikas".
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Baumartenzahlen
pro Flächeneinheit: |
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Wie oben bereits kurz erwähnt, sind die Baumartenzahlen pro
Flächeneinheit (Artendiversität) in Tropischen Regenwäldern extrem hoch.
Dazu Schultz (2000, S. 497/498), dessen
Angaben bzgl. Baumarten-Diversität die Werte von Campbell (1989, vgl. oben!) nicht
erreichen: "Allein die Baumartenzahlen können auf über 100 pro Hektar steigen (von den häufigsten
Baumarten kommen oft nur zwei oder drei Exemplare vor). Zum
Vergleich: Laut Erhebungen von Lamprecht (1972) in Venezuela betrugen sie einem regengrünen Feuchtwald 60,
in einem regengrünen Trockenwald 36 und in einem Dornbuschwald 11 (jeweils für Bäume mit Brusthöhendurchmesser
von ≥20cm); die Zahlen für temperate Wälder liegen meist zwischen 10 und 20, für
die Taiga noch niedriger."
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Abb.
unten: Baumartenzahl/Fläche-Kurven für mehrere Regenwälder. Für
afrikanische Wälder 8 Erhebungen, sonst 1 bis 3 Erhebungen. Danach sind die Baumartenzahlen je Hektar der Bäume
mit DBH > 10cm auf der Malayischen Halbinsel extrem hoch. (u.a. nach Longman u. Jenik 1974, Stein 1989, Whitmore
1990, aus Schultz 2000, S. 497).
Als
Faustregel für den tropischen Regenwald
gilt, dass jede Baumart etwa einmal pro Hektar vertreten ist (einige Arten aber auch deutlich häufiger). Daraus
ergibt sich 100m als mittlerer Abstand zwischen den Angehörigen einer Art. Dieser grosse Abstand schützt vor
exzessiver Ausbreitung von Schädlingen und Krankheitserregern [...]. Im Unterschied zur Artendiversität der
Fauna, die durch die Vielfalt der Habitate begründet wird, kann die der Pflanzen nicht auf eine entsprechende Vielfalt
der für sie abiotischen Standortbedingungen zurück geführt werden. Die vier
Grundressourcen, i.e. Licht, Luft, Wasser und Mineralstoffe, variieren zwar; doch ist die Variationsbreite sicherlich
viel geringer, als dies zu fordern wäre, wollte man die Artendifferenzierung insgesamt als Anpassung (Spezialisierung)
an sie erklären.
Noch am grössten sind die Unterschiede
beim Licht (nach Intensität und Spektralbereichen) in Bezug auf die einzelnen Waldstockwerke. Der Einflussfaktor,
obwohl für die Waldökosysteme gewöhnlich nicht limitierend, zeigt sich daran, dass die Diversität
von Epiphyten
mit steigenden Jahresniederschlägen sehr schnell, die der grossen Bäume schnell und die der Lianen
und krautigen Pflanzen mässig schnell zunimmt. 'For any given neotropical plant community, diversity,
at least of 1000 m² samples, can be accurately
predicted from rainfall data'. (Harmelin-Vivien u. Bourliére 1989, S. 179).
Im Hinblick auf die Nährstoffversorgung
aus dem Boden scheinen die Zusammenhänge eher komplex. Möglicherweise wird die Diversität durch Nährstoffarmut,
wie sie für viele Regenwaldgebiete charakteristisch ist, nicht oder kaum eingeschränkt, solange diese nicht
extrem ist.
Neuere Forschungen zeigen nun, dass es im Wesentlichen biotische
Faktoren sein dürften, die die Artendiversität der Pflanzen begründen: Die zu fordernde Vielfalt
der Lebensbedingungen/ -räume wird durch die Vegetation über ihre Gap-Phase-Dynamik
selbst geschaffen."
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Krautschicht
auf Lichtungen: |
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Die allgemein und besonders im Waldesinneren
nur schwach ausgeprägte Krautschicht in intakten Immerfeuchten Regenwäldern, ist im Bereich von
Lichtungen dagegen sehr üppig. Oft handelt es sich um
sehr hohe Stauden, die über 6 (8) m hoch werden. Sie sind hier besonders stark vertreten!
