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 |  |
| |  | Vorbemerkungen
zur fast unausweichlichen - anthropogen bedingten - 'Katastrophe'.* |
| | *:Vgl.
Sie dazu auch S. Freud (1930) Das Unbehagen in der Kultur, Teil 1.
und P. Watzlawick (2005) Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Wahn, Täuschung, Verstehen ... sowie Sören
Kierkegaard, dänischer Theologe u. Philosoph, (1813-1855)
"Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer
ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht
haben, stehen meistens allein." |
| | | | |
| | | |
Vorbemerkungen
auch deshalb, weil bei eher fachfremden, gleichwohl kritischen Naturwissenschaftlern,
welche die heftigen Diskussionen der Klimatologen untereinander (bzw. jener, die
sich dafür ausgeben) aufmerksam verfolgen, der Eindruck entstanden ist, dass
politische (und finanzielle) Implikationen von grösserer Bedeutung sind als
verifizierbare wissenschaftliche Ergebnisse. Dass
Skepsis gegenüber offiziellen Verlautbarungen des IPCC
und seine Protagonisten angebracht ist, zeigen peinliche
Falschmeldungen und dubiose Wissenschaft sowie die kürzlich durch Datenpiraterie
an die Öffentlichkeit gelangte Email-Korrespondenz ( "alleged
CRU Emails") zwischen führenden Vertretern der AGW-Hypothese.
Überdeutlich wird das geradezu inzestuöse Peer-Review-Verfahren für
einschlägige Publikationen und die Entwicklung eines Konsenses
innerhalb einer "concerned
community". Der Hinweis von Enders
(2008), wonach
"bei wissenschaftlichen Arbeiten (...)
von einem vorausgegangenen Abgleich der wissenschaftlichen Ergebnisse in einem
Wissensnetzwerk ausgegangen werden [kann]",
hat hier eine besondere Tragweite.
Auch
wenn die Gatekeeper-Allüren
an sich und vermutliche
Versuche der Datenmanipulation im Vordergrund der sogenannten "ClimateGate"
- Diskussion stehen, so sind es doch eher die gewollte
Intransparenz bei der Interpretation verwendeter
Daten sowie die Verhinderung
(cf. unter 21.Nov. 2009) von nicht mehr ergebnisoffener Forschung, welche der
Glaubwürdigkeit einiger Klimawissenschaftler schweren Schaden zufügen.
Zunehmend
werden von führenden
IPCC Wissenschaftlern kritische
Hinterfragungen als unlauterer und unsachlicher Skeptizismus abgewertet (siehe
unten und Kommentar
in der NZZ vom 14.10.07!). Ein
Aufsatz zu den "Wurzeln
des IPCC" von Tony Gilland findet sich im NOVO-Magazin, 91/92 (2007/2008).
Siehe auch: Wenn
Forschern die Demokratie lästig wird und "Global
Warming" - Eine Welt voller Widersprüche. Kritik
an den IPCC-Thesen vom anthropogen bedingten Klimawandel scheint mittlerweile
sogar der 'political
correctness'
zu widersprechen. Und der "Kampf gegen den Klimawandel bzw. die
Klimakatastrophe" zum guten Ton zu gehören. "Dass
der Streit der Klimaforscher eskalieren würde, hatte sich abgezeichnet. 'Der
Umgangston ist rau geworden', sagte [Dr.]
Uwe Mikolajewicz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie zu SPIEGEL
ONLINE. Das liege an der starken Politisierung des Themas: Auf der einen Seite
versuchen sogenannte Klimaskeptiker trotz zahlreicher gegenteiliger Belege häufig
in dogmatischer Weise, Zweifel an der These der globalen Erwärmung zu säen.
Auf der anderen Seite kämpften Klimaforscher 'mit quasi-religiösem
Sendungsbewusstsein für die Rettung der Welt', meint [Prof.
Dr. Ulrich] Cubasch [FU-Berlin, Inst. f. Meteorologie]. Wer
sich differenzierter äussere, gelte schnell als Nestbeschmutzer." Aus:
Rüpeleien
unter Klimaforschern - Streit vor US-Kongress, von Axel Bojanowski in SPIEGEL-Online
vom 28. Juli 2006. | | | | | |
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| |  |
| | | | | |
| | |  |
Hintergründe
und Methoden in der Auseinandersetzung: |
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| | | |
In
den letzten ca. 150 Jahren - seit dem Ende der "Kleinen
Eiszeit" [ Hinweis]
- sind die Temperaturen global ( Anmerkung
dazu!) um 0.6 ± 0.2 K gestiegen (im wesentlichen in der nördlichen
Hemisphäre, d.h. im Nordatlantikraum und benachbarter Festländer). Auf
die markante
Abkühlung zwischen etwa dem 15. und 19. Jahrhundert vor allem wiederum
in der nördlichen Hemisphäre mit häufigen Missernten,
Hungersnöten, Sturmfluten und Überschwemmungen, ökonomischem
Niedergang und sozialen Unruhen, folgte eine mehr oder weniger kontinuierliche
Erwärmung, welche zum Beginn des 21. Jahrhunderts etwa die Temperaturen
der Mittelalterlichen Warmzeit erreicht hat. Generell
sollte klar sein: Es hat NIE ein "stabiles Klima" gegeben. Es
ist und war immer hoch dynamisch, d.h. die klimatischen Bedingungen
unterschiedlicher Klimazonen sind von permanenten und unterschiedlich starken
Veränderungen geprägt. Zu
den Hintergründen der Auseinandersetzung zählt sicherlich u.a.
das Erreichen des - zeitlich stark umstrittenen - globalen Ölfördermaximums,
des sogen. "global
Peak-Oil". Ausserdem ist wohl damit zu rechnen, dass ab etwa 2050 (vgl.
auch Splitting
the Difference Between Oil Pessimists and Optimists, Nov. 2009) sich der globale
Energieverbrauch verdoppelt haben wird und der Verteilungskampf um diese Ressourcen
an Schärfe gewinnen wird. Die Auseinandersetzungen zwischen "Persischem
Golf" und Kaspischem Meer ( Strategische
Ellipse) sind wohl nur ein Anfang. Über die tatsächlichen
globalen
Reserven fossiler Energieträger ist jedoch wenig bekannt; siehe Abb.
oben sowie Analysen von WEO
und EWG.
Von elementarer ordnungspolitischer Bedeutung ist jedoch der Umstand, dass grosse
Teile der globalen Wirtschaft von diesen endlichen fossilen Energieträgern
abhängen und daher nach Alternativen gesucht werden muss.
- Zu
fragen ist jedoch, ob mittlerweile alleine - durchaus nachvollziehbare - wirtschaftspolitische
Intentionen (z.B. Entwicklung und Erschliessung der Märkte für neue
Umwelttechnologien oder sogenannte
"erneuerbare
Energien" vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen) Hintergrund
sind für politisch akzeptierte Katastrophen-Szenarien und die gegenwärtige
- minimale - globale Temperaturzunahme (mit dem Aufhänger CO2
- Anstieg) nur ein probates Argumentations-Vehikel zur "politisch korrekten"
Durchsetzung eben dieser Intentionen ist? Mehr
zum unverantwortlichen Alarmismus.
Hinzu kommt die grosse Verletzlichkeit der Infrastruktur der Industriegesellschaften
durch Wetter und Witterungsverläufe (weniger durch das Klima), was die "Klimaschutz"-Argumentation
besonders relevant erscheinen lässt. - "Knapp
ein Drittel der amerikanischen Wirtschaft ist wetterabhängig - insbesondere
die Landwirtschaft, die Tourismusbranche, die Energie- und Versicherungswirtschaft.
Derzeit werden an den Terminbörsen der USA jährlich Wetter-Derivate
im Vertragswert von 14 Milliarden Dollar umgesetzt"
(GEO
Magazin, Nr. 09/02). Die
Melange aus Ressourcen-Verknappung, Substitutions- bzw. Kompensations-Notwendigkeit,
exponentiellem Wachstum der Weltbevölkerung
und Abhängigkeit von Umweltstabilität, sind die besten Voraussetzungen,
katastrophale Bedingungen für die Zukunft erfolgreich zu suggerieren, wenn
nicht gehandelt wird. Zu fragen bleibt immer noch: cui bono? An
dieser Stelle muss daran erinnert werden, dass noch vor 30-40 Jahren vor dem Hintergrund
endlicher fossiler Energie-Ressourcen und der Zunahme von CO2 (als
einem Treibhausgas
von vergleichsweise geringer Bedeutung) in der Atmosphäre, Wissenschaftlern
(übrigens auch Klimawissenschaftlern!) und Umweltschützern dies als
Argument diente, vehement den Ausbau der Kernenergie
zu fordern. Tatsächlich mehren sich die Hinweise auf eine damalige starke
Einflussnahme der "Energie-Lobby" über die Verteufelung von CO2
die Kernenergie "hochzujubeln". Vgl. Sie z.B. das Interview
mit Prof. Hasselmann im SPIEGEL 1992, oder den umstrittenen The
Great Global Warming Swindle - Film. Auch wenn der CO2 -
Anstieg einerseits als Indikator für die vermehrte Nutzung fossiler Energieträger
stehen mag, so ist andererseits die Bedeutung der Anreicherung von Kohlenstoffdioxid
in der Atmosphäre für die globale Temperaturzunahme seit etwa 1850 mit
extrem vielen Unsicherheiten behaftet. Die
Ursachen für den nachgewiesenen Erwärmungstrend - er wird heute allgemein
als "Global Warming"
bzw. einseitig anthropogenic
global warming (AGW) bezeichnet (vgl. Treibhaus-Effekt)
- sind in der Wissenschaft umstritten. Viele Klimawissenschaftler sehen als Antriebskraft
nicht unbedingt (oder ausschliesslich) die mit dem Industriezeitalter steigenden
Kohlendioxidkonzentrationen
in der Atmosphäre, denn Korrelation
heisst nicht gleich Kausalität !
[373 KB, 8 S.],
weshalb darüber ein heftiger Streit entbrannt ist. Nach
Aussagen des
IPCC
(Intergovernmental Panel on Climate Change) besteht dagegen in der Klimawissenschaft
ein weitgehender Konsens was
offensichtlich eine NICHT zutreffende Behauptung ist - , dass der Erwärmungstrend,
das Ausmass sowie seine Geschwindigkeit
einmalig sind und dafür vor
allem erhöhte - anthropogene - Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre
die überaus wahrscheinliche Ursache sind. - Zitat:
(nach 2007 IPCC-SPM - Summary for Policymakers)
"Most of the observed
increase in globally averaged temperatures since the mid-20th century is very
likely [>90% probability, Anm. Autor] due to the observed
increase in anthropogenic greenhouse gas concentrations." Von
den Verfechtern der CO2-Hypothese (z.B. dem Ozeanografen Prof. Stefan
Rahmstorf - seit 1996 am Potsdam-Institut
für Klimafolgenforschung *1
-, der meint, "Die
Wahrheit zum Klima" zu kennen, und daran ist tunlichst nicht zu zweifeln,
denn "Klimawissenschaftler
lügen nicht" *1a)
werden jene Wissenschaftler, welcher dieser Einschätzung skeptisch gegenüber
stehen, als sogenannte "Klimaskeptiker",
"Klimakritiker" oder "Klimaleugner" *2
bezeichnet. Dabei handelt es sich um völlig unsinnige und oft diskriminierend
verwendete Begriffe, tatsächlich ist es eine "Killerphraseologie",
zutreffend beschrieben in einem Leserbrief an das SdW vom Febr. 2009, um vom Mainstream
abweichende, kritische Stimmen bzgl. IPCC- Verlautbarungen, pauschal zu diskreditieren.
