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| Vegetationsökologie
Tropischer & Subtropischer Klimate / LV-TWK (B.8) |
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| ZM15 | ||
| TU-Berlin > Fakultät VI > Institut für Ökologie > Fachgebiet Ökosystemkunde - Pflanzenökologie | ||
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| Verbreitung und regionale Differenzierung | ![]() |
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| Globalklimatische Ursachen | |||
| Hygrothermische Wachstumsbedingungen | |||
| Karte mit globaler Verteilung der Winterfeuchten Subtropen | |||
| Hinweis zu den Immerfeuchten Subtropen. | |||
| Abb. rechts: Ausdehnung der Einheiten in Eurasien nach Walter (1968, S. 48), stark verändert, nicht massstabsgerecht. |
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| Verbreitung & regionale Differenzierung | ||||||||||||||||
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| (aus Schultz 2000, S. 26/27) | ||||||||||||||||
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Nach Schultz 2000, Ökozonale Gliederung der Erde, gehört diese Zone zu den Winterfeuchten Subtropen -
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Nach Walter & Breckle (1983-1994), Ökologie der Erde, Band 3, gehört diese Klimazone zum Zono-Biom (ZB) IV der Winterfeuchten (Übergangs-) Zone mit Sommerdürre (mediterranes, arid-humides Klima),
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Die Winterfeuchten Subtropen erstrecken sich hauptsächlich zwischen dem 30. und 40. Breitengrad an den Westflanken der Kontinente beider Hemisphären. Ausgeprägte Winterregengebiete liegen zwischen der subtropischen Trockenzone (äquatorwärts) und dem typisch gemässigten Klima der Trockenen Mittelbreiten (polwärts). Ihr Anteil an der Gesamtfläche der terrestrischen Ökosysteme beträgt zwischen 1,7 und 1,8% (ca. 2,5Mio. km²). Es ist damit die kleinste aller Ökozonen. Flächenmässig bilden die winterfeuchten Gebiete mit Sommerdürre (nach Walter ZB IV) rund um das Mittelmeer etwa die Hälfte der Gesamtfläche dieser Ökozone. Sie umfasst Teile S-Europas, Vorderasiens und N-Afrikas und erstreckt sich von den Kanarischen Inseln, S-Portugal bis nach Syrien und W-Iran über eine WO-Distanz von nahezu 4.000 km (siehe Abbildung oben!). Das typisch mediterrane Klima (arido-humid mit sehr langer sommerlicher Trockenzeit) wird in der Regel nur im unmittelbaren Küstenbereich (z.B. auch an der gesamten Mittelmeer-Umrandung) als schmaler Streifen (sogenannte eu-mediterrane Zone) angetroffen. Mit der Höhe stellen sich (in der Regel) bald sub-mediterrane Bedingungen ein. |
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| Die hygrothermische Wachstumsbedingungen in den Winterfeuchten Subtropen (nach Schultz (2000, S. 45, Tab. 2.3) dienen der ökologisch begründeten Abgrenzung dieser Vegetationszone, wobei jedoch in der Literatur auch unterschiedliche Schwellenwerte (Höhe des Winterregens, Höhe des Jahresniederschlags, Dauer der Trockenheit, Dauer der Vegetationsperiode, Begrenzung durch Temperaturminima und -maxima) genannt werden, was zu abweichenden Einschätzungen führen kann. | ||||||||||||||||
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Da in dieser VL der Fokus ganz wesentlich auf dem Mittelmeerraum liegt, sollen hier die angrenzenden Zonobiome kurz erwähnt werden.
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An
den Ostseiten
der Kontinente erstrecken sich in entsprechender Breite
- jedoch jeweils äquatorseitiger - die Zwischen den beiden
subtropischen Ökozonen IV und V liegen kontinental in der Regel Trockengebiete.
Eine Ausnahme bilden S-Afrika und |
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Affinitäten zwischen den kontinentalen Teilgebieten der Ökozone "Winterfeuchte Subtropen" sind sehr unterschiedlich ausgeprägt und lassen sich mit der spättertiären und pleistozänen Florenentwicklung erklären. "Die grössten
Übereinstimmungen bestehen zwischen Kalifornien und Mittelchile sowie
zwischen S-Afrika und
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| Eine
sehr gute Zusammenfassung der von Walter &
Breckle (1991) - und anderen - vorgenommenen Beschreibung des
Zono-Bioms IV auf den verschiedenen Kontinenten finden Sie auf den Internet-Seiten
von |
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| Globalklimatische Ursachen | ||||||||||||||||
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Die
aktuellen Mediterrangebiete der Subtropen, vor allem der nördlichen
Hemisphäre, sind in ihrer Ausdehnung im wesentlichen erst postglazial
(d.h. nach der letzten Eiszeit) entstanden. Vergleichen Sie dazu noch
einmal die Die globalklimatischen
Ursachen für die Entstehung der Winterregengebiete liegen in
der Entwicklung und Dynamik eines subtropisch / randtropischen Hochdruckgebiets
zwischen der
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| Hygrotherm. Wachstumsbeding. der Winterfeuchten Subtropen | ||||||||||||||||
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| tmon = Monatsmitteltemperatur, p = mittlerer Monatsniederschlag, Zahlenwerte in Klammern stehen für regionale Sonderfälle, die sich zumeist aus kontinentalen oder maritimen oder maritimen Einflüssen oder unterschiedlichen Breitenlagen (Nord-Süd-Differenzierungen) herleiten. (Tabelle und Text aus Schultz 2000, S. 45, Tab. 2.3) | ||||||||||||||||
| Vgl.
Sie auch |
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