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Zono-Biome
nach Walter bzw. Ökozonen nach Schultz |
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Nach Walter
& Breckle
(1983-1994),
Ökologie der Erde
Gesamt-Karte
mit allen Zono-Biomen
70KB
Gesamt-Tabelle
als Überblick
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Nach Schultz
(2000), Ökozonale Gliederung
der Erde,
Gesamt-Karte
mit allen Ökozonen
117KB und
Gesamt-Tabelle
als Überblick
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Die Gliederung
der Ökosphäre ( 32KB)
in 9 Ökozonen (von Schultz entwickelt) bzw.
Geo-Biosphäre in 9 Zonobiome = ZB (Walter &
Breckle) wurde zwar aus unterschiedlicher fachlicher Perspektive vorgenommen,
doch werden (in der Regel) charakteristische Klimaparameter bei allen
Abgrenzungen herangezogen.
- Die bioökologische
Betrachtungsweise (z.B. Walter & Breckle) legt besonderen Wert
auf das Beziehungsgefüge der Lebewesen untereinander. Gleichwohl
werden diese immer in Verbindung zum abiotischen Lebensraum gesehen.
- Die ökozonale
Betrachtungsweise (z.B. Schultz) unterscheidet sich nicht wesentlich
von der bioökologischen (z.B. Walter). Sie leitet sich ab von Forschungszielen
und -ansätzen der Geographie.
- Die geoökologische
Betrachtungsweise (z.B. Leser) legt besonderen Wert auf die sich aus
abiotischen und biotischen Faktoren zusammengesetze Funktionseinheit
der realen Umwelt. Geotope und Geosysteme nehmen hier einen besonders
grossen Raum ein (vgl. das von Leser, 1994,
entwickelte Schema !),
32KB
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Anmerkung
1: |
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- Die Gliederung
der terrestrischen ökologischen Räume ist nach wie vor umstritten.
Das World Conservation Monitoring Centre (WCMC)
bzw. das United Nation Environment Programme (UNEP
Nairobi, Kenia) gelangen zu anderen Gliederungen, als z.B.
Schultz (siehe unten!). Die verlässlichsten Aussagen
liefern vermutlich Klassifikationen von Satellitenbildern in Kombination
mit Klimadaten über einen langen Zeitraum, wenn anthropo-zoogene
Vegetationsveränderungen berücksichtigt werden.
- Besonders der
Begriff Ökozone (Ecozone) wird sehr unterschiedlich verwendet,
vor allem im englischen Sprachraum. Mit anderen Worten, wenn von Ecozones
in unterschiedlicher Literatur (aus unterschiedlichen Wissenschaftsräumen)
die Rede ist, werden in der Regel auch sehr unterschiedliche Inhalte
gemeint.
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Anmerkung
2: |
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- Mit Schultz
(2000, S. 21) ist zu konstatieren: "Die Grenzziehung
zwischen den Ökozonen ist von untergeordneter Bedeutung. Im Vordergrund
muss die Erfassung der (mittleren Verhältnisse der) Kernräume
stehen."
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Anmerkung
3: |
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- Bei einem Vergleich
der Weltkarten von Schultz (2000, S. 33)
und der unten abgebildeten des WCMC
fallen gravierende Darstellungs-Unterschiede bei den Proportionen der
Landmassen auf. Bei beiden Karten handelt es sich um Weiterentwicklungen
der Winkel-Projektionen, die nur sehr eingeschränkt eine flächentreue
Wiedergabe der Erdoberfläche ermöglichen. Konsequenterweise
werden damit auch die Flächenanteile der verschiedenen Vegetationszonen
nur unzureichend wiedergegeben.
Um diesem Missstand abzuhelfen, wurde von Arno Peters eine flächen-,
achs- und lagetreue "Orthogonale Erdkarte" (Peters
Projektion) entwickelt, die heute vor allem in den Büros von internationalen
Organisationen, auch der UNESCO, die "konservativen" Karten
ersetzt hat. Gleichwohl ist auch diese Projektion nicht unumstritten,
denn es ist nun mal nicht möglich, eine Kugeloberfläche ohne
Kompromisse auf ein zweidimensionales Rechteck zu übertragen. Aber
vielleicht ist diese Karte wenigstens "politisch korrekter"
als die bisherigen Darstellungen.
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| Hier
geht's zu Peters-Weltkarte mit ausführlichen Informationen: |
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Die
acht (!) wichtigsten Zonobiome bzw. Vegetationszonen |
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(Quelle
der Karte: Botanik-Online
der Uni-Hamburg, das Copyright für die Abb. liegt bei Michael
Pidwirny).
Die Abb. wurde vom Autor dieser Websites leicht modifiziert.
Links zu den Detailkarten des WCMC - World
Conservation Monitoring Centre (über Botanik-Online) wurden
hinzugefügt!
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Tropischer
Regenwald (Immerfeuchte Tropen, inkl. teilweise Immerfeuchte
Subtropen) |
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Tropische
Savanne (Sommerfeuchte Tropen) |
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Wüsten
(Tropische/Subtropische Trockengebiete, inkl. teilweise Trockene
Mittelbreiten) |
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Zone
Mediterraner Hartlaubgewächse (Winterfeuchte Subtropen), |
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Grasland, Prärie (Trockene Mittelbreiten) |
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Sommergrüne
Laubwälder (etwa Feuchte Mittelbreiten, inkl. teilweise
Immerfeuchte Subtropen) |
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Boreale
Nadelwaldzone (Boreale Zone) |
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arktische
und alpine Tundra (Polare/Subpolare Zone) |
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Anmerkung
3: |
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Eine Ausweisung der
"Immerfeuchten Subtropen" wurde in dieser (stark geglätteten)
Darstellung nicht vorgenommen (daher nur 8 Zonen!). Die Darstellung des
WCMC weicht daher von der (detaillierteren)
Gesamt-Karte
mit allen Ökozonen von Schultz und
Gesamt-Karte
mit allen Zono-Biomen von Walter ab.
Nichtsdestoweniger
ist die Gliederung des WCMC von Bedeutung, da diese von UNEP
(United Nations Environment Programme) verwendet werden. Dies trifft teilweise
auch zu für die von Walter entwickelten Kriterien und Einteilungen
der Geo-Biosphäre.
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Der
folgende Link mit über 1.000
Klimadiagrammen weltweit [date
of access: 17.06.04] gibt Ihnen die Möglichkeit, selbständig
eine grobe Abgrenzung der einzelnen Klimazonen vorzunehmen. |
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