(vgl. "Information
oder Desinformation?"!) Oft
wird von IPCC-Protagonisten "ad hominem" argumentiert, um damit den
kritischen und skeptischen Wissenschaftler als Person und damit die von ihm vertretenden
Argumente
umso leichter diffamieren zu können. Bei ernst zu nehmenden Kritikern
handelt es sich - wie oben angedeutet - um Wissenschaftler, die gegenüber
der Hypothese einer ausschliesslich anthropogen bedingten globalen Erwärmung
teilweise starke Vorbehalte haben, oder sich gegen den unkritischen Katastrophen-Alarmismus,
und/oder gegen nicht mehr ergebnisoffene, politisierte Wissenschaft wenden. Vgl.
dazu z.B. Lindzen
(2008) Es
verursacht bestenfalls ungläubiges Kopfschütteln, wenn Bücher schreibende
(oder auch Filme
drehende) Politiker
zur Stützung ihrer Intentionen eine nicht der Realität entsprechende
Situation suggerieren und falsche Behauptungen aufstellen, z.B.:
"An dem jüngsten Klimabericht des IPCC haben weltweit etwa 1.400
Wissenschaftler und 480 Institute gearbeitet, insgesamt waren etwa 8.000 bis 10.000
Personen beteiligt. Und dann schreiben zwei Journalisten im "Cicero",
dass das alles nicht stimmt. Ich halte das für verantwortungslos." Interview
mit Michael Müller (Diplom-Betriebswirt und Staatssekretär im BMU) am
Dienstag, den 17. Juli 2007, in n-TV.de.
Siehe auch Eine
Welt voller Widersprüche.
Michael
Müller ist Mitherausgeber des Buches mit dem Titel: "Der UN-Weltklimareport
- Bericht über eine aufhaltsame Katastrophe",
2007, 1. Aufl., 429 S., Paperback, Kiepenheuer
& Witsch Verlag (mit einem Vorwort von Umweltbundesminister Sigmar Gabriel).
Eine
geharnischte Besprechung dieses Buches bzw. unerträglichen Elaborates finden
Sie im Spektrum der Wissenschaft (März
2008, S.104) von Sven Titz, promovierter Meteorologe und freier Journalist,
unter dem Titel: "Vermischung von Wissenschaft und Politik - Angehörige
des Bundesumweltministeriums verkaufen die Politik ihres Hauses unter dem Titel
»UN-Weltklimareport«". Abgesehen
davon, dass das Buch eine "Mogelpackung" ist, welche den UN-Klimareport
nur auf etwa einem Viertel der Seitenzahl behandelt, "die Gefahr einer Klimakatastrophe
beschwört" und "in den düstersten Farben ausmalt", liest
es sich "über weite Strecken wie eine Programmschrift des Umweltministeriums"
(Sven Titz - SdW, März 2008,
S.104). Handelt
es sich bei dem Buch also um eine Art "scheinheilige" Propagandaschrift,
so sind in dem o.g. Interwiew die Angaben zu den beteiligten Wissenschaftlern
und Institutionen des IPCC falsch *3
und es wird suggeriert, bestenfalls zwei - natürlich nicht ernst zu nehmende
- Journalisten hätten einen verantwortungslosen
Beitrag gegen den IPCC-Bericht
im
Magazin Cicero (Magazin für
Politische Kultur) publiziert. Vgl. Sie dazu "Das
Niveau der Klimadebatte",
"Diskussion
um u. Anspruch auf den Konsens" und "Katastrophen
haben immer Konjunktur". Da
der Diplom-Betriebswirt Herr Müller offensichtlich das Magazin Cicero liest,
ist ihm sicher nicht der kritische Beitrag des Meteorologen und "Harvard
trained atmospheric physicist" Prof.
Richard S. Lindzen entgangen. Vgl. "Überhitzte
Prognosen
- Die
Temperaturen steigen, die Klimakatastrophe droht, und das CO2 ist daran
schuld."
Lindzen
ist im Gegensatz zu vielen seiner Kritiker und den oft selbsternannten Klimaforschern
tatsächlich renommierter
Meteorologe. Er lehrt und forscht am Massachusetts Institute of Technology
(MIT) in Cambridge, Boston, und hat über 200 wissenschaftliche Publikationen
(überwiegend peer reviewed) im Bereich Meteorologie und Klimatologie verfasst.
Vgl. auch Richard
S. Lindzen in Wikipedia (engl. version). Lindzen hat weder behauptet, es gäbe
keine globale Erwärmung seit dem Ende der Kleinen Eiszeit, noch die Klimawirksamkeit
von CO2 infrage gestellt. Von ihm wird jedoch die Bedeutung des anthropogenen
Anteils von CO2 als "Treibhausgas" an der leichten Erwärmung
weniger hoch eingeschätzt als z.B. vom IPCC 4th AR. "Er gilt als
einer der profiliertesten Kritiker der Theorie vom Treibhauseffekt, als einer
der wenigen Querdenker, deren wissenschaftliches Know-how unbestritten ist."
( Spiegel-Online,
vom 07. März 2001)
Der Autor dieser Website, welche als
kleine
Ergänzung zum virtuellen Manuskript der Vorlesung
Vegetationsökologie tropischer und subtropischer Klimate an der TU-Berlin,
Institut für Ökologie, zu verstehen ist, vertritt weder explizit die
Position der sogenannten "Skeptiker", noch die der Anhänger der
"CO2-Hypothese". Zweifellos deuten jedoch aktuelle und seriöse
Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Sonnenaktivität
eine weitaus grössere Rolle für die Klimaentwicklung spielt als bisher
angenommen.
Gleichwohl
werden aus gutem Grunde die widersprüchlichen Verlautbarungen und Erwartungen
von Vertretern der "CO2-Hypothese" intensiver hinterfragt,
da deren - wohl oft von Geltungssucht geprägten - Äusserungen von hoher
gesellschaftspolitischer Bedeutung sind und besonders in den Medien zu hysterischen
Reaktionen geführt haben und die Klimafrage von einigen Politikern und Wissenschaftlern
zum "Schicksalsthema" der Menschheit schlechthin hochstilisiert
wird. Zum Hintergrund der Klimadiskussion lohnt es sich, Spencer Weart zu lesen: The
Discovery of Global Warming, Harvard University Press, 2004. Der Autor wendet
sich mit Nachdruck gegen jeglichen Alarmismus und setzt sich für ergebnisoffene
und gegen politisch instrumentalisierte Wissenschaft (und v.v.) ein. Vgl. Hinweis!
Und
bzgl. Katastrophenmeldungen
(vgl. Hintergrund zur Verwendung des Begriffes
"Klimakatastrophe")
- welche nie explizit, aber sehr wohl implizit auch vom IPCC selbst verbreitet
werden - ist anzumerken: Wer mit Fleiss den "Geist aus der Flasche"
liess, sollte sich nachträglich nicht - heuchlerisch und mit Krokodilstränen?
- über die nach
Katastrophenmeldungen
lechzenden Medien beklagen. *4
Vor dem Hintergrund des Verständnisses
von Prof. Stephen Schneider (und vieler anderer) ist das unglaubwürdig
und auch unredlich! Vgl. Sie dazu auch die Bemerkungen zum Niveau
der Debatte. Nachtrag:
"Furchterregend
wie ein Science-Fiction-Film" - so bewertet Uno-Generalsekretär
Ban Ki Moon den neuen Weltklimabericht", lt. SPIEGEL-ONLINE-WISSENSCHAFT
vom 17.Nov. 2007.
| | | | | | |
| | | | |
Hier
einige Beispiele für Diffamierungen von Wissenschaftlern:
Beispiel
1 Beispiel
2 ,
124 KB, 8S.
Beispiel
3 Beispiel
4 Reaktionen
von zwei Wissenschaftlern aus Berlin (Prof. em. Karin Labitzke, Prof. em.
Horst Malberg)
| | | | | | |
| | | |
Ein m.E. besonders eindrucksvolles Beispiel von Irreführung (man könnte
es gut begründet auch eine Diskriminierung nennen) finden Sie auf der S.8
eines populärwissenschaftlichen Artikels des gelernten Ozeanografen Prof.
Stefan Rahmstorf (2004)
"Die
Klimaskeptiker" (Münchener Rück, Wetterkatastrophen
und Klimawandel - Der Stand der Wissenschaft), wo unter "Populärwissenschaftliche
Skeptiker-Publikationen" (im Gegensatz zur Fachliteratur) die Pressemitteilung
der Ruhr-Universität Bochum (!) zur wissenschaftlichen Studie
(vgl. Beispiel
1) von Shaviv,
N.J. & J. Veizer (2003) "Celestial Driver of Phanerozoic Climate?"
-
0.4MB, 40S.
GSA Today,
Vol. 13, No. 7,
(
Geological
Society of America),
aufgeführt ist. Siehe dazu die Anmerkung 4a
Auf Diffamierungen weist auch Oekologismus.de
hin in dem Beitrag Rahmstorf
contra Singer: Gedanken zum Klima der Debatte, vom 19.03.2008.
Zu den
"...
rabiaten Methoden des Klimaforschers Rahmstorf"
(SPIEGEL Online vom 12.09.07) und zu dessen Dogmatismus und Einschüchterungsversuchen
gegenüber Kritikern (man könnte das wohl auch Mobbing nennen), findet
zurzeit eine heftige Diskussion in einigen Medien statt. Der Satz in dem Artikel
von Jan-Philipp Hein und Markus Becker, "Dass Menschen für den Klimawandel
entscheidend mitverantwortlich sind, bezweifelt fast niemand mehr", ist
grober Unfug. Vgl. Sie Dennis
Bray & Hans von Storch (2007)
132 S.,
"The Perspectives
of Climate Scientists on Global Climate Change" und auch "Richtigstellungen
und Kommentare zum FAZ-Beitrag von Stefan Rahmstorf" vom 04.09.07 sowie
"Die
'Klimaskeptiker' antworten - Wir müssen Urängste relativieren"
vom 05.09.07 in der FAZ.