Im Abschnitt "Der Tropische Regenwald im Profil" (vorige
Seite!) werden einige Arten der Krautschicht genannt, die auch bei uns als Gewürze
oder Früchte, oder auch als Zierpflanzen etc. bekannt sind, jedoch teilweise aus unterschiedlichen Erdteilen
kommen.
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Verschiedene
Lebensformen |
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Epiphyten
(grch. epi = auf,
über; phyton = Pflanze) |
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Folgende 'Pflanzen'gruppen stellen wichtige Epiphyten oder Aufsitzerpflanzen:
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Farne,
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Bromeliaceen,
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Orchideen (die Mehrzahl aller Orchideen lebt epiphytisch),
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Moose (oft Blattepiphyten, sogen. Epiphyllen),
-
Flechten etc. (oft Blattepiphyten, sogen. Epiphyllen
= auf bzw. an Blättern haftende Organismen, z.B. Flechten, Algen, Lebermoose sowie stickstoffbindende Bakterien
und Blaualgen),
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Araceen (Aronstabgewächse), z.B. verschiedene Philodendron-Arten,
-
Algen
(oft Blattepiphyten, sogen. Epiphyllen),
-
Schachtelhalme und Bärlappe
"Epiphyten
leben auf extrem nährstoffarmen Substraten, und manche beziehen ihre Mineralstoffe ausschliesslich aus
Regen und Aerosolen sowie aus den sich zersetzenden äusseren Rindenschichten ihrer Trägerbäume."
(aus Schultz 2000, 502, vgl. auch Abb. unten!). Weltweit können bisher über
30.000 epiphytisch lebende Pflanzen nachgewiesen werden, wobei etwa die Hälfte in der Neotropis beheimatet
ist. Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Immerfeuchten Regenwälder sowie montanen Nebelwälder.
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Beispielhaft
werden Farne, Orchideen und Bromelien vorgestellt: |
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 Platycerium
spec, Platycerium bifurcatum und Pl. superbum, Hirschgeweih-Farne
(Elkhorn und Staghorn Ferns), Tropische Regenwälder Australiens (Atherton Tableland und Neu Guineas
Rainforest
Australia [date
of access: 30.09.05]
Abb. rechts:
Herkunft von Wurzelsubstrat und Nährstoffen für Epiphyten (Johansen 1974) am
Beispiel von Platycerium spec. (aus Schultz 2000, S.504, leicht verändert)
Orchideen
als Epiphyten, Die hier vorgestellten Orchideen sind unbestimmt, sie besitzen Haft- und Luftwurzeln
und i.d.R. verdickte Speicherorgane, kommen zahllos in allen Immerfeuchten Tropischen Regenwäldern vor.
Faszination
Regenwald - Orchideen als Epiphyten
[date of access: 30.09.05]
Bromelien
als Epiphyten - Bromelien (Ananas-Gewächse) kommen fast ausschliesslich in der Neotropis
(Regen- und Nebelwald) vor. Die hier vorgestellten Bromelien sind unbestimmt. Br. besitzen Haft- und Luftwurzeln. Die
Blätter der Br. formen einen Trichter (Mikro-Teiche), in dem sich Regenwasser, Mineralstoffe und Humusreste
ansammeln. Grosse Bromelien sollen auf diesem Wege bis zu zehn Liter Wasser speichern können.
"In die [Trichter
mit den] Mikro-Teiche[n] wachsen dann die eigenen feinen Wurzeln (Trichome) ein. Doch nicht nur die Wurzeln
der Bromelien finden sich im Trichter wieder. Jeder der Trichter bildet in Höhen von bis zu 60 Metern einen Mikrokosmos.
Pflanzen zersetzende Bakterien, Einzeller und Würmer bilden das erste Glied der Nahrungskette
im Trichter. Diese werden von Mückenlarven und anderen Kleinstlebewesen gefressen, die ihrerseits wiederum
von Wasserinsekten, Kaulquappen und Fröschen erbeutet werden. Bis
zu 250 verschiedene Tierarten halten sich in einer Bromelie auf.
Schliesslich besuchen Vögel, Reptilien und kleine Säuger
die Mikro-Teiche. Mit ihren Exkrementen düngen sie die Bromelien - der Nährstoffkreislauf
schliesst sich wieder. Die Mikro-Teiche der Bromelien
sind ein klassisches Beispiel für die komplexen ökologischen Interaktionen in tropischen Regenwäldern.