Zur Ehrenrettung von Herrn Rahmstorf sah sich die Leibniz-Gemeinschaft in einer
idw - Pressemitteilung am 24.10.2007 genötigt. Der sogenannte
Zwischenruf
"Alte Hüte in neuen Medien" ist sehr lesenswert,
vor allem auch die Unterzeichnerliste. [date
of access: 07.11.07] Vgl. Hinweis unten!
Im
übrigen wird der Eindruck erweckt, als gäbe es in der Fachliteratur
überhaupt keine kritischen Stimmen
zur CO2 - Hypothese bzw. zur einmaligen
Temperaturentwicklung der letzten 150 bzw. 1.000 Jahre. Dies ist jedoch nicht
richtig (siehe unten das Vorwort und folgende Seiten, vor allem Literatur!). |
| | |
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B e s o
n n e n e u n d k r i t i s c h e S t i m
m e n i n d e r Klimadebatte: |
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| | | |
In
der Reihe "Rundgespräche
der Kommission für Ökologie", herausgegeben von
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, verlegt vom Verlag
Dr. Friedrich Pfeil, erschien 2005 der Band 28 mit dem Titel: "Klimawandel
im 20. und 21. Jahrhundert: Welche Rolle spielen Kohlendioxid, Wasser und Treibhausgase
wirklich?" Mit Beiträgen von Schönwiese, Wanner, Grassl,
Egger, Fiedler, Heintzenberg, Volz, Solanki.. |
| | | | | |
| | | |  |
Zusammenfassungen
einiger Beiträge finden Sie auf einer separaten Seite. |
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| | | |
In dem Vorwort des Bandes heisst
es: (verfasst von Prof. H. Hagedorn, Prof. K.-E. Rehfuess, Dr.
H. Röck)
| | | |
| | | | |
"Viele
Klimaforscher sind aufgrund von Hypothesen und Modellrechnungen davon überzeugt,
dass die derzeit ablaufende Klimaerwärmung mit allen Nebenerscheinungen ganz
überwiegend durch den Anstieg des Kohlendioxids (CO2) und anderer
Treibhausgase aus anthropogenen Quellen verursacht wird. Diese Auffassung bestimmt
das in den Medien verbreitete Weltbild und ist Grundlage der Energie- und Klimapolitik
der Bundesregierung (Stichworte Kyoto-Protokoll,
Emissionsrechtehandel). Demgegenüber
verweisen andere Wissenschaftler mit guten Argumenten darauf, dass die komplexen
Wechselwirkungen zwischen dem Energie- und dem Wasserhaushalt der Atmosphäre/Erde
und auch die Einflüsse anderer Klimaparameter bisher nur wenig verstanden
und deshalb in den gegenwärtig benutzten Klimamodellen nur unvollkommen abgebildet
sind. Die Belastbarkeit der aus den verfügbaren Modellen abgeleiteten Klimavorhersagen
ist daher in Frage zu stellen. Wegen der vielen Einflussfaktoren mit oft unzureichend
bekannten Wechselwirkungen wird sogar überhaupt bezweifelt, dass die künftige
Klimaentwicklung prognostiziert werden kann. Die
Kommission für Ökologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
hat in dieser Situation versucht, im Rahmen des Rundgesprächs »Klimawandel
im 20. und 21. Jahrhundert: Welche Rolle spielen Kohlendioxid, Wasser und Treibhausgase
wirklich?« führende Vertreter der »mainstream«-Hypothese
und prominente Kritiker derselben zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammenzuführen.
Ziel der Tagung war es, | | | | | | |
| | | | | | |
| | | | | |
Klimaänderungen in der
Vergangenheit und der Gegenwart darzustellen und ihre möglichen Ursachen
zu identifizieren,
zu hinterfragen, inwieweit
derzeitige Klimamodelle die an sie gestellten Anforderungen erfüllen und
wo Schwachstellen in der Klimamodellierung liegen,
am Beispiel wichtiger Parameter,
wie Niederschlag oder Aerosole, bestehende Wissenslücken aufzuzeigen sowie
die Folgerungen zu diskutieren,
die sich aus dem gegenwärtigen Kenntnisstand für die Politik wie für
jeden Einzelnen ergeben. (...)
| | | | | | |
| | | | | ....
Der Band richtet sich
gleichermassen an Fachleute wie an interessierte Laien. Wir hoffen, auf diese
Weise auch einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion zum Thema »Klimawandel
und Klimamodellierung« zu leisten." |
| | | | | |
| | | | | |
| | | |  | Vgl.
Sie auch: | | | | | | |
| | | | | Blümel,
Wolf Dieter (2006)
Klimafluktuationen
- Determinanten für die Kultur- und Siedlungsgeschichte.- Nova Acta Leopoldina
NF 94, Nr. 346 (W.D. Blümel, Institut für Geographie der Universität
Stuttgart)
3,3 MB, 29 S. -
[date of access: 16.12.07] --
Sehr zu empfehlen!! | | | | | | |
| | | | | Blümel,
Wolf Dieter (2002)
20.000
Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte - Von der Eiszeit in die Gegenwart
-
(erschienen
in: Wechselwirkungen - Jahrbuch aus Lehre und Forschung der Universität Stuttgart)
4,8 MB, 35 S.
[date of access: 16.12.07] -- Sehr
zu empfehlen!! | | | | | | |
| | | | | Schultz,
Jürgen (2008)
Die Ökozonen der Erde. 4. Aufl. - Ulmer UTB 1514. |
| | | | | |
| | | | | | Die
4. Aufl. des Standardwerkes der Geoökologie
wurde um ein wichtiges Kapitel zum Klimawandel aus ökologischer Perspektive
erweitert
(S.37-71),
mit
einer sachlichen Stellungnahme zu den IPCC-Verlautbarungen, welche "in
der Bevölkerung das Gefühl von Bedrohung erzeug(en) und damit der Politik
die Pflicht zum Handeln aufzwingen will" (S.38). Schultz weist mit Recht
auf Unsicherheiten und Mängel bei der Datenerhebung hin und kritisiert den
IPCC, welcher Forschungsergebnisse in selektiver Weise nutzt, "die bei
anderen Wissenschaftlern und auch in weiten Teilen der Öffentlichkeit als
nicht objektiv, vielmehr als tendenziös oder sogar unredlich empfunden wird."
(S.37, Fussnote) --
Sehr
zu empfehlen!! |
| | | | | |
| | | | | Danish
National Space Center: Climadebate and FAQ: |
| | | | | |
| | | | | | "Why
is the climate changing? Climate is subject to influences by both natural and
human forces, including greenhouse gases, aerosols, solar activity, and land
use change (siehe auch Houghton
2008). The climate system is extremely complex and any estimate of the
human contribution to climate change is very uncertain. ... Climate models only
include the effects of the small variations in the direct solar radiation (infrared,
visible and UV). The effects of cosmic rays on clouds are not included in models
and the models do a rather poor job of simulating clouds in the present climate.
Since cloud feedbacks are a large source of uncertainty, this is a reason for
concern when viewing climate model predictions." [date
of access: 25.09.07] | | | | | | |
| | | | | Don't
fight, adapt! Signatories
of an open letter on the UN climate conference, National Post, Canada, Über
hundert kritische Wissenschaftler weltweit haben zum Abschluss der Bali-Konferenz
einen Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in Sachen Klima unterzeichnet.
Hier eine deutsche
Übersetzung des Schreibens an Ban Ki-Moon, Generalsekretär der Vereinten
Nationen New York, NY, Vereinigte Staaten von Amerika, vom 12. Dezember 2007. |
| | | | | |
| | | | | Carl
Friedrich Gethmann, Direktor der Europäischen Akademie zur Erforschung
von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen sowie Prof. für Philosophie,
in einem Interview im SdW vom August 2009, S. 72-76: | | | | | | | "...
Fast alle Folgerungen aus dem Klimaproblem ergeben sich auch schon aus ressourcen-ökonomischen
Erwägungen. Um den fossilen Tresor zu schonen, brauche ich gar nicht über
das Klima nachzudenken. Ich halte es für moralisch bedenklich, auf Grund
von mehr oder weniger wahrscheinlichen Hypothesen sehr stark in die soziale und
individuelle Sphäre zu intervenieren, (...) Vergessen wir nicht: Es gibt
in der Krise nicht nur Verlierer. Das klingt zynisch, aber jetzt kommt eine typische
Philosophenempfehlung: Es gibt Gewinner und Verlierer des Klimawandels. Kanada
und Russland haben ihre Weizenanbaugrenze in den letzten Jahrzehnten schon um
etliche Kilometer nach Norden verlegt; sie werden durch Abschmelzen der Polkappen
Zugang zu natürlichen Ressourcen haben, an die man bisher wirtschaftlich
vertretbar nicht herankam. Warum sagen wir nicht: Wir nehmen die Gewinner in Anspruch,
um die Verlierer (...) zu entschädigen? ..." |
| | | | | |
| | | | | "Global
Warming Primer"
40S.
from the National
Center for Policy Analysis (NCPA) | | | | | | |
| | | | | Goklany,
Indur M. (2008)
What to Do about
Climate Change.- Policy Analysis Nr. 609 (Febr.), publ. by CATO
- Institute.
28
S. | | | | | | |
| | | | | Gray,
Vincent (2007)
Climate
Change 2007: The Physical Science Basis
9S.-
Summary for Policy Makers - (Zur
Verlässlichkeit der verwendeten Daten in den IPCC-Reports) |
| | | | | |
| | | | | Gray,
Vincent
(2002) The
Greenhouse Delusion: A Critique of 'Climate Change 2001. |
| | | | | |
| | | | | International
Climate Science Coalition, with the Manhattan
Declaration on Climate Change: Global warming is not a global crisis,
signed by more
than 100 scientists (climate science specialists or scientists in closely
related fields) | | | | | | |
| | | | | Klaus,
Václav (2007) Blauer Planet in grünen Fesseln: Was ist bedroht:
Klima oder Freiheit? - Verlag: Gerold's. | | | | | | |
| | | | | Lindzen,
R.S. (2008) zu den Hintergründen der Politisierung der Klimawissenschaften:
Climate
Science: Is it currently designed to answer questions? -
36 S.
Abstract
| | | | | | |
| | | | |
Lomborg,
Bjorn (2007)
Cool It: The Skeptical Environmentalist's Guide to Global Warming.- Knopf Publishing
Group. | | | | | | |
| | | | |
Lomborg,
Bjorn (2002)
Apocalypse No!.- Zu Klampen. | | | | | | |
| | | | |
Malberg,
Horst (2007)
Meteorologie
und Klimatologie. Eine Einführung.- (5. Aufl., 396 S.) Springer (für
den Klimawandel etwas ganz Normales ist und der die Sonne als treibende Kraft
definiert). | | | | | | |
| | | | |
Reichholf,
Josef H.