Die
Weibchen des mittelamerikanischen Pfeilgiftfroschs Dendrobates pumilio transportieren ihre Larven auf dem Rücken
einzeln in Bromelientrichter [oder Heliconien] im Kronendach. Alle zwei bis drei Tage besucht das Weibchen die Kaulquappen
und legt unbefruchtete Eier in die Bromelientrichter. Die Eier dienen den Larven als Nahrung während der ersten
Entwicklungsstadien, weil es in den Bromelientrichtern zu Nahrungsmangel kommen kann." (Hervorhebungen
durch den Verfasser der Website) Zitat aus: www.faszination-regenwald.de
© 2000-2005: Tom Deutschle und Dr. Bernhard Lohr
[date of access: 04.10.05]
Abb. rechts:
Dendrobates pumilio (Grösse 18 - 24 mm) in einer epiphytischen Bromelie. Diese Froschart
taucht in sehr verschiedenen Farbgebungen auf, von dunkelbraun über grün bis gelb und rot (auch blaurot),
auch hellblau, mit sehr unterschiedlichen Haut-Zeichnungen. Obwohl sehr klein, können die Rufe des Frosches im
Regenwald über grosse Distanzen gehört werden. Abb. aus: Vivarium Concepts
(angepasst) - URL http://www.vivariumconcepts.com [date
of access: 05.10.05]
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Lianen
(Reben und Kletterpflanzen) |
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Es wird davon ausgegangen, dass über 2.500 Arten aus etwa
90 Pflanzenfamilien zu der Lebens- und Wuchsform der Lianen (allgemein Kletterpflanzen, speziell Spreizklimmer,
Wurzelklimmer, Windenklimmer, Rankenklimmer etc.) gehören.
90% aller Lianenarten sind nach
Schenk (1893, aus Walter & Breckle 1984, S. 41) auf die Tropen beschränkt.
Im
Gegensatz zu den bereits beschriebenen Hemi-Epiphyten
(die erst nach Etablierung in den oberen Waldstockwerken mit ihren Wurzeln den Boden zu erreichen suchen), wurzeln
Lianen bereits von Anfang an im Boden und streben danach mit ihren - häufig dünnen und biegsamen
- Stengeln rasch in die Höhe, um den ungünstigen Lichtverhältnissen in den unteren Stockwerken des Regenwaldes
zu entgehen. Dabei
bilden sie wenig mechanisches Gewebe aus, nutzen andere Holzgewächse als Stützen und erreichen so die Kronen
der Bäume. Die Strategie des Verzichts auf selbsttragende Stämme bei Einsparung zu produzierender Biomasse
in einem dichten Wald ist höchst energieeffizient.
"Die Sprossspitzen der Lianen halten sich dauernd im Kronenraum
und wachsen immer weiter [...] Sie können sich schliesslich an [und in] den Kronen anderer Bäume festhalten,
während der biegsame Lianenstamm frei vom Kronenraum wie ein Seil in den Stammraum herunterhängt oder teilweise
abgleitet und am Boden liegt [...]. Auf diese Weise kann ein Lianenstamm eine überraschend grosse Länge erreichen.
Bei der kletternden Palme Calamus
wurde [...] eine Länge von 240 m gemessen!" (Walter & Breckle 1984, S. 40).
Abb. links: Beispiele für
Lianen und Epiphyten aus dem Tropischen Regenwald Australiens (Atherton Tableland).