(2002)
Die falschen Propheten. Unsere Lust an Katastrophen.- Wagenbach.
| | | | | | |
| | | | | Science
& Environmental Policy Project (SEPP). It was founded in 1990 by atmospheric
physicist S. Fred Singer. | | | | | | |
| | | | |
Schönwiese,
Christian-Dietrich (1997) "Die Klimadebatte - Zwischen Katastrophe
und Verharmlosung", bereits im Oktober 1997. Prof. Schönwiese hält
den AGW für erwiesen. | | | | | | |
| | | | | Schulte,
Uwe (2003) Streit um Heisse Luft - Die Kohlendioxid
Debatte (ISBN 3-510-95913-2) S. Hirzel Verlag Stuttgart, Leipzig. |
| | | | | |
| | | | | Singer,
S. Fred (2008 ed.)
"Nature,
Not Human Activity, Rules the Climate", auf der S. 19: "How much do
we know about carbon dioxide in the atmosphere"
50
S.,
publ. by The Heartland Institute. | | | | | | |
| | | | | Singer,
S.F. & Dennis Avery (2006 )
Unstoppable
Global Warming: Every 1500 Years.- Rowman & Littlefield Publishers. |
| | | | | |
| | | | | Singer,
S.F., Interview (Professor Emeritus) by Nova on the Issue of Global Warming,
March 12, 2000, by The Independent Institute. | | | | | | |
| | | | | Singer,
S.F.
(1999) Hot
Talk, Cold Science: Global Warmings Unfinished Debate.- The Independent
Institute. | | | | | | Professional
Background of S. Fred Singer | | | | | | |
| | | | | Spencer,
Roy W. (2008) Global
Warming and Nature's Thermostat. | | | | | | |
| | | | | Spencer,
Roy W. (2008) Climate
Confusion: How Global Warming Hysteria Leads to Bad Science, Pandering Politicians
and Misguided Policies that Hurt the Poor.- Encounter Books. |
| | | | | |
| | | | |
Storch,
Hans von
(2003), welcher
den AGW für erwiesen hält:
Anpassung
und Vermeidung - Zürich, 12. Nov. 2003 (Vs16.11.2003) -
9S.
|
| | | | | |
| | | | | Svensmark,
Henrik &
Nigel
Calder (2007)
The Chilling Stars - A New Theory of Climate Change.- Icon Books Ltd.
| | | | | | |
| | | | | Svensmark,
Henrik &
Eigil
Friis-Christensen
(1997) Variation
of cosmic ray flux and global cloud coverage-a missing link in solar-climate relationships.-
Journal of Atmospheric and Terrestrial Physics, v. 59, p. 1225-1232.
| | | | | | |
| | | | | Symposium
"Klimaveränderung
durch Treibhausgase im Kreuzfeuer der Wissenschaft" (2002) Die Österreichisch-Bayerische
Gesellschaft lud zu einem Symposium in die Aula der Ludwig-Maximilians-Universität
München. | | | | | | |
| | | | | The
New Zealand Climate Science Coalition, Commonsense about Climate Change. (Eine
Sammlung von kritischen Beiträgen zur Klimadebatte sowie zu den Grundannahmen)
| | | | | | |
| | | | |
Weart,
Spencer (2004) The
Discovery of Global Warming.- Harvard University Press.
- "...The
story of how scientists reached their conclusion--by way of unexpected twists
and turns and in the face of formidable intellectual, financial, and political
obstacles--is told for the first time in The Discovery of Global Warming. Spencer
R. Weart lucidly explains the emerging science, introduces us to the major players,
and shows us how the Earth's irreducibly complicated climate system was mirrored
by the global scientific community that studied it. ..."
|
| | | | | |
| | | | | Wunsch,
Carl (Position): Climate
change - in my view (March 2006); er hält den AGW für möglich.
| | | | | | |
| | | | | Volz,
Hartwig (2006) Sea
Water Emissivity A neglected climate forcing.- Santa Fe Conference,
RWE Dea AG, Wietze E&P Laboratory, Wietze, Germany.
25
S. |
| | | | | |
| | | | |
Vgl. Sie
auch: Klimageschichte
- Ein kleiner Überblick. | | | | | | |
| | | |
| |  |
| | | | | | |
| | |  |
Andere Wissenschaftler
und Wissenschaftsjournalisten zur Klimadebatte: |
| | | | | | | | | | | Klimakonferenz
Kopenhagen: Der Weltuntergang fällt aus! Zweifel an der These vom menschengemachten
Klimawandel häufen sich. Die Alarmisten rudern vorsichtig zurück, doch
die Politik schaltet weiter auf Durchzug. Von Günter Keil in NovoArgumente
103 (1112 2009) | | | | | | |
| | | | | Leggewie
fordert Umdenken in der Klimadebatte | | | | | | |
| | | | |
- Hamburg
(ots) - Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie und der Sozialpsychologe Harald
Welzer fordern in der ZEIT ein Umdenken in der Klimadebatte. Es reiche nicht aus,
den Klimawandel vermeiden zu wollen, Forschung und Politik müssten auch über
Anpassungsstrategien nachdenken: "Wir müssen uns endlich mit dem
Gedanken anfreunden, dass der globalen Klimaerwärmung mit der Total-Auswechselung
von Glühbirnen gegen Energiesparlampen kein Einhalt zu gebieten ist."
- Leggewie
und Welzer sehen auch die Sozial- und Geisteswissenschaften in der Pflicht, sich
dem Thema Klimawandel zu stellen: "Die Lebensstilideale des Westens -
die permanente Verfügbarkeit aller denkbaren Güter, eine Kultur der
Verschwendung - müssen auf eine Weise korrigiert werden, dass dabei nicht
zähneknirschender Verzicht, sondern ein Gewinn an Lebensqualität herauskommt."
- Besprechung
aus
Presseportal
- Original-Artikel in DIE
ZEIT, Nr. 17 vom 17. April 2008. - Passend
zur Ressourcenverschwendung: Benjamin R. Barber (2007) Consumed: How Markets Corrupt
Children, Infantilize Adults, and Swallow Citizens Whole.- W. W. Norton; 1 edition
(March 19, 2007). In Deutsch (2008) Consumed! Wie der Markt Kinder verführt,
Erwachsene infantilisiert und die Demokratie untergräbt 395 S., C.H.Beck.
Klimadebatte
in DIE ZEIT
- "Der
Streit um den Klimawandel ist in vollem Gange: Während Klimaforscher-
und Schützer wie Popstars auftreten, sprechen einige Medien von der "Klimalüge"
- und gelten als Ketzer. Was stimmt wirklich? Wie objektiv sind die Forscher?"
(verschiedene - auch kontroverse - Beiträge von Wissenschafts-Journalisten
u.a.)
David
Whitehouse in "NewStatesman": Has global warming stopped?
vom 19. Dez. 2007, mit fast 3.000 Kommentaren. Vgl. auch Vorhersagen zur Temperaturentwicklung
sogar mit einem Abkühlungstrend? Oder doch wenigstens gleichbleibenden
Temperaturen in den nächsten 10-15 Jahren?
|
| | | | | | |
| | | | | | "The
fact is that the global temperature of 2007 is statistically the same as 2006
as well as every year since 2001. Global warming has, temporarily or permanently,
ceased. Temperatures across the world are not increasing as they should according
to the fundamental theory behind global warming the greenhouse
effect. Something else is happening and it is vital that we find out what
or else we may spend hundreds of billions of pounds needlessly." |
| | | | | |
| | | | |
- David
Whitehosue was BBC Science Correspondent 19881998, Science Editor BBC News
Online 19982006 and the 2004 European Internet Journalist of the Year. He
has a doctorate in astrophysics and is the author of The Sun: A Biography (John
Wiley, 2005).
| | | | | | |
| | | | | John
Coleman, der Gründer des Wetterkanals in den USA (The
Weather Channel), sagte im November 2007 unter dem Titel: "Der
grösste Betrug der Geschichte" u.a.: | | | | | | |
| | | | | | "...
Die Umweltextremisten zusammen mit gewissen Politikern spannten zusammen mit den
Film- und Medienleuten sowie Umweltjournalisten um dieses wissenschaftliche
Bild einer Katastrophe aufzubauen, welches unsere Zivilisation bedroht, als Konsequenz
der Klimaerwärmung, ausser wir folgen ihre radikale Agenda. Jetzt ist diese
absurde und manipulierte Wissenschaft als Tatsache akzeptiert und ein Glaubensbekenntnis
für die Massenmedien, den politischen Parteien, den Schulunterricht und vielen
leichtgläubigen umweltbewussten Menschen geworden. Gegenmeinungen werden
nicht toleriert und mit vernichtender Kritik abgewiesen ... " |
| | |
| | | | | Argus
(2007) Die
Klimakatastrophe - was ist dran? Der Nairobi-Report über Klimawandel,
Klimawahn und Klimaschwindel.- Thuss & van Riesen Medienverlag, Jena (72 S.,
€ 8.90). Eine Diskussion des Buches finden Sie bei Oekologismus.de.
"Argus" beschäftigt sich mit folgenden Fragen: |
| | | | | |
| | | | | |
1. Gibt
es eine wesentliche Erwärmung über die normalen Schwankungen hinaus?
2. Ist der Anstieg des Kohlendioxids, der in der Atmosphäre seit etwa 100
Jahren zu beobachten ist, die wesentliche Ursache dafür? 3. Und wenn
ja, hat der Mensch mit seiner technischen Kohlendioxid-Erzeugung daran einen massgeblichen
Anteil? 4. Ist dieser Klimawandel insgesamt schädlich oder eher nützlich?
5. Können wir, die Menschheit insgesamt, realistischerweise etwas dagegen
tun? | | | |
| | | | | NOVOSTI
(25.06.2008) Russlands
Wissenschaftler wollen These der anthropogenen Klimaerwärmung widerlegen. |
| | | | | |
| | | | | |
"Unser
Planet erlebt seit den letzten zwölf Jahren einen Mangel an Sonnenenergie,
der im Durchschnitt mit der Gesamtkapazität von 18 Millionen Atomkraftwerken
verglichen werden kann." "Diese
Auffassung vertritt der Leiter des Labors für Weltraumforschungen des astronomischen
Hauptobservatoriums Pulkowo (bei Sankt Petersburg), Chabibullo Abdussamatow, im
Gespräch mit RIA Novosti." "Laut
Prognose wird der Sonnenenergiestrom im gegenwärtigen 200-jährigen Zyklus
etwa um das Jahr 2041 sein Minimum erreichen. "Dieser Wechsel eines 200-jährigen
Zyklus erfolgt zum ersten Mal für unsere Generation", sagte Abdussamatow."