Die
Strategien der Kletterpflanzen zur Erreichung des Kronenraums sind sehr unterschiedlich. (Die kurzen
Definitionen wurden der Website von Gregoire
Hummel 'Tropische Lebensformen und deren Anpassungen: Lianen, Epiphyten, Epiphylle", Biologie der Uni
Ulm, im Text gekennzeichnet mit GH und Walter & Breckle 1984, S. 40-41, im Text gekennzeichnet
mit W&B, entnommen. ): [date
of access: 14.10.05]
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Spreizklimmer: "Dabei handelt es meist um Sträucher
mit spreizenden Zweigen. Zu dieser Gruppe gehört auch die o.g. kletternde Palme
Calamus
mit ihren dünnen, stacheligen und zähen Stämmen, die als "Rotang" bezeichnet werden
[Verwendung: äussere harte Teile als Wickelrohr, innere weiche Teile als Peddingrohr]." (W&B)
"Diese Lianen breiten ihre Zweige,
Dornen, Stacheln, Kletterhaare seitlich derart aus, dass sie sich mit den Ästen der Trägerpflanzen verstreben
oder Widerhaken (Stachel) ausbilden und damit [normalerweise] das Zurückrutschen verhindern. Beispiel
aus der Verwandtschaft des europäischen Adlerfarns ( Pteridium
aquilinum) gibt dessen tropische Abart. Dieser Farn wird 4 Meter hoch und verankert sich im Gebüsch durch steif
spreizende Wedelteile. Brombeeren [Rubus - Lianen können in den Tropen NO-Australiens armdick werden W&B]
sind ein Beispiel für Stacheln, die als Widerhaken eingesetzt werden." (GH)
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Wurzelklimmer: "Diese bilden Klammerwurzeln aus, die
[...] wie Gurte die Stämme der Trägerpflanzen umschlingen. Zu diesen gehört auch die Orchidee
Vanilla
[siehe unten!] viele Araceen und die Pandanacee Freycinetia. Wurzelklimmer sind auch Lianen, die sich durch Adventivwurzeln
an der Rinde der Trägerpflanzen festhalten, wie Efeu in Europa und einigen Vitaceen in den Tropen."
(GH)
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Windenklimmer: "Diese Lianen beginnen ihr Leben als
krautige Pflanzen mit langen Internodien. Schon nach der Bildung des 2. Internodiums kommt es zu einer kreisenden Nutationsbewegung.
Sobald dabei eine Stütze berührt wird (Thigmonastie), beginnt das Sichherumwinden, dem eine immer festere
Umklammerung und schliesslich die Verholzung der Schlinge folgt." (GH) "Sie
entsprechen den bei uns angepflanzten Glyzinien (Wisteria sinensis) und Aristolochia sipho." (W&B)
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Rankenklimmer: "Höchste Stufe der Anpassung erreichen
die echten Rankenklimmer. Diese haben ihre Sprosse, Blätter bzw. Wurzeln zu Kletterorganen (Ranken) umgewandelt.
Die Ranken suchen durch Nutation eine Stütze. Werden die Ranken gereizt (Thigmonastie), beginnen diese mit einer
Krümmungsbewegung und rollen sich spiralig ein, wobei die Drehrichtung ein oder zweimal geändert werden kann;
eine Torsion der Halterung wird dadurch vermieden ausserdem eine gefederte Aufhängung gewährleistet."
(GH)
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Tropen:
Lianen des Regenwaldes - Lose Zusammenstellung von holzigen
Lianen des Immergrünen Tropischen Regenwaldes.
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Vanilla
planifolia, Vanille (Vanilla), Orchidee und
Kletterpflanze der Tropischen Regenwälder, kann bis 30 m lang werden, wird in Kultur an Gerüsten gezogen (bis
3 m hoch), Heimat der Vanille ist das südliche Mexiko, Guatemala und andere Länder Mittelamerikas, heute starker
Anbau in Madagaskar,
Infos zur
Vanille aus dem Royal Botanic Garden - Kew [date
of access: 30.09.05]
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Piper
nigrum - Schwarzer Pfeffer (Black Pepper),
Kletterpflanze der Immerfeuchten Tropen Südindiens. Klettert ähnlich wie Efeu mit Haftwurzeln an Stämmen
bis 15 m Höhe. Heute allgemein weit verbreitet in den Tropen. Die Pfefferpflanze liefert vom 7. Jahre an etwa 15
Jahre volle Ernten, ca. 2-6 t/ha (Franke 1976, Nutzpflanzenkunde, S.368).