"Das
200-jährige Absinken der Strahlungsintensität der Sonne wird laut Abdussamatow
ein weiteres globales Klimaminimum auslösen, das aufgrund der thermischen
Insertion der Weltmeere mit einer Verspätung von 15 bis 20 Jahre eintreten
wird." mehr |
| | | | | | |
| | | | | "Legt
die Erderwärmung tatsächlich eine Pause ein?", fragt Spektrum
der Wissenschaft im August 2008. Dazu schreibt Sven Titz im SdW (S.54-60),
"Im Wechselbad des Klimas" | | | | | | | |
| | | | | | "Die
Temperaturen von Atlantik und Pazifik schwanken im Verlauf von Jahrzehnten - mit
weit reichenden Auswirkungen. Die rätselhaften Oszillationen könnten
vorübergehend sogar die globale Erwärmung aufhalten."
(SdW 08/2008) - Vgl. Sie dazu auch: Keenleyside
et al. 2008,
Tsonis
et al. (2007), Wood (2008). sowie hier. |
| | | | | | |
| | | |
| |  |
| | | | | |
| | |  |
O
f f e n s i v e, (und tw
extrem populistische)
k r i t i s c h e Stimmen: |
| | |
| | | |
Hier zwei
gute und aktuelle Beispiele
für die offensive "Öffentlichkeitsarbeit"
von sogenannten "Skeptikern" bzw. Wissenschaftlern, welche
eine postulierte, anthropogen bedingte, globale Temperaturerhöhung kritisch
hinterfragen, aber auch die Hintergründe und Folgen der neuen Klimaschutz-Politik. |
| | |
| | | A |
 UK
(C4) Documentary "The Great Global Warming Swindle" - ein
Video
auch zum Herunterladen.
| | | |
| | | |
According
to a group of scientists brought together by documentary-maker Martin Durkin,
if the planet is heating up, it isn't your fault ... British TV, Channel 4, Länge
des Videos (englisch): 1 Std. 13 Min. 32 Sek. - 08.03.2007
Es lohnt sich, den Film anzuschauen. "Zwei Dutzend durchaus namhafte Klima-
und Wetterforscher unter ihnen auch IPCC-Autoren selbst kommen in
dem (...) Streifen zu Wort."
WELT-Online |
| | |
| | | |
Einige Wissenschaftler, welche sich in dem Film äusserten, fassten ihre Argumente
im April 2006 in einem offenen Brief an die kanadische Regierung zusammen: CBC.
-
5S.
-
Andere Wissenschaftler, z.B. Carl Wunsch (siehe unten!) verwahrten sich gegen
falsche und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate. |
| | |
| | | |  | Besprechungen
des Videos: |
| | | | | |
| | | | |
WELT-Online
- Der
grosse Schwindel um die globale Erwärmung", vom 20. März 2007 ()
FAZ.Net
Nachrichten - "Globale Erwärmung -
Ist der Klimawandel nichts als Schwindel?" von Christian Schwägerl,
vom 23. März 2007
TELEPOLIS
- "Der Anti-Gore - Eine Dokumentation über die Häretiker des Klimacredos",
von Peter Mühlbauer, vom 7. März 2007. | | | | | | |
| | | |  | Reaktion
von Prof. Carl Wunsch (MIT), der die Darstellung als solche kritisierte, seine
Ausführungen in dem Film jedoch nicht revidierte: |
| | | | | |
| | | | | Partial
Response to the London Channel 4 Film "The Great Global Warming Swindle"
(11 March 2007) Some
further comments on "The Great Global Warming Swindle" (20 July
2007) Position
von Carl Wunsch: Climate
change - in my view (March 2006) | | | |
| | | B |  CBC
- Global Warming Doomsday Called Off | | | | | Sunday,
November 27, 2005 at 7pm ET on CBC Newsworld | | | | | | |
| | | |  |
"In
this eye-opening documentary viewers will discover how the most respected researchers
from all over the world explode the doom and gloom of global warming. Humans stand
accused of having set off a global climate catastrophe by increasing the amount
of carbon dioxide in the atmosphere. The prophecy of doom is clear and media pass
on the message uncritically. Now serious criticism has arisen from a number of
heavyweight independent scientists. They argue that most of the climatic change
we have seen is due to natural variations. They also state that if CO2
is to play a role at all -it will be minuscule and not catastrophic! This story
presents a series of unbiased scientists as our witnesses. We will hear their
eloquent criticism of the IPCC conclusions illustrated by coverage of their research
work." CBC
- "Global Warming Doomsday Called Off"
zu sehen bei  video.google.com,
43 Min. 59 Sek. (hier schnellere Ladezeiten als bei
CBC) | | | | | | |
| | | |
| |  |
| | | | |
| | | Zur
Rehabilitierung von Kernenergie / Kernkraft / Nuklearindustrie: |
| | | | | Nachdem
Sie das umstrittene Video gesehen haben, sind evtl. diese - mehr oder
weniger - aktuellen Meldungen nicht uninteressant, vor allem, wenn Sie ein "begeisterter"
Befürworter der Kernkraft-Nutzung sind: | | | | | |
Briten und Franzosen planen grosses Atom-Comeback - Deutschland planlos, "...
Für die deutsche Atomlobby ist das ein gefundenes Fressen. Ein besseres Argument
als die britisch-französische Kooperation können sie sich nicht wünschen:
Das Ausland hat die Lösung - nur in Deutschland bremsen grüne Ideologen
den Fortschritt." Meldung in SPIEGEL ONLINE vom 22. März 2008.
Ausbau
der Kernenergie - Bush drückt aufs Tempo (Sarkozy: Atom ist
die Energie der Zukunft),
FAZNET vom 11. Sept. 2007.
Blair-Regierung
setzt auf neue Kernkraft, Meldung in SPIEGEL ONLINE vom 23. Mai 2007.
Atomic energy is not the answer - The
Royal Society is deeply misguided in backing nuclear power over
renewable energy, writes Paul Brown
on Monday, February 10, 2003. Einerseits favorisiert die Royal Society (Britain's
leading scientists) also den Ausbau der Kernenergie und polemisiert
andererseits gegen die Ölindustrie. Dieses Verhalten steht in keinem
Widerspruch zu den Behauptungen in dem o.g. Video.
Vgl. Sie dazu: Adamek, S. & K. Otto (2008) Der gekaufte
Staat: Wie bezahlte Konzernvertreter in deutschen Ministerien sich ihre Gesetze
selbst schreiben.- Kiepenheuer & Witsch Verlag (304 S.).
Hier eine Besprechung
des Buches.
Vgl. Sie dazu: Treibhausgasemissionen
und Vermeidungskosten der nuklearen, fossilen und erneuerbaren Strombereitstellung.
20S.
Arbeitspapier vom März 2007 des Öko-Instituts,
Freiburg.
Vgl. Sie dazu
die Hintergründe zum Ausbau der Kernenergie in GB:
Die
grünen Geister, die Frau Thatcher mit ihrer Klimadebatte rief
- Capital-Online.
| | | |
| | | |
| |  |
| | | | | |
| | |  |
W e i t
e r e k r i t i s c h e S t i m m e n : |
| | |
| | | |  | Ökologismus.de
ist eine skeptische Stimme (eine Website nicht gegen den Umweltschutz, aber gegen
Ideologen und Ideologien). Es lohnt
sich, dort die Blog-Beiträge anzuschauen. | | | | | | |
| | | |  | World
Climate Report ist eine Website, welche wissenschaftliche Artikel auswertet,
die der Mainstream-Ansicht kritisch gegenüberstehen ( Patrick
J. Michaels, Robert
C. Balling, Jr., Robert
E. Davis). |
| | | | | |
| | | |  |
Science
reading for Bali's beach, Terence Corcoran, Financial Post Published: Wednesday,
December 05, 2007.
|
| | | | | |
| | | |  |
Kritische
Journalisten und andere Autoren (kleine Auswahl) "Angst
ist ein gutes Herrschaftsinstrument, aber ein schlechter Ratgeber", von
Miersch & Maxeiner (scheinschlag, 03/07) "Gleichschaltung
des Wissens", von Maxeiner (Die Achse des Guten, 02/07) "Warum
Kritiker der Horrorszenarien keine Chance haben", von Ulli Kulke (WELT-Online,
02/07) "Kassandras
kontra Wissenschaft", von Björn Schwentker (DIE ZEIT online, 02/08)
"Sintflut-Prognose
bringt Forscher ins Schwimmen", von Axel Bojanowski (SPIEGEL-ONLINE,
05/07) "Not
the End of the World as We Know It", von Olaf Stampf (SPIEGEL-ONLINE,
05/07). | | | | | | |
| | | |  | "Kritisches
zur Klimaforschung - Propaganda und Wirklichkeit"
20 S.,
von Michael Kalisch (2009), ein gelernter Biologe und Wissenschaftsautor für
anthroposophische Zeitschriften, der sich seit 25 Jahren mit Meteorologie und
Klimatologie und seit 2004 schwerpunktmäßig mit dem aktuellen Klimawandel
beschäftigt, im Themenheft 'Klimawandel' der Fachzeitschrift Gegenwart,
Bern, 2-2009, S.1-20. | | | | | | |
| | | |  |
Christian Bartsch, Günter Ederer, Matthias Horx, Wolf Lotter, Dirk
Maxeiner, Josef Reichholf und Wolfram Weimer (2007) Die Klimaskeptiker
antworten - Wir
müssen Urängste relativieren.-
F.A.Z. vom 05.09.2007. | | | | | | |
| | | |  |
Michael
Crichton (2005) Klima-Angst (State of Fear).- Blessing 2005. - Besprechung
in der SZ-Online vom 20.01.05 von Cord Riechelmann. - M.
Crichton starb am 4. Nov. 2008 in Los Angeles mit 66 Jahren an Krebs. Ein Beispiel
für die unverhohlene Freude am Tod Crichtons, gepaart mit bösartiger
Niederträchtigkeit bei jenen Umweltaktivisten und / oder Ökologisten,
denen die CO2-These heilig ist, finden Sie auf der Seite
"Climate
Progress". Vgl. Sie dazu auch den folgenden Abschnitt!
zu den - unverantwortlich - fanatisierten Jüngern der AGW-Bewegung. |
| | | | | |
| | | |  | Scientists
opposing the mainstream scientific assessment of global warming, Info by Wikipedia |
| | | | | |
| | | |  |
Interview
von Peer Teuwsen in der
Weltwoche (Schweiz, Ausgabe
13/07) mit dem US-Klimatologen Prof.
Richard S. Lindzen (MIT)
"Ich
hoffe, das hört bald auf" -
"Der
alte Mann und das Klima" - vgl.
auch Angaben
zu Lindzen in Wikipedia
[ Hinweis]
Und
hier
eine hoch aktuelle Stellungnahme von Lindzen (27. Sept. 2008) zu den Hintergründen
der Politisierung der Klimawissenschaften: Climate
Science: Is it currently designed to answer questions? -
36 S.
Abstract
| | | | | | |
| | | |  | Infos
zum
IPCC
(Intergovernmental Panel on Climate Change) in Wikipedia
[ Hinweis]
. | | | | | |
|
| | |
| | | |
| |  |
| | | | | |
| | |  |
Beispiele
für "Argumentations-Strategien" und "wissenschaftliche Methoden",
vorgestellt von Diskutanten ausserhalb der Klimawissenschaften: |
| | |
| | | |  | How
to talk to climat sceptic von Gristmill
(Umweltaktivisten) Eine Liste mit vorformulierten Antworten für Anhänger
der AGW-Hypothese auf die häufigsten kritischen Einwände von "Skeptikern",
zusammengestellt von "Coby Beck" (aktiver Blogger, leicht metaphysische
Tendenzen, beschäftigt sich mit "Climate Change Issues", Vancouver,
Canada), der drei Kategorien von Einwänden gegen AGW unterscheidet (
die Liste wird hier vorgestellt, da die Argumente teilweise typisch und nahezu
deckungsgleich auch für IPCC-Wissenschaftler sind - viele Antworten sind
definitiv falsch). Interessanterweise wird dieser "Guide" auch von jener
IPCC-gläubigen Wikipedia-Gemeinde empfohlen, welche
Rahmstorfs Äusserungen als zielweisend zitiert: |
| | | | |
|
| | | | | |
| | | | | a)
Notwendige Anmerkung zu nicht-wissenschaftlichen Foren, aber auch Wissenschaftlern
mit einem Hang zur Demagogie,
... | | | | | |
...
denn
einige Wissenschaftler spielen heute "eine besondere Rolle. Oft übernehmen
sie die Rolle von Umweltaktivisten, die der Öffentlichkeit [aber nicht
nur ihr, Anm. Verf.] einreden, dass Wetterextreme nicht mehr normal, sondern
unheilvolle Zeichen seien, die das Umdenken und Einlenken einer verblendeten Menschheit
erforderten." Aus: "Weine nicht, wenn der Regen fällt"
von Stehr & Storch (2000), in WELT-ONLINE.
Bei
den Anhängern der AGW-Hypothese aus dem Kreis der Laien (mit Betroffenheitsgerede)
fällt eine nahezu kritiklose Übernahme der IPCC-Verlautbarungen auf
(Schuld am Hype haben Medien, nicht Wissenschaftler, besonders ihre Wissenschaftler
nicht). Die gemeinsame pessimistische Haltung gegenüber der Kultur, die moralisierende
Überhöhung der eigenen Argumente zur Stützung der vorgeblichen
Wahrheit und die romantische Verklärung *5
von "natürlicher" Natur und die Angst
*5a
vor der ungewissen Zukunft (der Mensch als Natur-Vergewaltiger
und -zerstörer) führt hier oft zu Solidaritäten mit dem Charakter
von Glaubensgemeinschaften. Diese schaffen zunehmend "ein Klima sektiererischer
Nötigung" mit inquisitorischem Charakter. In der zu einem Glaubenskrieg
verkommenen Debatte (typisch sind suggestiver Pathos und hysterische Rhetorik)
werden Skeptiker des Mainstreams gleichsam zu Herätikern. Es überrascht
dann auch nicht mehr, wenn von U.S.-Behörden bereits von "Ökoterrorismus"
gesprochen wird. *6
Der
Soziologe Ulrich
Beck [ Hinweis]
spricht in einem Interview - Und
jetzt? Politik, Protest und Propaganda, es, Band 2500, 28.05.2007
- von einer missionierenden "Risiko-Religion"
als einem Glaubensersatz.
Und diese Religion einer häufig orientierungslosen Jeunesse erfährt
einen starken Zulauf, denn "Menschen wünschen sich einfache Erklärungen
[für hochkomplexe Vorgänge] und sind deshalb für Ideologien
offen, die ihnen die Welt ganz schlicht erklären" (Urban
2008: 92).
Beck
und Urban könnten durchaus richtig liegen, denn schliesslich ist Klimaschutz
"moralische
Verpflichtung"
und dient der "Bewahrung
der Schöpfung",
wie der aufmerksame Beobachter der Diskussion (wohl ein wenig irritiert?) von
einer führenden Politikerin dieses Landes (Anfang September 2007) vernehmen
durfte. Für die Medien wurde daraus eine Handlungsreisende zur Rettung des
Weltklimas, um eine drohende
"Weltkatastrophe" abzuwenden.
Die wirklichen Gründe sind wohl eher hier
zu finden, oder vielleicht
hier? Neben
vielen Journalisten, welche die Debatte um die Klimaerwärmung kritisch und
eher ausgewogen reflektieren, fallen einige auf, die Verlautbarungen von IPCC-Vertretern
(fast sakrosankt, weil "mit UN-Mandat") vehement verteidigen und teilweise
deren Argumente, Darstellungsstrategien und neuen diffamierenden Wortschöpfungen
(wobei der Potsdamer Klimafolgenforscher Stefan Rahmstorf hier eine besondere
Kreativität entwickelt hat) unreflektiert übernehmen (wie abgeschrieben),
z.B. Christian
Gapp [date
of access: 20.06.07], Bernhard
Pötter
oder Jens
Lubbadeh [date
of access: 13.03.08], um nur drei zu nennen.
Einer von ihnen entblödet sich sogar nicht (Verzeihung, aber man muss das
leider so nennen), Wissenschaftler, die die AGW-Hypothese skeptisch sehen, in
die Nähe von ewig gestrigen Gegnern der Evolutionstheorie zu stellen *7
und kritische Journalisten als "Einpeitscher"
zu bezeichnen (was auf sie zurückfällt). Das erinnert nun wieder an
die heuchlerische "Haltet den Dieb" - Mentalität, womit das ein
typisches Beispiel wäre für "Unseriöse
Informations- und Diskussionstaktiken"! Vgl. dort Nr. 4. Eine
deutschsprachige Website unter dem Namen "Klimadebatte
- Vor uns die Sintflut" des Politik-Journalisten Manuel Lianos aus Berlin,
gibt sich eher moderat. Mit dem Anspruch auf Neutralität wird teilweise subtil
die Position jener wiedergegeben, welche die AGW-Hypothese für erwiesen halten.
Diese Seite ruft zur "Klimarettung" auf und zum Handeln für "gemeinsames
Überleben". | | | | | | |
| | | |  |
JunkScience.com:
The Real 'Inconvenient Truth' (vgl.
Anmerkung 1 folgend) - "Greenhouse,
global warming - and some facts" und
"If
'global warming' is real, what could be causing it?" |
| | | | | |
| | | | |
JunkScience.com
stellt in einem Online-Kurs (Junk Science Judo - A Short Course) die Regeln für
"seriöse Wissenschaft" vor und will aufzeigen, wie "schlechte
Wissenschaft" ( Definition
von Junk Science
[ Hinweis]
erkannt wird. Zusammengestellt von Dr.
Steve Milloy vgl.
Anmerkung 2 unten!, Cato
Institute, Washington DC. | | | | | |
|
| | | | | |
| | | | | b)
Anmerkung 1 zu Junk Science: Ist
lt. Eigendarstellung | | | | | |
- a
"Top Resource" and one of the "Most Popular" health news web
sites by Yahoo!
- "One
of the 50 Best Web Sites" by Popular Science
- a
"Hot Pick" by Science.
Auch wenn die - überhebliche -
Eigendarstellung nicht auf Richtigkeit überprüft werden konnte, sind
die Bemerkungen von JunkScience durchaus lesenswert und ganz sicher bzgl. der
"Global Warming" - Debatte bemerkenswert. Trotzdem sind die überaus
kritischen Ausführungen der englischsprachigen
Wikipedia
zu Dr. Steve Milloy [ Hinweis]
zu berücksichtigen! Hier wird viel Wert darauf gelegt, dass es sich bei
Steve Milloy um einen konservativen, wirtschaftsliberalen Lobbyisten handelt und
er der Tabak- und Ölindustrie nahe steht.
Anmerkung 2: Mr. Milloy holds a B.A. in Natural Sciences from the Johns Hopkins
University, a Master of Health Sciences in Biostatistics from the Johns Hopkins
University School of Hygiene and Public Health, a Juris Doctorate from the University
of Baltimore, and a Master of Laws from the Georgetown University Law Center. |
| |
| | | |
| | |  |
Nebenbei:
Wikipedia-Beiträge [ Hinweis]
favorisieren fast ausschliesslich die AGW-CO2-Hypothese und äussern
sich überaus kritisch gegenüber Wissenschaftlern, welche der AGW-Hypothese
skeptisch gegenüber stehen. Im allgemeinen sind die englischsprachigen Seiten
wesentlich differenzierter. Aber auch hier finden sich erschreckende Auswüchse
von agressiver
Einseitigkeit. Ein
gutes Beispiel für Einseitigkeit ist das neue - deutschsprachige - "WikiProjekt
Klimawandel", wo ganz im Stil der IPCC-Vertreter mit Selbstverständlichkeit
vom "menschlich verursachten Klimawandel" und den "wissenschaftlich
oft nicht haltbaren Minderheitenmeinungen so genannter Skeptiker" gesprochen
wird. Hier die lange, unvollständige "List
of scientists opposing the mainstream scientific assessment of global warming"
in der wiederum englischsprachigen Wikipedia. In
den Wikipedia-Kontext gehören auch die von Umweltaktivisten betriebenen Websites
"Center
for Media and Democracy (CMD)" und "SourceWatch",
(essentially a two-person operation run by Sheldon Rampton and John Stauber) welche
kategorisch alle Kritiker des Alarmismus als "right-wing" und
"conservative" einstufen und der Tabak-, Alkohol-, Öl- und
Nuklear-Industrie nahestehend verdächtigen. Vgl.
Sie auch Wikiversity:
Kurs - Die Globale Erwärmung. Mit Ulrich Beck könnte man sagen:
Die
missionierende "Risiko-Religion"
hat
Wikipedia als Plattform für ihre Zwecke "geentert". |
| | |
| | |
| |  |
...
Bilden Sie sich selbst eine Meinung! Dafür ist
unabdingbar, nicht nur den verkürzten offiziellen Verlautbarungen zu folgen,
sondern sich intensiv darüber hinaus zu informieren. |
| |
| |
| | | |
Relevanz
von sogenannten "Globaltemperaturen":
Die
Berechnung von mittleren Globaltemperaturen
bzw. Temperaturabweichungen, oder -anomalien von einem willkürlich bestimmten
Mittelwert für eine bestimmte Zeitspanne (als Normalität, die es nicht
gibt, da das Klima immer dynamisch und nie statisch war und ist) ist extrem wirklichkeitsfremd
und nicht nur ökologisch unsinnig. Der gefundene Index ist ein Kunstprodukt
und eine oberflächliche "Wahrheit". Die Genauigkeit von 0.6
± 0.2 K "globaler Temperaturerhöhung" (als Abweichung vom
Mittelwert) seit etwa 1850 soll wissenschaftliche Seriosität suggerieren,
die in diesem Kontext überhaupt nicht möglich ist. Auch wenn gebetsmühlenhaft
von sogenannten Experten das Gegenteil behauptet wird.