Botanik
Online, Biologie - Uni - Hamburg (Pfefferplantage auf Borneo) [date
of access: 30.09.05]
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Piper
betle - Betelpfeffer (Betel Pepper),
Kletterpflanze der Immerfeuchten Tropen Südindiens. Klettert mit sprossbürtigen Wurzeln an Stämmen bis
15 m Höhe. "Für den Betelbissen entscheidend sind die Blätter, in die ein Stück Betelsamen
(fälschlicherweise oft "Areca-Nuss" genannt) von Areca
catechu (der Betelnusspalme) zusammen mit Kalk und Gewürzen eingewickelt wird. Die Blätter enthalten
0,6 - 1,2% ätherisches Öl mit leicht scharfen Komponenten und prickelndem Geschmack; sie enthalten aber keine
Alkaloide. Heute allgemein weit verbreitet in den Tropen und kultiviert. Wird von über 200 Millionen Menschen genossen.
(Franke 1976, Nutzpflanzenkunde, S.327).
Botanik
Online, Biologie - Uni - Hamburg (Pfefferplantage auf Borneo) [date
of access: 30.09.05]
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Weitere Lianen-Arten: [date
of access: 19.10.05]
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Entada monostachya (Costa Rica und Panama)
S. Schnitzer, University of Wisconsin
- Milwaukee
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Bauhinia guianensis (Costa Rica)
Alan
Watson, Natural History Photography
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Condylocarpon guianense
Fakultät für
Biologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
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Calamus longipinna, C. ciliaris (Rotang,
Rattan, Ratan oder Peddigrohr - das Flechtmaterial -, Paläotropis, von Kamerun bis Neu Guinea), vermutlich
die artenreichste Palmengattung!
Dipartimento di Botanica - Università
di Catania
Beat Ernst, Basel,
Schweiz - Biologe und Fotograf (vgl. unter Calamus
ciliaris und C. longipinna: Detail-Aufnahmen, Sprosse mit dornigen Haken)
Wikipedia
Hinweis
(Detail-Aufnahmen)
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Montane
Tropische Vegetation (Bergregenwälder) |
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Der
Regenwald ist in seiner typischen Form i.d.R. bis zu einer Höhe von 1.000 m ü.NN entwickelt (vgl. Tabelle
"Typen
des Tropischen Regenwaldes"). Die Änderungen, die sich darüber hinaus mit der Höhe ergeben,
sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Wegen der relativ höheren Luftfeuchte bei niedrigeren Temperaturen und
weil sie oft in die Wolkenzone ragen, ist die Wasserversorgung der Montanwälder sehr günstig, was sich in
der hohen Zahl von Epiphyten niederschlägt.
Floristisch
auffällig ist das vermehrte Auftreten von Baumfarnen und das Zurückbleiben von Palmen in dieser kühleren
Höhenlage. Diese Wälder werden als Nebelwälder bezeichnet, wenn sie sich in der Hauptwolkenzone befinden.
Oberhalb dieser Zone treten stärkere Trockenheiten auf.
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Strukturelle
und physiognomische Änderungen tropischer Wälder mit der Höhe: |
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Tabelle unten:
(nach Richards 1998, aus Manuskript Faensen-Thiebes 2002, stark verändert). Höhenstufen in m ü.NN (ca.):
Lowland: 0 - 1.200, Lower montane: 1.200 - 1.500, Upper montane: 1.500 - 3.000 und Subalpine: 3.000 - 3.500. |
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Formation
type |
| Lowland
tropical |
Lower
montane |
Upper
montane |
Subalpine |
| Trees: |
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| Height (m) a |
25-45 (67) |
15-33 (37) |
15-18 (26) |
1,5-9 (15) |
| Buttresses |
Frequent, often large |
Infrequent, if present
usually small |
Usually none |
None |
| Leaves: |
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| Size b |
Mesophyll |
Mesophyll and notophyll |
Microphyll and notophyll |
Nanophyll and microphyll |
| Drip-Tips: |
Common in lower storeys |
Frequent in lower
storeys |
Usually none |
None |
| Compound: |
Common |
Occasional |
Rare or none |
Usually none |
| Climbers: |
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| Large woody |
Numerous |
Few or none |
Usually none |
None |
| Small or herbaceous |
Frequent |
Sometimes abundant |
Frequent; often epiphytic |
Few |
| Epiphytes: |
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| Vascular |
Few, except on large
emergent trees |
Often abundant |
Abundant |
Abundant |
| Bryophytes: |
Rather scarce except
near streams, etc. |
Abundant but seldom
forming thick masses |
Very abundant; often
forming thick blankets on trees |
Very abundant |
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a)
The heights are those of the 'canopy' (highest more or less continuous layer of tree crowns). Heights of emergents are
given in parentheses. b) The 'predominant' size on Raunkiaer's classification as modified by Webb; Source:
based on Grubb & Tanner (1976). |
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Charakterpflanzen
der Páramogürtel: |
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Oberhalb
der subalpinen Stufe treten - wie in den Gebirgen der gemässigten Breiten - Gebüschformationen auf. Diese
ertragen das Klima besser, das durch rasche Wechsel von nächtlicher Kälte zu täglicher Hitze und
durch geringere Niederschläge geprägt ist. In dieser Zone, für die Vareschi (1980) den Namen Paramo
vorschlägt, treten sehr spezifische Pflanzentypen auf (vgl. folgende Abbildung!). |
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Charakterpflanzen
der Páramogürtel:
1. Espeletia moritziana, Rosettenstaude (Asteraceae,
Venezuelanische Anden, 3.800 m), 2. Espeletia spec., Längsschnitt, Holzteil schwarz, 3.