Vgl.
Essex, C., R. McKitrick and B. Andresen (2007) Does
a global temperature exist?- J. Non-Equilibrium Thermodynamics, 32, 1-28. Folgte
man den (wissenschaftlich unzulässigen) methodischen Ansätzen jener
Experten, dann blieben immer noch folgende Umstände zu berücksichtigen:
Die Dichte der Messnetze ist regional sehr unterschiedlich (vgl. NASA-GISS
Global Maps from GHCN Data / NASA-GISS
Surface Temperature Analysis und
A.
Kapala, 2002, Meteorologisches Institut der Universität Bonn), die tatsächlichen
Beobachtungsjahre - "station record length" - pro Klimastation (weltweit
nur wenige tausend) weichen sehr stark voneinander ab (oft unter 30 Jahre). Im
wesentlichen wird die nördliche Hemisphäre in der Nähe von Siedlungsstrukturen
(mit ihren unterschiedlich wirksamen Wärmeinseln) abgedeckt und in der südlichen
Hemisphäre, inkl. Tropenbereich, ist das Messnetz extrem schwach ausgeprägt.
Aus weiten Teilen der semiariden und ariden Gebiete liegen überhaupt keine
Messdaten vor und aus der Antarktis und Arktis nur noch verschwindend wenige.
Nebenbei:
Wer einmal das "Vergnügen" hatte, als seriös bezeichnete Datenreihen
im mediterranen oder nordafrikanischen Bereich auf Plausibilität zu überprüfen,
findet jene "Experten" verwegen, die solche Messwerte verwenden. Abenteuerlich
wird es aber, wenn solche Daten dann auch noch "angepasst" werden. In
welche Richtung eigentlich? Diese
Frage ist sicherlich berechtigt. "Kurt Brunner, Professor für Kartographie
an der Universität der Bundeswehr München, interpretiert die Klimadaten
der Vergangenheit "extrem anders" als viele seiner Kollegen. Ausgehend
von derselben Datenbasis ließen sich unterschiedliche Szenarien modellieren.
"Man kann sich das so rechnen, wie es einem passt, möchte ich fast sagen".
Aus: Schwachstellen
der "Klima-Bibel", Bayern 3, vom 14.06.2007)
[last date of access:
18.11.07] Alleine
die Richtwerte für die verschiedenen Klima- bzw. Vegetationszonen (oder auch
Klimata) weichen bereits innerhalb der ÖkoZonen um mehrere Grad voneinander
ab, je nachdem wo und wie (!) die Daten gewonnen wurden (z.B. Höhe ü.NN,
Nähe zu Siedlungsstrukturen, allgemein der Nutzungsgrad der Landschaft -
von a- bis meta-hemerob, Nähe zu Feuchtgebieten oder Küstennähe
etc.), oder nicht zuletzt in Abhängigkeit davon, wie genau die Messinstrumente
der Klimastationen waren bzw. sind. Ein
Temperatur-Mittelwert zwischen den unterschiedlichen ÖkoZonen,
von den Tropen bis zu den eisbedeckten Polen, ist ebenso Nonsense, wie
das "Globalklima"
ansich. Auch
einzelnen Klimaforschern scheint diese
Erkenntnis nicht ganz fremd. Vgl. Sie dazu auch die neueste Publikation von
Mann
et al. (2009). Nach Drew Shindell, einem der Mitautoren, ist es nicht zielführend,
'immer mit der globalen Durchschnittstemperatur zu argumentieren. Stattdessen
müsse es darum gehen, die regionalen Auswirkungen der Klimaänderungen
besser zu untersuchen - "wo sie eine Rolle spielen für Menschen, Wasserversorgung
und Ökosysteme"'. Die
kurz- bis langfristige Variabilität an einem Ort hat eine wesentlich grössere
ökologische Bedeutung als der errechnete Mittelwert als Basis. Minimale Temperaturerhöhungen
in einer Zone kompensieren entsprechende Abnahmen in einer anderen Zone. Alleine
die Messungen der Durchschnittstemperaturen auf dem Höhengradienten einer
Gebirgsabdachung in jeweils der gleichen Höhe über der Bodenoberfläche
führen zu Aussagen, die für die jeweiligen Ökosysteme völlig
irrelevant sind (Kehl 1998).
Es sind Werte ohne ökologisch relevante Bedeutung. Sogenannte globale
Mittelwerte und Abweichungen von ihnen sind Konstrukte, die der Orientierung dienen,
die jedoch dem Laien den Blick verstellen für eine dynamische Wirklichkeit,
ebenso wie starre Grenzen zwischen Klima- bzw. Vegetationszonen, die es bestenfalls
für Kartografen gibt.
Generell ist die Veränderung der Variabilität der Standortparameter
(Temperatur, Niederschlag etc. mit ihren Minima und Maxima über einen ausreichend
langen Zeitraum beobachtet) und nicht der Mittelwert der Temperatur von ökologischer
Relevanz für die Beurteilung von Klimaveränderungen, lokal und regional.
Und hier sind i.d.R. die weiten Standortamplituden der jeweiligen zonalen Flora
und Fauna von ausschlaggebendem Interesse. |
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Kyoto-Protokoll:
In einer Broschüre des Bundesministerium für Bildung und Forschung
(Herausforderung
Klimawandel, BMBF / 2003) -
[59 S.] heisst es zu den Herausforderungen und Perspektiven
der Klimaforschung: [date
of access: 07.09.06] - S.10:
"Daher ist das Protokoll in seiner jetzigen Form kaum geeignet, das Klima
zu stabilisieren. Seine Wirkung ist eher im politischen Bereich zu finden, da
es die einzige völkerrechtliche Basis für weitergehende Massnahmen darstellt."
- S.51:
"... die Auswirkungen des Kyoto-Protokolls sind nur vereinzelt hochgerechnet
worden. Danach scheint die im Kyoto-Protokoll vorgesehene Reduktion der Treibhausgas-Emissionen
der Industrieländer nur einen geringen Effekt auf die Temperaturentwicklung
zu haben ...".
Der treffenden Bemerkung von Prof.
Horst-Joachim Lüdecke (HTW Saarbrücken) ist vorbehaltlos zuzustimmen,
wo es in dem Beitrag "Klimawandel
und menschgemachtes CO2" -
[1,05 MB, 41 S.] auf S. 13 heisst: "Man beachte
die sublime Unverschämtheit dieses Satzes (auf S.10 von BMBF / 2003)
dem offenbar nicht als mündig angesehenen Bürger gegenüber."
[date
of access: 07.09.06] | | | |
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Pressemittteilung
idw / Leibniz-Gemeinschaft:
Die o.g. Pressemitteilung mit dem Titel "Alte Hüte in neuen Medien?"
wurde von 17 Personen unterzeichnet. Davon waren (soweit ersichtlich):
- nur
4 im engeren und weiteren Sinne Klimatologen, 6 stehen dem PIK sehr nahe (tw
Mitglieder oder Unterstützer), 4 beschäftigen sich mit der Klimapolitik
oder machen Politikberatung im Umweltbereich, und 3 haben mit der Klimaforschung
im eigentlichen Sinne nichts zu tun, 2 davon sind Ozeanografen, ebenso wie Rahmstorf.
Die Liste suggeriert Internationalität, jedoch müsste der Wirkungsort
einiger Unterzeichner eher Potsdam lauten. Mit der Leibniz-Gemeinschaft hat die
Mehrzahl der Unterzeichner nicht direkt zu tun. Einige Angaben sind falsch. Erstaunlich
auch, dass sich so wenige hochkarätige Klimatologen bereit gefunden haben,
diesen "Zwischenruf" zu unterzeichnen. Immerhin unter dem Dach der Leibniz-Gemeinschaft.
Man möge selber recherchieren und sich seine eigene Meinung bilden.
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[1]
"Das
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK e.V.) erhält jährlich
6,4 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln und weitere 3,3 Millionen aus
anderen Quellen, über die keine Angaben gemacht werden. Es ist ein eingetragener
Verein (zu den Mitgliedern gehört auch die Münchner Rückversicherung),
der Direktor des Instituts, Hans Joachim Schellnhuber, ist der Bundesregierung
als Klimaberater verpflichtet." FAZ.NET
[date
of access: 27.09.07] - Anmerkung:
Lt. Email von Herrn Rahmstorf vom 13.01.08 ist die Aussage "und weitere
3,3 Millionen aus anderen Quellen, über die keine Angaben gemacht werden"
in der FAZ.Net "schlicht gelogen". Herrn Rahmstorfs Angaben zufolge
finden sich die genauen Finanzierungsquellen in den Zweijahresberichten, die auch
im Internet zur Verfügung gestellt werden (und bisher nicht gefunden werden
konnten).
Hier
das aussagekräftige Logo
des PIK Potsdam mit unübersehbar metaphysischem "Touch", welches
man eher bei einer sektenähnlichen Gemeinschaft vermuten würde.
Gesicherte Informationen zur Symbolik des Logos stehen nicht zur Verfügung,
doch lassen sich Ähnlichkeiten mit diversen Symbolen
der Freimaurerei nicht von der Hand weisen. Tiefere Einblicke in die "Philosophie"
der Bewegung vermittelt das sogenannte
"Potsdamer Manifest
2005" und ein Aufsatz von Sven
Titz (2008 / 93) im NOVO-Magazin
unter dem Titel "Klimaschutz: eine Frage der Motivation?"
- Untertitel:
"Der Eifer, mit dem einige Klimaforscher die Vermeidung von CO2 - Emissionen
fordern, erklärt sich auch aus ihrer Weltanschauung. Spekulativ-biologische
Vorstellungen und esotherische Denkmodelle dienen als Bezugspunkte für eine
Vision weltweiter soziopolitischer Organisation, die sich als neu und moderat
gebärdet."
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[1a]
Diese Meldung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
aus dem POLIXEA
PORTAL sollte sehr aufmerksam gelesen werden. Achten Sie auf die Wortwahl!
Und vgl. Sie dann Dennis
Bray & Hans von Storch (2007)
132 S.,
"The
Perspectives of Climate Scientists on Global Climate Change",
sowie
AAAS
all-stars lead biased discussion von
World Climate Report.
[date
of access: 02.12.07] Und
bzgl. umumstössliche Wahrheiten z.B. eines Herrn Rahmstorf, stellt Martin
Urban in seinem Artikel "Die Kunst, den Zweifel auszuhalten", SdW
vom Januar 2008, S. 93, treffend fest: "Wer die Wahrheit weiss, mit
dem ist keine Diskussion darüber möglich."