Espeletia semiglobulata, Schopfbaum (Asteraceae, Venezuela, Anden, 4.350 m), vgl.
auch: Páramo in Colombia, Espeletia grandiflora
Smithsonian Institution
[date
of access: 18.10.05] 4. Senecio kenidendron (Asteraceae, Afrika, Kenia, 4.300 m), 5.
Lomaria arborescens (Pterophyta, Blechnaceae, Venezuela, Auyantepui, 2.400 m), 6. Senecio gardneri
(Asteraceae, Afrika, Mt. Elgon, 3.900 m), 7. Puya raimondii (Bromeliaceae, Bolivien, 4.200 m),
8. Lobelia rhynchopetalum (Lobeliaceae, Afrika, Semien-Gebirge, 3.600 m), 9. Lobelia telekii
(Lobeliaceae, Afrika, Kenia, 4.200 m), 10. Lupinus alopecuroides (Leguminosae, Fabaceae, Ecuador,
Chimborazo, 4.800 m), 11. Echium bourgaeanum (Boraginaceae, Pik von Teneriffa, 2.200 m), 12.
Plantago perrymondii (Plataginaceae, Venezuela, Sierra Nevada, 3.600 m), 13. Ottoa oenanthoides
(Umbelliferae, Venezuela, Anden, 4.200 m), 14. Jamesonia canescens (Pteridaceae, Venezuela, Anden,
4.150 m), 15. Alchemilla (Lachemilla) equisetiformis (Rosaceae, Anden, 4.100 m), 16. Draba
chionophylla (Cruciferae, venezolanische Anden, Sierra Nevada, 4.800 m).
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Abb. oben:
Typische Pflanzen der Páramogürtel, der Vegetationsstufe in den Tropen oberhalb
der Waldgrenze (nach Vareschi 1980, aus
Manuskript Faensen-Thiebes 2002, verändert und erweitert) |
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Hyperlinks
zum Thema: [date
of access: 14.10.05] |
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Epiphyten im Regenwald des Yasuni Parks am Amazonas (Ecuador),
Orchidaceae, Bromeliaceae, Gesneriaceae, Araceae, Cyclanthaceae und Farne und viele andere, eindrucksvolle Fotos von
Nils
Köster, Botanik - Uni Bonn
-
Diversity of Vascular Epiphytes, S-America, von Venezuela
bis Ecuador,
Botanik
- Uni Bonn
-
Epiphytes - adaptations to an aerial habitat,
Royal
Botanic Garden Kew
-
Epiphytes in Tropical Rainforests,
mongabay.com
- Tropical Rainforests
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Lianen und Kletterpflanzen (Lianas, vines and creepers),
mongabay.com
- Tropical Rainforests
-
Tropische Lebensformen und deren Anpassungen: Lianen, Epiphyten,
Epiphylle, von
Gregoire
Hummel, Uni Ulm.
-
Lianen in den Immerfeuchten Tropen Mittelamerikas, von
S. Schnitzer, University of Wisconsin - Milwaukee
-
Páramo in Guandera (Ecuador),
Global
Volunteer Network
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Páramo in Colombia, Espeletia grandiflora
Smithsonian Institution
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Parque Natural Páramo de las Hermosas, Colombia,
Guadalajara de Buga
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