- Anmerkung:
Lt. Email von Herrn Rahmstorf vom 13.01.08 hat dieser sich über den
Titel
seines eigenen Beitrages in FAZ "auch sehr geärgert",
was durchaus nachvollziehbar ist. Dazu ist jedoch anzumerken: Wer sich als Wissenschaftler
bei einem derart strittigen Thema fleissig der Medien bedient und sich damit dem
Niveau der Journaille aussetzt (was m.E. nun überhaupt nicht seriös
ist), sollte sich nachträglich nicht über die Geister, die er rief,
beklagen. Sich nun über die "dramatisierenden" und in Extreme verdrehenden
Medien zu echauffieren, entbehrt - wie bereits oben angedeutet - nicht ganz der
Komik. - Anmerkung
zur
Datenmanipulation
in der Wissenschaft. | | | |
| | [2]
Sicher ist ein Schelm, wer bei dem Begriff "Leugner" üble Intentionen
für bestimmte Assoziationen unterstellt? Man darf diesen Versuch auch als
infam bezeichnen. | | | |
| | |
[3]
"The Working Group
I contribution is the first of three that comprise the full IPCC Fourth Assessment
Report, which includes the input of more than 1,200 authors and 2,500 scientific
expert reviewers from more than 130 countries. In subsequent reports, Working
Group II evaluates Impacts, Adaptation and Vulnerability and Working
Group III evaluates Mitigation of Climate Change." Vgl. Sie auch:
Annex
I - III, "Glossary" to "Reviewers of the IPCC WG 1 Fourth Assessment
Report".
48 S. Findings
of the IPCC Fourth Assessment Report: Climate Change Science,
Union
of Concerned Scientists (UCS). ("According to the George
C. Marshall Institute, the UCS was the fourth-largest recipient of foundation
grants for climate studies in the period 2000-2002, a fourth of its $24M grant
income being for that purpose.")
Wieweit
diesen Angaben zu vertrauen ist, erfahren Sie evtl. hier:
"An
Analysis of the Review of the IPCC 4AR WG 1 Report by John McLean (August 2007,
updated 24 October 2007)
27 S. und "Bias
and Concealment in the IPCC Process: The "Hockey-Stick" Affair and its
Implications", by David Holland (2007) - Reprinted from Energy &
Environment, Vol. 18, No. 7+8. )
34 S. |
| | |
| | | [4]
Um einen Einblick in journalistische "Zwänge" (zwanglos übertragbar
auf alle möglichen Problemfelder) zu erhalten, lohnt es sich Joris Luyendijk
(2007) "Wie im echten Leben - Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges"
- Tropen Verlag, 255 Seiten, 19,80 EUR, zu lesen. Besprechung von Harald Staun
"Kritik an Korrespondenten" in Spiegel-Online
vom 30. Sept. 2007. [date
of access: 07.10.07]
| | | |
| | |
[4a]
In einer persönlichen Email vom 13.01.08 teilte Herr Rahmsdorf mit, dass
sich seine Ausführungen lediglich auf eine in der Pressemitteilung - bis
dato - herunterladbare Grafik bezogen hätten. Der Artikel von Shaviv und
Veizer (2003) als solcher sei von ihm dort nicht kritisiert worden. Der Vorwurf
der Diskriminerung käme einer Verleumdung gleich.
Anmerkung:
Dazu ist anzumerken, dass in der PM an keiner Stelle explizit auf die eher unscheinbare
Grafik (als Teil eines angefügten kleinen Grafik-Kompositums) verwiesen wird.
Die Pressemitteilung ist per se keine populärwissenschaftliche Publikation
und nahezu ausschliesslich eine Besprechung der o.g. Publikation von Shaviv &
Veizer. Für die PM ist schon die Gesamt-Grafik eine Nebensächlichkeit,
auf welche an keiner Stelle des Textes hingewiesen wird. Es handelt sich im übrigen
nicht um ein normales Zitat, sondern um eine unzulässige und diskriminierende
Kategorisierung (!) der Quelle. Nur
ein Bruchteil der auf S. 83 angeführten Literatur wird im Text zitiert. In
der Definition von Rahmstorf zeichnen sich "Klimaskeptiker" dadurch
aus, das sie "den Sinn von Klimaschutzmassnahmen vehement bestreiten"
(Rahmstorf 2004: 77). Entsprechende Anmerkungen finden sich nicht in der PM und
diesbezügliche schriftliche Äusserungen von Shaviv oder auch Veizer
sind dem Autor dieser Seiten nicht bekannt. Eine Anfrage bei Herrn Veizer
erbrachte keine Bestätigung, ganz im Gegenteil. Gleichwohl wird von Veizer
angenommen, dass: "Eine signifikante Reduktion der Treibhausgase (...)
die globale Temperatur nicht deutlich verringern (wird), da nur ungefähr
ein Drittel der Erwärmung im vergangenen Jahrhundert auf den Menschen zurückgeht."
Und wer nur ein wenig mit der mathematischen Statistik vertraut ist, weiss,
dass diese Aussagen eine hohe Wahrscheinlichkeit besitzen. Der
Artikel von Shaviv und Veizer wird an anderer Stelle - vgl.
Pressemitteilung
idw - u.a. auch von Herrn Rahmstorf als Spekulation und fragwürdige Wissenschaft
heftig kritisiert. | | | | |
| | |
| | | [5]
Dazu zwei Literaturtips: "Romantik - Eine deutsche Affäre"
von Rüdiger Safranski (2007) im Hanser Verlag. "Es ist der Roman des
deutschen Geistes" wie Matthias Matussek in Der Spiegel vom 03.09.07
treffend meinte. "Der sanfte Wahn - Ökologismus
total", von Heinrich Eilingsfeld (1993) in der Sutter Verlagsgesellschaft. |
| | |
| | | [5a]
In
der Besprechung des Romans von Michael Crichton (KLima-Angst) von Cord Riechelmann
in SZ
Online vom 20.01.2005 heisst es dazu: "Sein [Crichtons] Gegner
ist das amerikanische Juste-milieu in Staat, Wissenschaft, Wirtschaft und Naturschutzorganisationen.
Also
fragt er nach dem Effekt, den die Protagonisten des Just-milieu im Zusammenhang
mit der Erderwärmung zuerst hervorbringen. Und findet ihn in der Angst. Dass
es einen Konnex zwischen ökologischer Kommunikation (Niklas Luhmann)
und der Angst gibt, hat Luhmann bereits 1986 betont und entgegen seiner sonstigen
Gewohnheit der Angst eine große politische und moralische Zukunft
vorausgesagt. Die Angst kann den Anspruch erheben, allgemein zu sein: volonté
générale, schreibt Luhmann. (...) Der Witz von Luhmanns Kennzeichnung
der Angst als volonté générale wird deutlicher, wenn man
eine Bestimmung des Philosophen Robert Spaemann dazunimmt: ,Volonté
générale ist ja ein rechter Begriff." |
| | |
| | | [6]
"Der verwandelte Glaubenseifer - Religionen und Ersatzreligionen", von
Josef
Schmid, Politisches
Feuilleton am 30.10.2007 im Deutschlandradio Kultur. [date
of access: 30.10.07]
Der aufmerksame Beobachter fühlt sich unweigerlich erinnert an eine "von
der amerikanischen politischen Kultur geprägte", wirtschaftlich
hoch effiziente Organisation, welche für sich Anspruch nimmt, eine empirische
Wissenschaft zu sein und "die Welt in Aufgeklärte
und Unaufgeklärte (einteilt). Kritik gehört für sie zur Gegenaufklärung."
Siehe FAZ-Untertitel zu "Kirche, Sekte, Menschenverführer",
8. Dez. 2007, S.2. - vgl. Scientology
- und den Katholischen Nachrichtendienst:
"Hat
der wahrscheinlich nächste UN-Generalsekretär, der Südkoreaner
Ban Ki-moon, Verbindungen zur Mun-Sekte?" Vgl. Mun-Sekte!
- dort den Abschnitt zur politischen Einflussnahme. | | | |
| | |
[7]
Diese Form der Diskriminierung scheint Methode zu haben (nicht nur bei IPCC-
oder PIK- "embedded
journalists") und ist evtl. auch PIK-typisch. Zu dieser Auffassung kann
gelangen, wer das Interview in DIE ZEIT, 11.10.2007, Nr. 42, mit Herrn Prof. Hans
Joachim Schellnhuber gelesen hat. Herr Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts
für Klimafolgenforschung und Distinguished Science Adviser of the Tyndall
Centre for Climate Change Research (siehe Anmerkung 1 und interessante
Hintergründe: Wer mit Wem?). Titel des Interviews: "Der
Kampf um die Lufthoheit - Forscher sammeln nicht nur Daten. Sie machen auch Politik."
Zitat Schellnhuber: "... ich war mit der kühlen wissenschaftlichen
Rationalität nicht durchgedrungen. Das ist ähnlich wie mit Leuten, die
Darwins Evolutionstheorie nicht akzeptieren ...".
Die in diesem
Vergleich liegende Anmassung ist auch deswegen besonders perfide, weil Charles
Robert Darwin als aussergewöhnlicher Wissenschaftler sich der Wahrheit verpflichtet
fühlte, in keiner Hinsicht dem bequemen und seinerzeitigen "Mainstream"
folgte und
vor allem seine Erkenntnisse nicht "marktschreierisch" und ungeprüft
in die Welt "hinaus posaunt" hatte. Darwin war wohl eher eine bescheidene
Persönlichkeit, übrigens ein gelernter Theologe, den es anfänglich
sogar Überwindung kostete, die geradezu umstürzlerischen Ergebnisse
seiner vieljährigen Forschungsarbeit vorzustellen. Immerhin erschütterte
die von ihm (sowie Alfred
Russel Wallace) entwickelte Evolutionstheorie
das Selbstbild der Menschen in bisher ungekanntem Masse. Wurden nicht gerade die
wenigen Evolutionstheoretiker als Ketzer und Häretiker in der Viktorianischen
Zeit verspottet und angegriffen? Die
Konsens-Wissenschaft
des IPCC und die Bauchgefühle
aus dem PIK mit den fundierten Erkenntnissen eines Charles Darwin vergleichen
zu wollen, ist unerträglich vermessen. Und geradezu bösartig ist es,
die seinerzeitigen "Skeptiker" aus Klerus und konservativer "Mainstream"-Wissenschaft
mit den heutigen Skeptikern der AGW-Hypothese zu assoziieren, da gerade diese
in aller Regel einen besonderen Abstand zu Metaphysik und religöser Natur-Verklärung
haben. Bei
Betrachtung des Vereins-Logos
des PIK Potsdam sind Zweifel angebracht, ob hier, mit Verlaub, Metaphysik,
Esoterik und Naturwissenschaft bzw. Glauben, Naturverklärung und gesichertes
Wissen überhaupt noch getrennt werden sollen. Zweifellos ist das Logo jedoch
ein Bekenntnis zu theistischen Ideenwelten. Vgl.
Sie auch "Das
Niveau der Klimadebatte", "Zum
sogenannten Treibhauseffekt", "Bedeutung
der Sonnenaktivität" und Literatur
dazu. Dort finden Sie auch viel "kühle, wissenschaftliche Rationalität".
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